Der Führer wird schwarz

organizing-for-americaGerade haben wir uns gewundert, ach ne, ach ne, ach ne, wie die Reichswehr den Treueeid auf den den Grössten Führer aller Zeiten(GRÖFAZ) ablegen konnte, 1934, als Hindenburg starb, da eilt die finstere Lichtgestalt, der Heilsbringer der Welt und des bekannten Universum, zumindest, wo bisher nie ein Mensch gewesen ist, um in die Fußstapfen des Österreichers zu treten. Heil, mein Barack! Über den erstaunlichen Vorgang berichtet Blick auf die Welt von Beer Sheva aus und der/die/das  hat es von American Thinker, ja, das soll es auch geben.

Es wurde nämlich Organizing for America gegründet,  in den USA, deren Mitglieder einen Treueschwur auf Barack Obama ablegen. Nicht auf die Verfassung oder das Präsidentenamt. Womit wir wieder beim Reichswehrsoldaten wären, der ja hätte diesen Eid auf den Reichskanzler Adolf Hitler verweigern müssen, weil er hätte wissen können, wenn der Mann durchknallt, dann hat er sich an ihn gebunden.  Damals haben die Eide und Schwüre noch ernst genommen.

Manche Soldaten haben bis 1944 mit sich gerungen, ob das denn alles o.k. ist, was der GRÖVAZ alles so macht, das mit dem CO2 und den Rußpartikeln über den Verbrennungsöfen und den Städten und Tom Cruise hat einen Film darüber gedreht. Ich glaube, der hiess Staufenberg. Der Film.

Ja, und was hat das jetzt mit dem neuen Heiland zu tun, dem schwarzen Messias? Nun, zuallererst gab es natürlich auch diesen Furz des Wandels, dieses laute Fahrenlassen von Gemeinplätzen, dieses Tönen, die Welt und Amerika ganz schwer umzukrempeln und uns alle herrrrrrlichen Zeiten entgegenzuführen, was uns Deutsche schon schwer begeisterte, dabei wollte der nicht mal Kanzler werden, der Obama! Der hat sich mit dem Präsidentenamt beschieden. Und nun gibt es eine quasi Barack-Obama-Organisation, eine Art Putintreue Jugend, nur für Barack Obama und auch für Erwachsene, die herumgeht und höflich anklopft bei den Leuten und fragt, ob man nicht das Bessere Amerika in Form des Barack Obama unterstützen möchte, man müsse hier nur kurz einmal gegenzeichnen, nur ein Tröpfchen Blut sei dazu nötig, denn Blut, das ist ein besonderer Saft.

Und wer will das nicht sein? Auf der Seite des Besseren Amerika? Wenn die Leute fragen, „bist Du etwa nicht für den Frieden, Genosse?“ Was mit denen passiert, die nein sagen oder später aus der Sekte austreten wollen, das weiss auch niemand aber eine Verweigerungshaltung wird sich kaum verheimlichen lassen. „Verräter!“ „Volksschädling!“ „Konterrevolutionär!“ Und was mit denen passiert, naja.

Freuen wir uns also darauf, in 75 Jahren die Frage zu stellen, laut und empört, warum die denn nicht sehen konnten, was sich anbahnt, die Blindschleichen.

4 Antworten zu „Der Führer wird schwarz“


  1. 1 Prosemit 21. März 2009 um 18:00

    Erstaunliche Meldung.

  2. 2 Easterner 22. März 2009 um 09:44

    Das habe ich bei theobamafile.com auch gelesen und bedenklich gefunden. Das machen wohl alle Diktatoren und solche, die es werden wollen, so?
    Ahh, und “bist Du etwa nicht für den Frieden, Genosse?”, das weckt Erinnerungen. Gab es da nicht mal in der untergegangenen und heimlich wiedererstandenen DDR so eine Aktion, wo vom Schueler bis zum Greis alle unterschreiben durften/sollten/mussten, dass er/sie/es fuer den Frieden seien den der BBKF (Bitter Boeser Klassenfeind) bedrohte, so um anno 79/80 herum? Habe das damals als Schueler noch auch unterschrieben im guten Glauben und an der Wohnungstuer. Da hat man doch einen Eindruck, was da jetzt in Amerika von Tuer zu Tuer getragen wird. Ob es da und heute auch ratsam ist, im Zweifelsfall nicht zu viele Fragen zu stellen?

  3. 3 Friederich 22. März 2009 um 16:54

    >> Easterner

    Ach so was gab es immer mal. Für Angela Davis, für Louis Corvalan, für Vietnam, gegen den NATO-Raketenbeschluß … Diktaturen brauchen das, um sich immer mal wieder Ihrer Untertanen — und wahrscheinlich auch Ihrer selbst zu vergewissern. Deswegen sind die auch so grätig, wenn der Bürger auf einmal auf anderen Listen unterschreibt — und wenn es nur gegen die Ausbürgerung Biermanns ist.

    Was wäre denn z. B. der Irre von Teheran, wenn er nicht die USA und Israel hätte — man würde ihn ja gar noch an seiner Fähigkeit messen, den Volkswohlstand zu befördern. Da sei der (Klassen)-feind vor! So ist der Feind der wichtigste Verbündete des Diktators.

  4. 4 Easterner 23. März 2009 um 23:18

    Friedrich,

    NATO-Raketenbeschluß war die Sache, die ich meinte, an die anderen kann ich mich nicht mehr erinnern – ist wohl doch zu lange her. Und ja, wenn es dann mal eine nicht von oben gesteuerte Aktion gibt, reagiert die Diktatur sehr ungehalten, siehe ‘Schwerter zu Pflugscharen’.


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