1935 musste Deutschland Exportweltmeister werden, um die Auflagen des Versailler Friedensdiktats zu erfüllen, die festgelegten Reparationsleistungen als Kriegsverlierer abzuzahlen. Heute, so las ich unlängst, zahlen wir immer noch für den verlorenen Ersten Weltkrieg. Voraussichtlich noch bis 2010. Auf der 1935er Leipziger Messe sprach ein Dr. Goerdeler, seines Amtes Preiskommissar, zu den Anstrengungen, die Deutschland unternehmen muss, um einerseits die Forderungen der Siegermächte zu erfüllen und andererseits die Bedürfnisse der eigenen Bevölkerung zu befriedigen, die wollte ja auch essen.
Da fielen unter anderem solche Sätze, die im Vergleich zum Geseiere heutiger Politiker höchst erstaunlich, weil konkret klingen:
Wenn Deutschland seinen Platz in der Weltwirtschaft wiedergewinnen will, dann muss es auf die geistige, technische und handwerksmässige Ausbildung seiner Menschen grossen Wert legen. Es darf sich durch nichts von diesen … Zielen abbringen lassen. Es muss das beste Wissen, die gereifteste Erfahrung, das vollendetste Können an solche Erziehung gesetzt werden. … dass wir seit Jahren der Gefahr laufen, dem Träger solcher Leistung, der Persönlichkeit, den Boden entziehen. Die Bewertung nach Leistung, die in der Weltwirtschaft eine Tatsache ist und die wir für unsere Arbeit brauchen, setzt eine Auslese voraus. Die Auslese vollzieht sich im Wettbewerb nach Tüchtigkeit, Können, Fleiss und Charakter.
Zum Glück ist das heute vorbei, das mit der Auslese nach Tüchtigkeit, Können, Fleiss und Charakter und auch auf die geistige, technische und handwerksmässige Ausbildung legt zum Glück niemand mehr Wert in der deutschen Politik, sonst hätte es schon lange eine radikale Veränderung in der Integrations- und Bildungspolitik gegeben. Diese Zeiten von damals, die sind endgültig vorüber und wir werden alles dafür tun, dass sie nie wiederkommen.
Viel wichtiger für unsere Kinder ist es nämlich, in der Schule türkisch zu lernen, um damit die Türken solidarisch zu unterstützen, die ins Land gekommen sind aber weder türkisch noch deutsch richtig sprechen können. Denn erst wenn sie türkisch vollendet artikulieren können, erst dann sind sie in der Lage Deutsch zu lernen. Keine Satire.
Die Weltwirtschaft wartet ja nur darauf, auf türkisch sprechende deutsche Türkischspezialisten. Oder, dass Vorurteile über den Islam abgebaut werden, was natürlich nicht dabei hilft, neue Produkte oder Technologien zu entwickeln, aber wenn wir alle verinnerlicht haben, Bombenattentate, Piraterie, Morde wegen fehlender Ehre, Zwangsheiraten und Todesfatwas, Geiselnahmen und andauerndes Rufen, wir wollten sie vergasen, das hat alles nichts mit dem wunderbaren Islam zu tun, dann werden werden wir garantiert ewig unsere Produkte im Ausland absetzen können, viele schöne Moscheen, die deutsche Konsortien bauen dürfen, sind ein schlagender Beweis dafür.
Oder dass unsere Kinder lernen, dass das, was den gegenwärtigen Reichtum schafft, das System, schlecht ist für die Welt, weil es Hunger und Piraterie produziert, statt der vielen schönen Sachen in unseren Kaufhäusern, und deshalb vom andauernd gescheiterten Sozialismus wieder abgelöst werden muss, in einem neuen Versuch, in dem zumindest der DDR-Bürger nicht am Hungertuch nagte, aber vor den Nachbarn mit den „Weisser Riese“-Waschmittelkarons protzen konnten, die ihnen die liebe aber arbeitslose Westverwandschaft geschickt hatte, nebst abgelegter Kleidung, Kaugummis und Überraschungseiern.
Das ist es, was wirklich wichtig ist, damit wir gerüstet sind für die Zukunft. Nicht geistige, technische und handwerksmässige Ausbildung, das ist Autobahn und wer das noch einmal erwähnt kriegt einen Verhandlungsplatz bei J. B. Kerner, der weiss, wovon er spricht.
Qualität entscheidet in der Ausfuhr
Preiskommissar Dr. Goerdeler und Präsident Hecker auf der Leipziger Messe bei der Kundgebung „Deutschland in der Weltwirtschaft“.


Diese Goerdeler-Rede halte man mal neben die letzte Rede des Bundespräsidenten. Hätte man Goerdeler nicht umgebracht, hätte er mit seinen klaren marktwirtschaftlichen Vorstellungen zu einer Stütze der Nachkriegsordnung werden können. Heute, da man Dresche bekommt, wenn man an solche schlichten Wahrheiten erinnert wie die, daß Wohlstand nur aus persönlicher Leistung kommen kann, ist die Goerdeler-Rede ja fast schon wieder revolutionär.
Es gibt hier ein Geschäft, das mit Blaudrucken handelt. Da hängt ein Tuch im Fenster mit dem Spruch: »… Armut schafft Demut … Demut schafft Fleiß … Fleiß schafft Reichtum … Reichtum schafft Übermut … Übermut schafft Krieg … Krieg schafft Armut … Armut schafft Demut …«
Wir sind dummerweise in einer ziemlich eindeutigen Übermutsphase.
Nein, sie ist durch und durch nationalsozialistisch, weshalb wir es seit 1945 angestrengt mit dem internationalen Sozialismus probieren. Also erst, wenn wir alle das Armutslevel Afrikas erreicht haben, erst dann geht es uns richtig gut. Oder wie die PDS zur Verteidigung Oskar Lafontaines sinngemäss vorbrachte, „wir haben nichts gegen den, der einen guten, teuren Wein zu schätzen weiss und ihn gerne trinkt, wir wollen nur, dass ALLE sich ihn leisten können, wozu natürlich erst einmal die vorhandenmen Weintrinker enteignet gehören.
Ja, der Freizeitparkspruch Kohls – ein Volk, dass in der Schule derart verblödet wird und anschliessend durch die Medien weiter blöd gehalten wird, kann in einer solchen äusserung ja nur Menschenverachtung sehen. Deshalb ist die CDU schon lange davon abgerückt und Frau Merkel erzählt nur noch, dass sozial ist, was Bildung schafft. Das mit der Arbeit hat sie schnell wieder vergessen.
Mit einer wohlig, warmen Genugtuung stelle ich fest, daß genau das eintritt, wovon ich gehofft hatte, daß es eintritt.
Die „Zeitungszeugen“ werden genau so gelesen, wie dies die Autoren und auch die Zensoren letzthin NICHT wollten.
„Mensch, Ihr Dödel (oder gehört Ihr noch nicht zur schon verblödeten Volksmasse?), Ihr sollt die menschenfeindliche Nazipropaganda lesen. Und nicht den Wirtschaftsteil. Den sollt Ihr doch in den gegenwärtigen Medien konsumieren.“
Karl Eduard sagt: Hier pöbelt nur einer und zwar der Blogbetreiber. Dass das klar ist!
Nun habt Ihr den Salat. Habt wohlmöglich erkannt, daß es schon damals um die gleichen Probleme ging, die uns weil von unseren Vorfahren ungeklärt, heute wieder auf die Füße fallen. Und vermutlich ist Euch mit jedem „Zeitungszeugen“ klarer geworden, daß nicht die Nazis der Grund für den zweiten Krieg waren. Der wäre so oder so ausgebrochen worden. Von wem? Na von den gleichen Kräften, die auch heute wieder die mit ihrer Gier heraufbeschworenen Krisen in der Weltwirtschaft nur mit einen neuerlichen Krieg und der Vernichtung so vieler materieller Werte wie als möglich bereinigen können.
Anderenfalls müßten diese (Un-)Menschen ja auf ihre Gewinne, ihr Zinsen und Zinseszinsen verzichten. Sie müßten die Grundlagen ihres jahrhundertealten Machtstrebens verraten. Lest auch gleich noch den Artikel „Banken- oder Währungsvorlage?“ oder „Vor einem Gold- und Silberausfuhrverbot in USA“. Dann könnt Ihr (hab Ihr sicher schon) Euch gleich ein Bild über die in kürze ablaufenden immer wiederkehrenden Ereignisse in einer solchen Wirtschaftskrise machen.
Es wird Zeit, diesen Kräften ein für alle male das Handwerk zu legen – beginnen wir gleich dieses Jahr mit der Bundestagswahl. Geht wählen, aber wählt eine Randgruppierung Eurer Wahl. Gebt um unser Land und unser Volk Willen keiner heute im Bundestag sitzenden Partei Eure Stimme.
Einen hab ich noch:
zu all diesem himmelschreienden, unmenschengemachten Schwachsinn gibts noch eine wirklich interessante Ausführung von einem gewissen Herrn Andreas Clauss, der ich in allen Teilen nur zustimmen kann.
http://www.videogold.de/vortrag-crashkurs-geld-und-recht-andreas-clauss/
Müßt Ihr Euch dringend reinziehen – ich war trotz dem ich schon vieles davon kenne, stellenweise sparchlos.
Schönes WE.
Jörg
PS.: Ihr könnt Euch gern auch mal auf unserer WEB-Seite umsehen und mir dann Eure Meinung um die Ohren hauen. Bei Gefallen – wir benötigen dringend Mitstreiter!