Zum Glück gibt es Weihnachten, Ostern und Amokläufe, zu denen die Ungläubigen betroffen und ein Stück weit traurig in die Kirchen strömen, um sich kollektivem Schluchzen um das süsse Jesuskind, den angenagelten Tischler oder den verwirrten Amokschützen hinzugeben und die Frage aufzuwerfen, wie kann Gott das zulassen, das mit dem Ermorden von Schülern und dann noch unschuldigen Schülern, obwohl da noch niemand so richtig nachgebohrt hat, wie das sonst der Fall ist.
Und ist das nicht der Beweis, dass es ihn gar nicht gibt? Dennoch finden gerade zu solchen Anlässen Kirchen grossen Zuspruch, was die Frage aufwirft, wie Christentum und Amok in Zusammenhang zu bringen sind. Da muss doch was zu machen sein, für unsere investigative Presse!
Aufrütteln sollte er uns, weil er belegt, dass der Islam in Deutschland immer noch nicht so angekommen ist, wie es uns der Bundesinnenminister als Zielvorgabe stellte.
Oder waren die Moscheen etwa verschlossen, für die Betroffenen, Traurigen und mit Einfalt Geschlagenen, die sonst die Kiche geisseln, als Heimat der Holocaustleugner, Verbrenner überaus kluger Frauen oder die, die das geheime Wissen des Islam gestohlen hat, mit dessen Hilfe wir heute schon den Mars besiedelt hätten?
Kann aber auch sein, die Vorstellung, seine Stirn am Moscheefussboden aufzuklopfen, behagte dem westlichen Jammervolk nicht, es zog die bequemeren Kirchenbänke vor. Da ist noch viel Servicearbeit zu leisten, von den Moscheebetreibern. Wahrhaftig.
Und auch das mit der Musik ist natürlich ein Wettbewerbsvorteil!
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