… zumindest vor 100 Jahren. Der Blogwart hofft, die Firma hat sich für ihre rassistischen Entgleisungen inzwischen entschuldigt. Und wenn nicht, dann lassen sich gewiß aus ihr noch einige Hundertmillionen für erlittenes seelisches Leid herauspressen. Sollte sie oder Nachfolger existieren.
Weiß ist tausendschön
Veröffentlicht 28. Januar 2012 Zynisch und menschenverachtend Hinterlasse einen KommentarBitte melde Dich
Veröffentlicht 28. Januar 2012 Vor 100 Jahren Hinterlasse einen KommentarTags:Bitte melde Dich
Die hellblonde Dame … 51838 … im schw. Hut u. braun. Pelz, welche Donnerstag vorm 9.14 ab Freiburg-Denzlingen im Wagen 6035 fuhr, wird, wenn aufr. Annäherung erwünscht, von dem Herrendos – àd – dos freundl. um entspr. Zeichen an dies. Stelle u. H 5361 an die Erv. der Freib. Ztg erb. *Freiburger Zeitung 28.01.1912*
Das Finanzamt hat „Halbmast“ beflaggt. Offenbar wurde auf Kanzlerin Merkel ein Anschlag verübt, dem sie nun bedauerlicherweise erlegen ist. Welchen Grund sollte es sonst für Halbmastbeflaggung geben?
Andererseits bleibt der Jubel in der Bevölkerung auffallend verhalten, kein Hupkonzert, keine Menschen, die sich freudestrahlend in die Arme fliegen. Keine Rufe : „Frei! Frei! Endlich frei!“ Da er weder Radio hört oder TV schaut, ist er völlig vom aktuellen Geschehen isoliert und bittet dringend um Aufklärung. Vielleicht ist aber ein bedeutender Staatsmann gestorben und die Kanzlerin lebt. Oder Udo Lindenberg. Oder es ist die Trauer um die Tatsache, daß Mädchen in Afghanistan nun nicht mehr zur Schule gehen dürfen, unterm Schutz der Bundeswehr. Was ist geschehen?
Bundestag beschließt Afghanistan-Abzug
Veröffentlicht 27. Januar 2012 Zynisch und menschenverachtend 1 KommentarTags:Bundestag beschließt Afghanistan-Abzug
Der Blogwart kann seine Häme nicht unterdrücken. Jetzt, wo Deutschland nicht mehr am Hindukusch verteidigt wird, und das unveräußerliche Menschenrecht auf Bildung, für alle Geschlechter, der Pflicht zur Homophilie und all der westlichen Errungenschaften, die deshalb in Deutschland abgeschafft werden, damit sich die Taliban hier heimisch fühlen, da werden hoffentlich Kapazitäten frei, um Deutschland auch wieder in Deutschland zu verteidigen. Ob aber Präsident Karsai es vorzieht, in Berlin um Asyl zu ersuchen oder lieber am Galgen zu enden, wie sein Vorgänger Mohammed Nadschibullāh, der das nicht das Unglück hatte, den Westen zu seinen Freunden zu zählen, das bleibt noch abzuwarten.
Wir.Dienen.Deutschland.
Natürlich wird der verlorene Krieg, und um nichts anderes handelt es sich hier, für unsere Parlamentarier folgenlos bleiben. Die sind nämlich demokratisch legitimiert, durch die Restlichen, die noch zur Wahl gehen, brauchten also unsere Zustimmung zum Krieg in Afghanistan nicht. Sie haben das eben für eine gute Idee gehalten, wie sie Vieles, was sich hinterher als gingantische Geld- oder Menschenverschwendung herausstellte, für gute Ideen hielten und zum ihrem Glück überwiegt in Deutschland noch nicht die talibanische Lebensfreude und Herzlichkeit.
Verstümmelte Leichen dieser Politiker, die im Zentrum Berlins hängen, böten zwar ein gewisses Maaß an Befriedigung, sind aber unhygienisch und kein schöner Anblick. Und auch ins Gefängnis wird niemand von denen müssen. Ihre Handlungen erfolgten nämlich im Namen des Volkes, bzw. Bevölkerung, wie es neudeutsch heißt. Da müßten wir uns schon selber einsperren.
Während die Wahlen zum Reichtag
Veröffentlicht 27. Januar 2012 Vor 100 Jahren Hinterlasse einen KommentarTags:Die Wahlen zum Reichtag
… in ganz Deutschland so ziemlich ohne jede Störung der öffentlichen Ordnung und Ruhe verlaufen sind, was der politischen Disziplin der Wählermassen und dem deutschen Volksgeist ein vorzügliches Zeugnis ausstellt, ist es in der vom Nationalitätenkampf erhitzten Atmosphäre der Ostmark zu ganz bedenklichen Ausschreitungen, die von Aufruhr und Landfriedensbruch nicht weit entfernt sind, gekommen. Das nachstehende Telegramm berichtet Einzelheiten:
Schwetz, 26. Januar. Nach dem Bekanntwerden des Wahlergebnisses, wonach der Pole und frühere Mandatsinhaber Saß-Jaworski dem deutschen Kandidaten v. Halem unterlegen ist, entstand gestern gegen Mitternacht auf dem Marktplatz vor dem Kaiser Wilhelm - Denkmal ein Aufruhr, an dem mehrere hundert Polen teilnahmen. Die Menge erstürmte ein Cafè, in dem sich deutsche Bürger aufhielten, zertrümmerte dort die Marmortische und richtete an dem übrigen Inventar großen Schaden an. Der Anlaß war, daß die polnischen Wähler erfahren hatten, daß Danziger Studenten, die zur Wahlhilfe nach Schwetz gekommen waren, sich in dem Lokal befänden. Als aus einer anderen Gastwirtschaft den Bedrängten Hilfe zuteil wurde, entstand eine große Prügelei, bei der auch geschossen wurde.
Zwei Studenten wurden schwerverletzt. Nach dem Tumult durchzogen die Polen die Stadt, zertrümmerten die Schaufenster der deutschen Kaufläden und schlugen die Türen ein. Dann begaben sie sich nach dem Landratsamt, in dem der Reichstagsabgeordnete v. Halem wohnt, und warfen dort die Fenster ein. Es wurde Sturm geläutet. Endlich gelang es der Polizei, die zunächst der Menge gegenüber machtlos gewesen war, diese zu zerstreuen. Die Bürgerschaft befindet sich in großer Aufregung, da sie weitere Belästigungen durch die Polen befürchtet. Es mußte nach militärischer Hilfe geschickt werden. Mehrere Personen wurden verhaftet. Zu Kaisersgeburtstag planen die Polen weitere Kundgebungen.
Weiter wird berichtet: 150 Mann des zweiten pommerschen Jägerbataillons sind aus Kulm eingetroffen, auch die Schwetzer Sanitätskolonne, die gestern helfend eingreifen wollte, in ihrem Samariterwerk aber durch die Polen behindert worden war. Einzelne Mitglieder sind in Ausübung ihrer Tätigkeit schwer verletzt worden. *Freiburger Zeitung 26.01.1912*
Bild: Der Boykott iranischen Erdöls inspiriert die deutsche Bevölkerung zu erhöhten Anstrengungen bei der planmäßigen Erschliessung neuer und vergessener Quellen regenerativer Energien. Das Mullah-Regime steht dank ihrer Initiativen kurz vor dem Zusammenbruch. Freuen wir uns darauf.



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