Archiv für April 2009



Ein Richter sieht rot

Ja, das waren noch glorreiche Zeiten, als Michael Douglas, als Richter, mit der Kanone bewaffnet loszog, um die zur Strecke zu bringen, die das hervorragende amerikanische Rechtssprechungssystem auf freien Fuss setzte, wo sie unverdrossen den gewohnten Schandtaten nachgingen. Was hüpfte unser Herz, die, die wir alt genug sind, um diesen Film gesehen zu haben, wenn der Schurke winselnd, wie Dr. Schäuble vor den Islamverbänden, auf dem Bauch lag und sein letztes Stündlein geschlagen hatte. Das war Gerechtigkeit, die leider nur bis zum Ende des Films dauern durfte, wo grosse Reue über den Richter Gnadenlos kam, da er einsah, auch unschuldige Kinderschänder oder Vergewaltiger wurden hingerichtet und er das ganze Lynchsystem zerschlug. Richtig so.

Jetzt hat auch Brandenburg seinen Fall von ausgerastetem Richter, dem die Hutschnur riss , der aber unbedachterweise darauf verzichtete, die Ursache seiner Verärgerung zu erschiessen, was zu einem kollektiven Ruf nach Verbot von Richtern geführt hätte, sondern den Advokaten, der das deutsche Rechtssystem nutzte, um das Recht anzuwenden, ein wenig festhalten liess. Guantanamo lässt grüssen. Das geht natürlich nicht. Recht muss immer Recht bleiben und ein Anwalt tut natürlich auch immer nur seine Arbeit, für die er bezahlt wird.  Wie zum Beispiel die Bestrafung eines Schurken zu mildern, ganz zu verhindern oder zumindest hinauszuzögern, wenn der Richter von sich aus kein Einsehen zeigt.    Pflichtbewusst, so wie zum Beispiel damals der vorbildliche Mitarbeiter, der das Zyklon B in den Verteiler gab, wo es anschliessend, ohne sein  weiteres Zutun, einen Haufen Leute umbrachte. Dein Arbeitsplatz, Dein Kampfplatz für den Frieden, Genosse Ströbele! Der natürlich nie Zyklon B verteilt hat, um das mal klarzustellen, nur Terroristen den vorgeschriebenen juristischen Beistand leistete, was er heute immer noch tut. Gelernt ist eben gelernt. Und Jeder soll das tun, was er am besten kann. Oder?

Und schliesslich muss auch er seine Kinder ernähren, die Frau, die Geliebte, die Yacht finanzieren oder die   Götterspeise. So etwas kauft sich ja nicht von selbst! Und er lebt davon, Erzschurken auf die Gesellschaft loszulassen. Schwesternmörder, Vergewaltiger, Komatreter, Kinderschänder. Immer findet er in wohlgesetzten Worten juristische Gründe die es erfordern, dass der Angeklagte unbedingt weitermachen muss, mit dem Ermorden von Schwestern, dem Vergewaltigen, dem ins Koma treten oder dem Schänden von Kindern. Und meistens hat das Gericht ein Einsehen, dass es nötig ist, für unsere Gesellschaft, dass der Beschuldigte nicht zu hart angefasst wird, denn immerhin, ist er ein wertvolles Mitglied unserer Gesellschaft, wenn er, wie im aktuellen Fall, auch nur ein wenig Nachlassgeld veruntreut hat, so im Werte von 440 000 €, was Jedem von uns einmal passieren kann, der schon einmal falsch geparkt hat. Und natürlich gibt es auch weibliche Anwälte. Keinesfalls wollte ich die durch Weglassen beleidigen, die auch ihren Mann stehen, im Kampf für das Recht. Tatsache.

Hoffen wir nun, dass dem Richter und seinem Komplizen gezeigt wird, wo der Rechtsstaat hängt, nicht, dass wir noch das Vertrauen in die deutsche Justiz verlieren. Schliesslich wollen wir, dass Leute, die Nachlässe veruntreuen, Kinder schänden usw. das auch zukünftig tun dürfen, wenn es das deutsche Recht so festlegt. Recht muss eben Recht bleiben.

Widerlich!

Ich sag Euch, seit die GRÖKAZ, die Kanzlerin der Herzen und Deppen, die menschengemachte Erderwärmung erfunden hat, empfinde ich nur noch Frühlingsekel. Und die Erderwärmungskollaborateure erst. Weiber, ich sage Euch, Weiber, die sonst die Saaten niedertrampeln, im Kampf für eine erderwärmungsfreie Welt, die lassen jetzt die Brust raushängen und bieten ihren Rücken dem kalten Winter dar, der in seiner Schwäche noch Schauer körnigen Eises über die grünende Flur hinstreut, es ist zum Verzweifeln, wie korrumpierbar Menschen sind. Sogar der Spargel wird schon gekauft, statt ihn zu boykottieren, wegen der Erderwärmung. Wenn das Al Gore wüsste, der würde sich erschiessen und Frau Merkel mit ihm und Recht würde uns damit geschehen.

1984

Wir schreiben das Jahr 2009 und 1984 ist schon lange vorüber. Einen schönen Zeitzeugen aus der GERMANIA habe ich noch, klein und versteckt, vom 5. März 1935:

In Schönebeck an der Elbe ist ein Angestellter der Stadtverwaltung, der trotz des Erlasses des Reichsinnenministers den Deutschen Gruß im Dienst verweigerte, entlassen worden. Die Beigeordneten stimmten der Entlassung zu.“ Heute wäre das natürlich anders, das heisst, wenn die heutigen Grossmäuler damals gelebt hätten, die wären wie ein Mann aufgestanden und hätten gegen die Entlassung gestimmt. Wetten?

Lupenreine Demokratien

Die NATIONAL ZEITUNG(Pfui Deibel) schreibt am 18.05.35, das die musterdemokratische Tschechoslowakei kurz vor der Wahl, die Herausgabe der Zeitung der legalen Sudetendeutschen Partei vereitelt hat. Wie wir wissen, weil das uns unsere Medien sagen, haben die Sudetendeutschen ursächlich den II. Weltkrieg verschuldet und die Vertriebenenverbände basteln am DRITTEN. Jetzt ahnen wir auch wieso. Weil sie sauer waren über die Beschlagnahme ihrer Zeitung. Wahrscheinlich stand da „wählt uns“ drin. Eine Vorstellung, die jedes demokratische Staatsgebilde nur erschaudern lässt. Dass da eine zugelassen Partei einer Bevölkerungsminderheit , zahlenmässig doch sehr stark, vor Wahlen auch noch Wahlpropaganda in ihrer eigenen Zeitung für sich betreibt. Heute würde die UNO gleich die Wahlen für ungültig erklären oder für undemokratisch, zumindestens aber  für unter recht zweifelhaften Umständen abgehalten. Schröder hätte aber festgestellt, dass es eine lupenreine Demokratie wäre und alle Welt wäre beruhigt.

zeitung

In einem Kommentar befasst sich dieselbe Zeitung(Pfui, bäh!) mit dem Besuch Englands Lordsiegelbewahrers Eden in Moskau. Hier ein kleiner Auszug, wie der wunderbare Genosse Stalin, Vater der Völker, eine ganz beispielhafte Minderheitenpolitik verfolgt. Hitler hat da noch ganz schönen Nachholebedarf. Weiterlesen ‘Lupenreine Demokratien’

Was der Uropa noch wusste

1935 musste Deutschland Exportweltmeister werden, um die Auflagen des Versailler Friedensdiktats zu erfüllen, die festgelegten Reparationsleistungen als Kriegsverlierer abzuzahlen. Heute, so las ich unlängst, zahlen wir immer noch für den verlorenen Ersten Weltkrieg. Voraussichtlich noch bis 2010. Auf der 1935er Leipziger Messe sprach ein Dr. Goerdeler, seines Amtes Preiskommissar, zu den Anstrengungen, die Deutschland unternehmen muss, um einerseits die Forderungen der Siegermächte zu erfüllen und andererseits die Bedürfnisse der eigenen Bevölkerung zu befriedigen, die wollte ja auch essen.

Da fielen unter anderem solche Sätze, die im Vergleich zum Geseiere heutiger Politiker höchst erstaunlich, weil konkret klingen:

Wenn Deutschland seinen Platz in der Weltwirtschaft wiedergewinnen will, dann muss es auf die geistige, technische und handwerksmässige Ausbildung seiner Menschen grossen Wert legen. Es darf sich durch nichts von diesen … Zielen abbringen lassen. Es muss das beste Wissen, die gereifteste Erfahrung, das vollendetste Können an solche Erziehung gesetzt werden. … dass wir seit Jahren der Gefahr laufen, dem Träger solcher Leistung, der Persönlichkeit, den Boden entziehen. Die Bewertung nach Leistung, die in der Weltwirtschaft eine Tatsache ist und die wir für unsere Arbeit brauchen, setzt eine Auslese voraus. Die Auslese vollzieht sich im Wettbewerb nach Tüchtigkeit, Können, Fleiss und Charakter.

Zum Glück ist das heute vorbei, das mit der Auslese nach Tüchtigkeit, Können, Fleiss und Charakter und auch auf die geistige, technische und handwerksmässige Ausbildung legt zum Glück niemand mehr Wert in der deutschen Politik, sonst hätte es schon lange eine radikale Veränderung in der Integrations- und Bildungspolitik gegeben. Diese Zeiten von damals, die sind endgültig vorüber und wir werden alles dafür tun, dass sie nie wiederkommen.

Viel wichtiger für unsere Kinder ist es nämlich, in der Schule türkisch zu lernen, um damit die Türken solidarisch zu unterstützen, die ins Land gekommen sind aber weder türkisch noch deutsch richtig sprechen können. Denn erst wenn sie türkisch vollendet artikulieren können, erst dann sind sie in der Lage Deutsch zu lernen. Keine Satire.

Die Weltwirtschaft wartet ja nur darauf, auf türkisch sprechende  deutsche Türkischspezialisten. Oder, dass Vorurteile über den Islam abgebaut werden, was natürlich nicht dabei hilft, neue Produkte oder Technologien zu entwickeln, aber wenn wir alle verinnerlicht haben, Bombenattentate, Piraterie, Morde wegen fehlender Ehre, Zwangsheiraten und Todesfatwas, Geiselnahmen und andauerndes Rufen, wir wollten sie vergasen, das hat alles nichts mit dem wunderbaren Islam zu tun, dann werden werden wir garantiert ewig unsere Produkte im Ausland absetzen können, viele schöne Moscheen, die deutsche Konsortien bauen dürfen, sind ein schlagender Beweis dafür.

Oder dass unsere Kinder lernen, dass das, was den gegenwärtigen Reichtum schafft, das System, schlecht ist für die Welt, weil es Hunger und Piraterie produziert, statt der vielen schönen Sachen in unseren Kaufhäusern,  und deshalb vom andauernd gescheiterten Sozialismus wieder abgelöst werden muss, in einem neuen Versuch, in dem zumindest der DDR-Bürger nicht am Hungertuch nagte, aber vor den Nachbarn mit den „Weisser Riese“-Waschmittelkarons protzen konnten, die ihnen die liebe aber arbeitslose Westverwandschaft geschickt hatte, nebst abgelegter Kleidung, Kaugummis und Überraschungseiern.

Das ist es, was wirklich wichtig ist, damit wir gerüstet sind für die Zukunft. Nicht geistige, technische und handwerksmässige Ausbildung, das ist Autobahn und wer das noch einmal erwähnt kriegt einen Verhandlungsplatz bei J. B. Kerner, der weiss, wovon er spricht.

Qualität entscheidet in der Ausfuhr

Preiskommissar Dr. Goerdeler und Präsident Hecker auf der Leipziger Messe bei der Kundgebung „Deutschland in der Weltwirtschaft“.

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