Gott preisen mit Musik, nicht mit durchgeschnittenen Hälsen und in die Luft gesprengten Zivilisten. Gott ist Liebe, jedenfalls der Gott, dessen Sohn zum Osterfest gedacht wird. Das ist der Unterschied. Dieser Gott verlangt nicht, dass der Bruder die Schwester absticht oder der Ehemann die Ehefrau. Das ist der Unterschied. Und sage mir doch jemand, wo hat der Islam vergleichbar Schönes hervorgebracht, das freilich nun auf den Müllhaufen der kulturellen Geschichte gehört, weil Musik oder Kunst nichts ist, was den SCHÖPFER loben soll sondern den Schöpfer. Der Musik und der Kunst. Eitle Pfauen bevölkern die Theater und Bühnen. Seit es mit dem Christentum bergab geht, unter Mittäterschaft der Evangelischen, gehen auch Kunst und Kultur den Bach herunter. Die Malerei seitdem kann man unbesehen in die Tonne treten und auch mit der Musik ist es vorbei. Selten Musiker, deren Werke man nach 40 Jahren noch hört und sagt, „wow“. Eine Eintagsfliege nach der anderen. So etwas bleibt aber bestehen, bis es gütige Bärtige aus den Regalen reissen, weil es Allah beleidigt. Unterm Schutz der deutschen Polizei. Bis dann also. Freuen wir uns darauf. Jetzt!
Bevor wir heute, nachdem die Zeitungsläden geöffnet haben, „die Saar ist frei„, jubeln können, was wir Jahrzehnte später zutiefst bedauern werden, zu einem ernsteren Thema. Nachdem die Juden eine Panzersperre in der Hauptstadt als Trostpreis für den Holocaust bekamen und Stolpersteine überall und einen ewig an uns herumnörgelnden Zentralrat, der nicht müde wird, uns Enkel der Mörder von damals, daran zu erinnern, dass Schuld vererbbar ist, so wie die Staatsschulden, die Generation für Generation weitergegeben werden und sich dabei kräftig vermehren, nachdem die Lesben und Homosexuellen für ihren hartnäckigen Kampf gegen Hitler, den sie mit Küssen und Kosen führten, ebenfalls mit einem Denkmal geehrt wurden und auch die „mobilen Minderheiten“ reichlich mit Gedächtnisstelen bedacht sind, harren noch immer viele Opfergruppen ihrer Anerkennung durch das deutsche Volk und unserer Selbstzerfleischung.
Die GRÜNEN, zum Beispiel. Also die, mit den grünen Winkeln an der Häftlingskleidung. Eine himmelschreiende soziale Ungerechtigkeit! Schon lange ruft die Antifaindustrie nach einer Würdigung derer, die durch Stehlen, Rauben, Brandschatzen und Vergewaltigung an den Bürgern des Tausendjährigen Reiches als Klein- oder Grosskriminelle Widerstandshandlungen begingen und das Pech hatten, nicht zu den Paldinen Hitlers zu gehören.
Heute wäre so etwas unmöglich! Zu stehlen, zu rauben, zu brandschatzen und zu vergewaltigen, ohne das Wohlwollen der Bürger zu geniessen, zumindest das Wohlwollen der Bürger, die als Staatsanwälte, Richter, Journalisten oder Sozialtanten und Töpfchenpsychologen ihr Dasein fristen. Denn immer ist die Gesellschaft schuld, wenn da einer losgeht, raubt, vergewaltigt, mordet und brandschatzt, die jüngsten Schreibergüsse über den Gipfel der Schergen Mordors belegen es. Wieviel stärker ist also die Unschuld derer, die vom Hitlerregime gezwungen wurden, zu rauben, zu stehlen und zu vergewaltigen? Und auch zu brandschatzen? Nur konsequent, wenn es bald ein Denkmal gibt, an dessen Fusse der Beraubte, Geschlagene oder Vergewaltigte stehen darf, der nicht das Glück hatte, eine Schandtat zu begehen und dafür geehrt zu werden. Mit einem Preis des Bündnisses für Demokratie und Toleranz zum Beispiel oder dass Iris Berben ihm am Bette vorliest.
Oder zum Beispiel mit einer SED-Opferrente. Aus den Fehlern der Vergangenheit lernen heisst, sie nicht zu wiederholen. Wenn es schon noch kein Denkmal für die GRÜNEN gibt, dann doch wenigstens eine pekunäre Anerkennung für Mörder, Kinderschänder oder Vergewaltiger, die die sozialistische Justiz in der DDR nicht zu Segeltörns aussandte, sie mit einem Rudel Köpfchenkrauler umgab oder sie dauerhaft mit der Kraft des sozialistischen Kollektivs zu heilen versuchte, weil das die Arbeitsproduktivität einfach nicht hergab, so viele Yachten zu unterhalten oder zehntausende Spassspezialisten, die sich in der abgründigen Seele derer auskennen, die Vergnügen daran finden, Menschen um ihre Gesundheit, das Eigentum oder gar das Leben zu bringen. So etwas war in der DDR nur dem Staat vorbehalten. Heute ist das andersherum. Und wir sind zutiefst dankbar dafür. Dass es so ist.
Aber jede Anerkennung zieht auch immer Neider nach sich. Konnte man schon bald sehen, wie nach der phantomigen Hakenkreuzritzerei inmitten Mittweidas, ein putziger Ortspolizist in Passau mit eingerammtem Messer Maratonläufe vollführte um Schlangen- und Kreuzmenschen zu jagen und so die Hakenkreuzschnitzerei zu übertreffen versuchte, mit dem Anschlag auf uns alle, oder eine eingeschweizte Brasilianerin Phantomkinder verlor und sich aus Scham darüber von einer populren Volkspartei ritzen lies, so treten auch hier wieder Missgünstige auf den Plan.
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