1984

Wir schreiben das Jahr 2009 und 1984 ist schon lange vorüber. Einen schönen Zeitzeugen aus der GERMANIA habe ich noch, klein und versteckt, vom 5. März 1935:

In Schönebeck an der Elbe ist ein Angestellter der Stadtverwaltung, der trotz des Erlasses des Reichsinnenministers den Deutschen Gruß im Dienst verweigerte, entlassen worden. Die Beigeordneten stimmten der Entlassung zu.“ Heute wäre das natürlich anders, das heisst, wenn die heutigen Grossmäuler damals gelebt hätten, die wären wie ein Mann aufgestanden und hätten gegen die Entlassung gestimmt. Wetten?

7 Antworten zu „1984“


  1. 1 pippin 18. April 2009 um 07:05

    Heute wäre das natürlich anders, das heisst, wenn die heutigen Grossmäuler damals gelebt hätten, die wären wie ein Mann aufgestanden und hätten gegen die Entlassung gestimmt. Wetten?

    Hundertprozentig!

  2. 2 vitzliputzli 19. April 2009 um 01:47

    ich tippe eher auf niedrige mitgliedsnummern … lol

    v.

  3. 3 Karl Eduard 19. April 2009 um 06:41

    Genau. Die Frage ist allerdings, warum hätten sie damals gesollt, also dagegen stimmen? Die Aufforderung, Hitler zu heilen, wurde ja als Gruß verbindlich eingeführt und da kommen wir wieder zur wehrhaften Demokratie.

    Kopftüchlerinnen nämlich, die entgegen verbindlicher Anordnungen in deutschen Behörden, als Amtsträger, vor deutschen Klassen als Lehrerinnen, ihr Symbol des Islam um den Kopf gewickelt tragen wollen, der die juristische und gesellschaftliche Ungleichberechtigung vorschreibt, zwischen Mann und Frau, zwischen Mitgliedern der islamischen Menschengemeinschaft und denen ausserhalb und zwischen Buchreligiösen und Vielgötterverehrern oder Atheisten, also zu unserer Auffassung von Gleichberechtigung völlig entgegengesetzt ist, können mit dem Beifall ihrer Mitkollegen rechnen, die es gar nicht erwarten können, unter einer neuen, aber religiösen Diktatur zu schmoren. Dieselben, die sich als scharfe Hunde geben, wenn es gilt, nichtsozialistische Gedanken zu bekämpfen, bringen in solchen Situationen nur zufrieden winselndes Schwanzwedeln zustande.

    Das ist eben auch der Unterschied, die Auffassung, was Loyalität zum Staat und Brötchengeber bedeutet. Wem es damals nicht gepasst hat, der hätte die öffentlichen Verwaltungen verlassen können. Heute klagen die, denen unsere Gesetze und Wertvorstellungen nicht passen, in die Posten unter Beifall der Gutmenschentrottel ein.

  4. 4 stalker 19. April 2009 um 09:57

    Selbst halbwegs mit Hirn ausgestattete weiße Mittelständler faseln von einem Komplott der Mannichlmörder mit der deutschen Presse. Deshalb gäbe es bis heute kein Erfolg bei der Suche nach den außerirdischen Grünbeschlängelten. Die Gehirnwäsche bei diesen Leuten ist so perfekt, daß jedes Argument gegen das Hitlerheilen heute scheitert.

    Es sei den Sarkasmus. Fällt mir dann vor Wut nichts mehr ein, verschicke ich gerne einen Link zu diesem Blog.

  5. 5 netzwerkrecherche 20. April 2009 um 07:47

    Heute wäre es so:

    “In Schönebeck an der Elbe ist ein Angestellter der Stadtverwaltung, der trotz des Paragrafen 86a des Strafgesetzbuches den Deutschen Gruß im Dienst entbot, entlassen worden. Die Beigeordneten stimmten der Entlassung zu.”

  6. 6 Karl Eduard 20. April 2009 um 08:59

    Der Unterschied ist , das Eine war geboten, das Andere ist verboten.

  7. 7 netzwerkrecherche 20. April 2009 um 11:22

    Oder beides verboten: Verboten, es zu tun, verboten, es NICHT zu tun.


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