Wo die SPD regiert

verzeichnet das Verbrechen schöne Erfolge.

So auch in Sachsen-Anhalt, wo weiter die Polizei personalmässig verringert wird, auf Betreiben des SPD-Ministers Bullerjahn. Ein Paradies für jeden Haderlumpen, dessen Chancen, nicht erwischt zu werden, mit jedem entlassenen Polizisten oder jedem Polizisten, der nach dem Ruhestand eines Kollegen nicht neu eingestellt wird, sich weiter verbessern werden. Und wo es weniger Leute zur Aufklärung von Straftaten gibt, da können eben auch weniger Straftaten aufgeklärt werden, das weiss auch der Dümmste. Oder, die Gangster sind schlagartig dümmer geworden und die Polizeiarbeit leichter.

In Sachsen-Anhalt sind im Jahr 2008 laut Kriminalstatistik weniger Menschen bestohlen, betrogen oder verletzt worden. Die Polizei registrierte landesweit 206 669 Straftaten und damit 4,6 Prozent weniger als im Jahr 2007, wie Innenminister Holger Hövelmann (SPD) am Mittwoch in Magdeburg mitteilte. «Mit 8567 Straftaten auf 100 000 Einwohner war die niedrigste Kriminalitätsbelastung seit 1994 zu verzeichnen.» Dennoch sei das Niveau zu hoch, die Häufigkeit liege über der des Bundesdurchschnitts. Den Großteil der registrierten Straftaten machten mit 43 Prozent Diebstähle aus, wie Hövelmann erläuterte. Dabei habe es ein deutliches Minus im Vergleich zum Jahr davor gegeben bei Diebstählen, Vermögensdelikten wie Abrechnungs- oder Leistungsbetrug, Körperverletzungen sowie Rauschgiftdelikten. Einen Anstieg der Fälle habe die Polizei insbesondere bei Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung verzeichnet. Ursachen seien hier vor allem eine Zunahme der registrierten Fälle der Verbreitung kinderpornografischer Schriften sowie des sexuellen Missbrauchs von Kindern. Laut der Statistik gab es im vergangenen Jahr im Land 23 Morde (2007: 15) und 80 Fälle von Totschlag (2007: 71). Die Aufklärungsquote sank den Angaben des Ministers zufolge von 57,6 auf 54,2 Prozent. Dennoch erreiche sie annähernd Bundesniveau. Den Rückgang des Anteil aufgeklärter Fälle führte Hövelmann auf statistische Besonderheiten und weniger auf die vielfach kritisierte Polizeistrukturreform zurück.

Nicht auf statistische Besonderheiten hat er natürlich den Rückgang der Straftaten zurückgeführt. Vielleicht haben die Menschen auch nur häufiger resigniert, die Straftaten nicht angezeigt und die Hoffnung aufgegeben, dass ihrem Recht Genüge getan wird, wer weiss?

4 Antworten zu „Wo die SPD regiert“


  1. 1 Robin Renitent 19. Februar 2009 um 07:11

    Das wird noch schlimmer werden.

    Kalifornien ist so pleite, das sie 75 000 (!) Straftäter entlassen wollen. Allerdings kommt man auch schon wegen Bagatellen in den Knast.

    Ach so, und mit der Kinderpornographie ist es wie mit den “rechtsextremistischen Straftaten”. Ich halte alle Statistiken für manipuliert und glaube kein Wort.

  2. 2 Prosemit 19. Februar 2009 um 07:17

    Ein Abbau der Polizei führt überall zu einem Rückgang der Verbrechen. Zumindest statistisch und ein alter Klimaforscher würde seinen Rechner anwerfen und bestätigen, dass das Verbrechen verschwindet, wenn auch die staatliche Ordnung verschwindet. Als Beweis würde er die Kriminalstatistik von Moskau des Jahres 1919/20 vorlegen: “Ist dort ein einziger Mord verzeichnet? Nein, sehen Sie, das ist der Beweis! übrigens versinkt New York 2067 in den Fluten.”

  3. 3 netzwerkrecherche 19. Februar 2009 um 09:43

    “Wie inzwischen auch in Erfahrung gebracht werden konnte, was sicherlich auch den Ermittlungsbehörden nicht verborgen geblieben ist, ist, dass die Kamerasysteme an der Raststätte Teufelstal just an diesem Tag gewartet worden sein sollen, weshalb es offensichtlich keine brauchbaren Bilder des Vorfalles gibt.”

    Schade, wirklich schade.

  4. 4 pippin 19. Februar 2009 um 12:52

    Es könnte natürlich auch sein, dass die Menschen besser werden wo die SPD die Regierung stellt. Jedoch eher denke ich, dass Leute von Strafanzeigen absehen wegen Zwecklosigkeit. Darüberhinaus bin ich der Meinung dass die Polizei die Neigung hat Strafanzeigen gegen Ausländer möglichst abzuwimmeln. So meine Beobachtung. Kein öffentlichs Interesse oder angeblich zivilrechtliche Angelegenheit. Umgekehrt wird jeder noch so offensichtlich abwegigen Geschichte Gehör geschenkt.

    @Robin Renitent:

    Ach so, und mit der Kinderpornographie ist es wie mit den “rechtsextremistischen Straftaten”. Ich halte alle Statistiken für manipuliert und glaube kein Wort.

    so sehe ich das auch. Überhaupt, ich habe bereits seit vielleicht 11 oder 12 Jahren Internet und da ist einem schon so einiges zu Gesicht gekommen, kinderpornographische Seiten hab ich aber noch nie gesehen.


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