Hilfsbereitschaft beispielhaft

Seit ich die Videos der Laura vom Kölner Stadtanzeiger sammele, bekomme ich immer so ganz wichtige Hinweise, wie ich als Moslem zu leben habe und Leute mailen mich an, mit Informationen, die, inschallah, entscheidend für mein weiteres Leben als Moslem sein werden und ob ich mehr wissen will. Menschen geben mir ungefragt Ratschläge und vor einiger Zeit gab es sogar Schelte, also böse Worte, weil Laura, ihren Lesern zuliebe, mal ohne Kopfbedeckung vor die Kamera getreten ist, so etwas gehört sich nicht und wie schnell hätte sie besprungen werden können, ohne Kopfbedeckung, wo frau doch weiss, moslemische Männer haben ihre Triebe nicht im Griff. Kaum sehen sie offenes Haar, wie die Katze unbedecktes Fleisch, dann aber ran. Ans Fleisch. Und ob ich die Verantwortung dafür übernehmen wollte, einen ehrbaren Muselmann zur Unzucht zu verführen, wie das dann vor Gericht heisst. Nein, will ich natürlich nicht. Auch weil ich nicht Laura bin aber das interessiert die freundlichen Schläger, also Ratschläger, gar nicht.  Ich meine, ich habe da auch Thierse- oder Steinmeier-Videos aber niemand kommt auf die Idee ich sei Wolfgang Thierse oder Frank N. Stein, wie der Aussenminister neuerdings heisst, aus Wahlkampfgründen, oder Angela Merkel. Ist das nicht irgendwie wunderbar, all diese Aufmerksamkeit, die einem Wildfremde Sektenangehörige widmen? Mit einer Inbrunst, die einen ängstigen könnte, wüsste man nicht, es ist alles nur Liebe?  Dabei gehöre ich dieser Sekte doch gar nicht an.  So aufdringlich waren nicht mal die Scientologen, die angeboten haben, mir das Gehirn zu waschen und mir dafür wahlweise Catherine Bell oder Katie Holmes versprachen. Keine Ahnung, ob das mit denen abgestimmt ist aber in Sekten ist das wohl auch nicht so wichtig. Und ehrlich, ich konnte mich immer noch nicht so richtig zwischen den Beiden entscheiden.

Hier ist aber das nächste Helfervideo, das ich bei dieser Gelegenheit vorstellen möchte, damit die Mühe der unbekannten Helfermuslima nicht ganz Perlen vor die Säue war:

Lektion Nr.1: Den richtigen Partner suchen…

2 Antworten zu „Hilfsbereitschaft beispielhaft“


  1. 1 Friederich 30. März 2009 um 08:52

    Die Laura ist ja ohnehin sehr beeindruckend, besonders, was ihre überragende rhetorische Begabung angeht, die sie unbedingt zu diesem Job qualifiziert. Trotz ihrer schweren Kindheit. Da sie doch dazu erzogen wurde, ihren Teller immer aufzuessen (sic!). Das entschuldigt andererseits auch einiges. Wer sich von Tellern ernähren muß, verfällt dann unter Umständen auch irgendwelchen Sekten, nur um endlich keine Teller mehr essen zu müssen — oder wenigstens nicht immer den ganzen. Denn siehe: »Viele Muslime essen ihren Teller nicht ganz auf«. Ja, wahrscheinlich können die sich wegen der pöhsen, pöhsen israelischen Blockadepolitik einfach nicht so viel Geschirr leisten. Wieder was dazugelernt.

  2. 2 vitzliputzli 30. März 2009 um 14:09

    Böse Menschen würden jetzt vielleicht sagen, die brauchen die Teller doch für die Tellerminen :-(

    Zum Glück sind wir gute Menschen und vermuten einfach nur, daß Teller zu viele Kalorien beinhalten.

    v.


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