Ist das nicht widerlich? Da gedenkt ein Ort in Ostdeutschland einem Inderlynchen, die hier, in Dodendorf, durch französische, napoleonische Soldaten vertreten waren und keinen investigativen Journalisten interessiert es. Nicht mal H. M. Broder. Ein massiver Ausbruch von Fremdenfeindlichkeit, durch einen gewissen von Schill, und einen von Lützow. Die das Großartige an der Besetzung durch das hervorragende französische Volk einfach nicht zu würdigen wussten und sich spontan für Gewalt, statt für eine Diskussion über das Selbstbestimmungsrecht der Völker entschieden. Ferdinand von Schill wurde deswegen damals zu Recht zur Verantwortung gezogen, denn für Xenophobie gibt es kein Pardon. Von Lützow verstarb später zur Strafe schon mit 52, nachdem er mehrfach als frankophober Wiederholungstäter, zuletzt bei Ligny aufgefallen war. Schlimm, das so etwas wieder gefeiert werden darf.
Schön, dass es noch solche Tradionen gibt. Bin mal gespannt, was in der BRD im Jahr 2013 so abgeht, ob die Völkerschlacht von unseren ehrenwerten Politoberen genau unter den Teppich gekehrt wird wie dieses Jahr die Hermannsschlacht oder ob da mal richtig gefeiert wird.
(übrigens:
bei 6:20 …Tag der Republ.. ähhh Tag der Einheit
)
Ist mir gar nicht aufgefallen.
Diese verdammte Ausländerfeindlichkeit! Wäre bspw. Oberfascho Prinz Eugen in einer “Schule gegen Rassismus” sozialisiert worden, wären die Wiener viel eher mit einer Kaffeehauskultur bereichert worden, und auch die Krupp-Werke hätten 200 Jahre früher auf fleißige Fließbandarbeiter zugreifen können, und selbst der kleine Hitler hätte Turban getragen und statt des nationalsozialistischen ein islamisches Großreich erschaffen.
Da sieht man mal wieder, wohin Fremdenfeindlichkeit führt!