Archiv für 1. März 2009

Schnippel die schnappel die Scher

Der Meister Nadelöhr.

Aus einer Zeit, als die Besten aus den Volks Eigenen Betrieben in die Bildung gingen, in der DDR. Wie das heute Frau Schavan,CDU, wieder fordert. So einer war der Meister Nadelöhr. Ein Handwerker, der noch mit Nadel und Elle umzugehen wusste. Weshalb er in einem modernen Produktionsbetrieb überflüssig wurde und bei Einheitskonfektionsgrösse. Auf Letzterer, der Elle, spielte er lustige Weisen den Waisen und auch den Kindern mit Eltern vor, und natürlich seiner WG, die aus einer Ente(!), einem Teddybären und einem Kobold bestand. Und immer gab es lustige Geschichten zu erleben, auch mit den Tieren des Waldes. Meister Nadelöhr ist nun schon lange tot, wie so mancher Held der sozialistischen Bildung und schön für mich, dass ich ihn gefunden habe. Noch schöner aber, dass der Bummi noch dabei ist. Irgendwann, so zwischen 1979 und 82 war der Bummi plötzlich verschwunden. Es hiess, er sei in die Sowjetunion verbracht worden. Stattdessen kam ein Mischkabär als Austauschpuppe und von Anfang an machte er sich gleich unbeliebt, durch seine belehrende Besserossiart. Und Bummi ist auch nicht wieder aufgetaucht, im Fernsehen. Vielleicht wird er mal beim Auffinden eines neuen Massengrabes entdeckt, ohne Fell und mit einem Loch im Kopf. Möglich wärs. Und dann wird Frank N. Stein diagnostizieren, er hat beim Sonnenbad in Sibirien einen Hitzschlag bekommen. Garantiert.

Deutschunterricht

In einem unbekannten Land

wurde am Ersten März der Tag der Nationalen Volksarmee begangen.

Das heisst, es gab ihn offiziell und er war ein Ehrentag. Also kein Tag, an dem sich das Volk zu den Kasernen aufmachte, um seine Soldaten anzuspucken und „Mörder“ zu schimpfen, wie das unter den beschützten Deutschen heutzutage der Fall ist, die zwar immer flennend nach der Polizei rufen, den Bullenschweinen, wenn das Fahrrad geklaut wurde oder das Auto, die sie ansonsten aber eher hassen. Die LINKEN, das heisst die, die heute die Bundeswehr am liebsten abschaffen würden, weil die Welt so viel sicherer geworden ist, mit all den Terrorstaaten, liessen sich die Nationale Volksarmee wirklich etwas kosten. Und sie erzogen die Kinder von Anfang an dazu, in den Soldaten der Volksarmee ihre Beschützer und Freunde zu sehen. Und die Soldaten waren ja auch ihre Brüder oder Väter und es waren auch Söhne und Ehemänner oder Enkel. Die Bundeswehr hat keinen Ehrentag. Wahrscheinlich schämt sich das Land für sie. Oder die demokratischen Parteien. Von LINKS sowieso bis hin zu ganz Rechts, zur sozialistischen CDU.

Die DDR war auch damals schon von Freunden umzingelt, so lautet das Argument zur Abschaffung der Streitkräfte ja, das heisst, bis auf ihre westliche Grenze, wo nach Agitation der LINKEN das deutsche Grosskapital lauerte, um über die Arbeiter und Bauern der DDR herzufallen und ihnen die Trabbis und Dederonschürzen wegzunehmen oder die Braunkohlelagerstätten. Wie wir wissen, geht es ja immer um Bodenschätze, in Kriegen. Sagt die LINKE.

Um die sozialistischen Errungenschaften zu beschützen, wie, kein wirkliches Rechtssystem zu besitzen oder eine freie Presse oder Gewerkschaften, die die Interessen der Arbeiter vertritt, hätte die starke Sowjetarmee ausgereicht, aber die hatte alleine keine Lust und so musste die DDR ihren Teil zum Warschauer Pakt beitragen.  Mit Menschen und Material. Das war für die SED sonnenklar, nur heute begreift sie  Bündnisverpflichtungen nicht so richtig. Das liegt aber nur daran, dass Deutschland nicht die Heimat für die LINKE ist und sie den Staat BRD am liebsten auflösen würde. Ämüsiert hat mich das damals noch bei Dietrich Kittner, den ich als Kabarettisten sehr mag, mit seinen Ansichten aber nicht mehr übereinstimme. Der stolperte  mit seiner Frau in eine Bundeswehrübung und verulkte die Teilnehmer, in dem er „Lagen“ veränderte. So nach dem Motto, „diese Brücke ist gesprengt, Partisanenbrigade Karl Marx. Es ist also klar, dass es hier ein grosses Potential linker Deutschlandfeinde gibt, die alles tun würden, um diesem Staat zu schaden und das Erste ist, ihn wehrlos zu machen.

Wie gesagt, heute wäre der Tag der NVA gewesen, wäre die DDR nicht ökonomisch zusammengebrochen und hätten die Bürger vom System nicht die Nase voll gehabt. Heute gibt es eine neue Generation junger Deutscher, die kannten die DDR nicht und deshalb wollen sie sie unbedingt einmal kennenlernen. Na dann viel Spass dabei.

Film über die Grundausbildung in der Bundeswehr


 

März 2009
M D M D F S S
« Feb   Apr »
 1
2345678
9101112131415
16171819202122
23242526272829
3031  

Blog Stats

  • 132,468 hits