Archiv für April 2009



Der letzte Sturm

Lange bevor uns ein deutscher Regisseur mit dem Zweiteiler „Der Untergang“ daran erinnerte, dass die falsche Partei zu wählen, sich nicht immer auszahlt, auch wenn sie Abwrackprämie oder Reichensteuer verspricht, zeigten uns die Genossen, wie sich sowjetische Filmkunst vorstellte, wie die Befreiung Deutschlands vom Hitlerfaschismus hätte ablaufen können, hätten die ruhmreichen Sowjetsoldaten darauf verzichtet, alles zu vergewaltigen, was irgendwie nach Frau aussah. Die Befreiung blieb zwar immer noch Befreiung, bekam damit aber einen Beigeschmack, der in den ganzen Jahren, die die Arbeiter- und Bauernmacht auf DDR-Boden existierte, nie erwähnt wurde und wenn, hätte sie die Empörung des werktätigen Volkes und seiner Jung- und Thälmannpionieren nach sich gezogen. Und so zeigte das Befreiermonument im Treptower Park auch keine vergewaltigende Bestie, sondern ein gerettetes deutsches Kind, das der Sowjetsoldat sicher und warm im Arm hält. Trotz der Erlkönige da draussen. Es waren eben nicht alle Sowjetsoldaten Vergewaltiger und wenn, hatten es die Deutschen dann nicht verdient, wo sie doch über die halbe Welt hergefallen waren? Unvermittelt, nur so und aus Jux, weil sie Langeweile hatten?

Wer erinnert sich noch an die Truppenübungsplätze, die die Gruppe der Sowjetischen Streitkräfte in Deutschland hinterliess oder die Aufregung, wenn einer ihrer Wehrpflichtigen oder Serganten mit einer Kalaschnikow und mehreren Magazinen voller Munition ausgebüxt war und dann in grossräumiger Kesselschlacht liquidiert werden musste? Wer erinnert sich noch an Eisenbahnunglücke, weil ein Panzer aus der ruhmreichen T-Serie beschlossen hatte, auf  Gleisen eine Rast einzulegen? Aber nicht alles war nur Schattenseite.

So, wie es auch den freundlichen Dönerverkäufer gibt, der von Freundlichkeit und Dönern lebt und deshalb darauf verzichtet, seine Käufer zu schlagen oder in die Luft zu sprengen, so gab es auch die Sowjetsoldaten, die in Großstädten herumliefen, um darauf zu warten, dass Kinder aus den obersten Stockwerken fallen, um sie dann aufzufangen, die bei Hochwassern halfen oder Bränden und die freigiebig ihr Brot und ihre Suppe teilten. Und daran wollen wir uns erinnern. Oder nicht?

Der ganze Film

Depressiver Tag

So was Schönes findet man im WWW.

Da warn zu viele Zeichen auf dem Dach

genthinmarienkirche1Wer kennt es noch, das Jammerlied des Klaus Laage, das in uns Abscheu und Hoffnung weckte, weil davon gesungen wurde, dass der letzte Kuss bis Konstantinopel reichen muss, während der Rückfahrt? Ja, das hat damals die deutschen Menschen berührt, die verbotene Liebe zwischen Kopftuchsulaika und blondem Hans oder Brigitte Mira und dem 14jährigen Mehmed oder umgekehrt und dem Unverständnis der deutschen Spiesser darüber , die so unfassbare Wünsche geäussert haben, wie „die Türkei den Türken!“ Weswegen sie auch zu recht ins Koma gedroschen werden, diese Spiesser! Leider ist die gesungene Anklage im Netz schwer auffindbar. Sie ist aber von aussergewöhnlicher Poesie und Gegenstücke dazu findet man heuer nimmer. Zum Beispiel gesungene Klagelieder, wie deutsche Rentner ihre Stadtteile verlassen, weil sie von denen, die unser Leben reicher und schöner machen, in unzumutbarer Weise mit Liebe überschüttet werden. Das liegt vielleicht daran, dass deutsche Sänger nie gezwungen waren, die ganze geballte Liebe derer, die nach ihren eigenen Worten unser Land aufbauten, obwohl sie da noch gar nicht anwesend waren, in Empfang zu nehmen. Schwamm drüber.

Damals haben beschmierte Fahrstuhlwände das Land aufgerüttelt und in uns den Wunsch gefestigt, Aussenbezirk von Ankara zu werden und wo es heute brennt, und Türken sind betroffen, erheben wir uns spontan als Lichterkettner und geisseln unser Unvermögen, ihnen nicht beigebracht zu haben, was elektrischer Strom ist, was Feuer anrichten kann oder was auf deutsch heisst, „Hallo, mein Name ist Hadschi Halef Dingsbums, ich wohne in der Nokturngasse 12 und bei mir brennt es ganz fürchterlich.“

Was aber tun, wo die Durchrassung und Durchmischung der Eingeborenen einfach noch nicht so weit fortgeschritten sind, wie es der Plan vorsieht? Dann müssen andere Gefahren her, gegen die Männer und Frauen gemeinsam aufstehen können, wie derzeit in Karl-Marx-Stadt geschehen, der prächtigen Stadt des Marxismus-Leninismus, in der die fortschrittlichsten Repräsentanten der Arbeiterklasse heute immer noch wissen, dass der Klassenfeind nicht schläft und stets auf der Lauer liegt, in Form eines Keltenkreuzes zum Beispiel. Das damals, bevor Amerika überhaupt entdeckt wurde, zum Symbol der ersten nordeuropäischen Christen wurde und auch gerne in Amerika getragen wird, von Leuten, die wir heute als Rassisten bezeichnen. Gefahr erkannt, Gefahr gebannt und schwuppdiwupp wurde ein Wandgemälde übermalt, das nicht etwa den Weg der Roten Fahne zeigt oder den Sieg des Sozialismus, so etwas darf weiter UNSERE Menschen erfreuen, sondern die Ansicht Karl-Marx-Stadts, mit einem klitzekleinen Kreuz auf einer Kirche. Ein keltisches!

Dank Dir, CDU-Bürgermeister, der Du Schlimmeres verhindert hast. Doch auf den Ruhmestaten vergangener Schlachten sich auszuruhen, ist eines guten Sozialisten nicht würdig. Noch viele Keltenkreuze harren der Entfernung, wie auf dem Dache dieser Kirche in Genthin,  die irgendwer, mit finstersten Absichten, aufgestellt hat, um weissen Rassisten in den USA zu huldigen. Jugend voran, erhebe Dich jetzt, kann ich da nur rufen!“ „Und keinen Fussbreit Boden dem Klassenfeind!“

Für Frieden, Freiheit, und Recht!

Es wird Mai jedes Jahr – ohne Dich!

Daran musste ich gestern so denken, unter weiss und zart rosa blühende Kirsch-, Apfel-, und Birnbäumen. Inmitten von Blumen, das Gezwitscher der Vögel um mich und das Summen der Hummeln, denn die Bienen machen sich rar. Was sind dagegen unsere Großschwätzer aus der Politik? Gegen das, was sich jedes Jahr in der Natur tut. Gegen die Kerzen in den Kastanienkronen.  Sie, die behaupten, das Weltklima regulieren zu können? Oder die Wirtschaft gar.

Nichts!  Aufgeblasene Hohlköpfe, die uns weismachen wollen, sie wären für irgend etwas wichtig. Ohne sie würden wir zusammenbrechen oder die Welt untergehen. Wozu braucht die Welt diese Schäubles, Merkels, Steinmeiers, Paus oder Roths und alle die, die uns Sorgen machen, damit wir bereitwillig für ihren Unterhalt zahlen? Niemand braucht sie. Kein Mensch. Und wir sollten aufhören, sie mit offenen Mündern anzustarren und aufgerissenen Augen um ihre Plattheiten zu deuten, die sie von sich geben. Für die Welt sind sie irrelevant. Irrelevant, wie meine Lieblingsborgdrohne sagen würde.

Wären sie morgen alle weg, niemand würde es merken. Denn, wie Eliza schon richtig gesungen hat, es wird Mai, jedes Jahr, ohne Dich. England bleibt wie es war ohne Dich. Und das Grün grünt so grün, wenn in Spanien Blüten blühn, weil sie blühn, in dem Grün, ohne Dich! Und das sollten wir uns bitte schön merken. Dass diese Leute, für das, was die Natur jedes Jahr, völlig ohne finanzielle Anreize hinbekommt, völlig irrelevant sind, wenn sie auch so tun, als sei das Gegenteil der Fall.

Ihr seid nicht der Anfang und das Ende

Happy birthday, kleiner Adolf

Jetzt hab ich doch ganz Deinen Geburtstag verpennt, Du, der Du der Grösste Feldherr aller Zeiten warst und was wären wir heute ohne Dich? Wen sollte uns der ZDJ vorhalten, wenn es darum geht, eigene Interessen durchzusetzen oder DIE LINKE, die Islamverbände oder die sich gleichschaltenden Medien?  Hat Dir schon jemand an der Wiege gesungen, dass die gesellschaftlichen Umstände, die strukturelle Gewalt des Staates, Dich eines Tages dazu zwingen würden, diese Schandtaten zu begehen, die Du begingst? So wie sie heute die ANTIFA zwingen, Geschäfte anzuzünden, alte Menschen ins Krankenhaus zu bringen oder Anschläge auf die Bundeswehr zu verüben? Was wir verstehen und billigen, weil es für eine gute Sache ist und sie nichts dafür können.

Das viele Herumtollen im Freien, der weite Weg zur Schule, sowie ein besonders die Mutter manchmal mit bitterer Sorge erfüllender Umgang mit äußerst robusten Jungen, ließ mich zu allem anderen eher werden als zu einem Stubenhocker. Wenn ich mir also auch damals kaum ernstliche Gedanken über meinen einstigen Lebensberuf machte, so lag doch von vornherein meine Sympathie auf keinen Fall in der Linie des Lebenslaufes meines Vaters. Ich glaube, daß schon damals mein rednerisches Talent sich in Form mehr oder minder eindringlicher Auseinandersetzungen mit meinen Kameraden schulte. Ich war ein kleiner Rädelsführer geworden, der in der Schule leicht und damals auch sehr gut lernte, sonst aber ziemlich schwierig zu behandeln war.(Mein Kampf)

Und von da an ging es abwärts, bzw. aufwärts. Heute wissen wir, sehr gut lernen, das ist ein Anzeichen für kommende Allmachtsphantasien und Welteroberergelüste sowie Gier nach Judenmord. Erst das Abitur und später die ganze Welt, weshalb unsere Antifaschisten auch alles tun, um so etwas zu verhindern. Dass jemand sehr gut lernt. Bewährt hat sich geradezu, Leute in Klassen zu stecken, die voll sind, mit deutschunfähigen Südländern, die beste Waffe gegen aufkeimenden Nationalsozialismus. Dank Euch, Ihr LINKEN, die Ihr für die Dummheit unserer Schüler Sorge tragt und einen neuen GRÖFAZ verhindert. Denn was hätte dieser auch Überraschendes bringen sollen? Vielleicht eine Neuauflage der Abwrackprämie?

Weil die Verkaufszahlen der deutschen Hersteller, allen voran Opel, katastrophal schlecht waren, griffen die Nationalsozialisten im Frühjahr 1933 zu einer drastischen Maßnahme: Am 10. April 1933 wurden alle künftig neu zugelassen Pkw und Motorräder unbefristet von der Kfz-Steuer befreit. Prompt verdreifachte sich die Zahl der Auto-Neuzulassungen fast und schnellte von mageren 9000 im ersten Quartal auf immerhin 26 000 im zweiten Quartal. Der Auto-Boom der Nazis erwies sich jedoch als Strohfeuer: In den beiden folgenden Quartalen sackten die Neuzulassungen und auch die Produktion wieder auf ihr vorheriges Niveau zurück. Die Absatzkrise ging weiter.

Das fehlte uns gerade noch!

Doch gedenken wir auch derer, die ihm zum Aufstieg verhalfen.

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