Die NATIONAL ZEITUNG(Pfui Deibel) schreibt am 18.05.35, das die musterdemokratische Tschechoslowakei kurz vor der Wahl, die Herausgabe der Zeitung der legalen Sudetendeutschen Partei vereitelt hat. Wie wir wissen, weil das uns unsere Medien sagen, haben die Sudetendeutschen ursächlich den II. Weltkrieg verschuldet und die Vertriebenenverbände basteln am DRITTEN. Jetzt ahnen wir auch wieso. Weil sie sauer waren über die Beschlagnahme ihrer Zeitung. Wahrscheinlich stand da „wählt uns“ drin. Eine Vorstellung, die jedes demokratische Staatsgebilde nur erschaudern lässt. Dass da eine zugelassen Partei einer Bevölkerungsminderheit , zahlenmässig doch sehr stark, vor Wahlen auch noch Wahlpropaganda in ihrer eigenen Zeitung für sich betreibt. Heute würde die UNO gleich die Wahlen für ungültig erklären oder für undemokratisch, zumindestens aber für unter recht zweifelhaften Umständen abgehalten. Schröder hätte aber festgestellt, dass es eine lupenreine Demokratie wäre und alle Welt wäre beruhigt.

In einem Kommentar befasst sich dieselbe Zeitung(Pfui, bäh!) mit dem Besuch Englands Lordsiegelbewahrers Eden in Moskau. Hier ein kleiner Auszug, wie der wunderbare Genosse Stalin, Vater der Völker, eine ganz beispielhafte Minderheitenpolitik verfolgt. Hitler hat da noch ganz schönen Nachholebedarf. Aber heute wissen wir, Hitlers Verbrechen waren Verbrechen, während Stalins Verbrechen nur der misslungene Versuch waren, den wahren Sozialismus zu errichten. Also, auf ein Neues, Genossen.

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