Archiv für 11. März 2009

Keine Phobie

Phobie ist ja bekanntlich eine unbegründete, völlig irrationale Abneigung gegenüber irgendetwas. Zum Beispiel Spinnen. Ich könnte schreien, wenn ich eine in meinen vier Wänden sehe, dabei tun die mir nichts und sind auch gar nicht in der Lage dazu, in den Grössen, wie sie in Nordeuropa vorkommen. Anders diese wunderbare Religion, deren Anhänger sich bei den laufenden Verbrechen auf ihren Gott berufen und anschliessend andere Anhänger dahergeschlurft kommen und erläutern, diese Verbrechen haben nix aber auch gar nix mit der Religion zu tun, wie zum Beispiel, Säure in Gesichter giessen, Busfahrern in den Rücken stechen oder Theaterbesucher umzubringen. Es gibt also gute Gründe, sich pauschal vor diesen Religionsvertretern zu gruseln, wenn sich auch nicht jeder von ihnen als Suizidbomber in die Luft sprengt, was übrigens eine prima Lösung wäre, würden sich alle und gleichzeitig….

Natürlich hat jemand, der ankündigt, für Allah zu sterben oder ruft, Allah sei grösser, nix aber auch gar nix mit Islam zu tun, dessen Gott bekanntlich dieser, ähm, Allah ist. Wir müssen es uns nur immer und immer wieder vorsagen, „Allah hat nix mit Islam zu tun und Terror im Namen Allahs auch nicht.“ Dann haben wir gute Aussichten, Bundesinnenminister zu werden. Oder in die Klapsmühle zu kommen, wovor uns das Bundesinnenministeramt bewahrte.

Natürlich gibt es auch Klugschwätzer, die sagen, das unmenschliche Vorgehen der Russen in Tschetschenien zwingt diese armen Leute, ein Theaterpublikum als Geiseln zu nehmen, um sie umzubringen. Aber die sagen ja auch, das fehlende, bedingungslose Grundeinkommen, zwingt Kinder und Jugendliche zu rauben und zu stehlen.

Terror in Nordost

Auschwitzmetapher

Er freue sich, «wie viel Zug in den Kamin gekommen ist», sagte der deutsche Finanzminister in Hinblick auf die öffentliche Diskussion um Steueroasen und das Bankgeheimnis. … «Alle Länder, insbesondere Liechtenstein und die Schweiz wissen, dass sie aus dieser Fragestellung nicht mehr herauskommen.» Steinbrück: «»Das Fenster war noch nie so weit geöffnet um ein Verhalten herbeizuführen, das im Sinne eines fairen Steuerwettbewerbs zwingend erforderlich ist.»

Nichts ist unseren Ministern zu ekelerregend oder geschmacklos, um kleine, unabhängige Staaten einzuschüchtern, mit dem Ziel, sie zu zwingen, die geflohenen Ersparnisse deutscher Staatsbürger auszuliefern, um sie der heimischen Migrations- und Gutmenschenindustrie in den Rachen zu werfen. Waren es im Falle Liechtensteins noch gedungene Schlapphüte, die die Geheimkonten, gebrannt auf CD, aus dem Fürstentum entführten, während der Aussenminister Grosstomaniens unverholen ankündigte, um 05.45 Uhr zurückzuschiessen, wird im Falle der Schweiz  mittels farbiger Metaphern, mit dem Holocaust oder dem fingierten Selbstmord an den Eidgenossen gedroht.

Eine Stellungnahme des ZDJ zu diesen Geschmacklosigkeiten eines Deutschen lag zu diesem Zeitpunkt noch nicht vor. Wir können aber sicher sein, dass die Empörungsplapperer zu plappern beginnen, sobald sie ausgeschlafen und ausgiebig gefrühstückt haben. Moralaposteln ist nämlich kein Zuckerschlecken und das Frühstück die wichtigste Mahlzeit des Tages.

Deutsche Finanzbeamte stürmen Schweizer Banken(Lehrfilm)


 

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