Noch liegt das letzte Mal gar nicht lange zurück, da ein verwirrter Jüngling in preussischer Husarenuniform eine Grundschule stürmte, um dort mittels Vorderlader und kleinem Feldgeschütz ein Blutbad anzurichten, da trafen sich erneut „keine Waffenfanatiker“ um, wie ein Hobbypolizist extra betonte, Geschichte nachzustellen. Dieses Ereignis schreckte den MDR auf, der in ganzer sprachlicher und investigativer Schönheit, das Zusammenkommen dieser Nichtwaffenfanatiker aufs lebhafteste schildert. Ein Bericht, der Fragen aufwirft, nach der Abwesenheit des Innenministers, der dem Treiben dunkel gewandeter Gestalten, die plündernd von Haus zu Haus ziehen und denen ergeben die Dodendorfer die Körbchen füllen, mit Kuchen und Wein, ungerührt zuzusehen scheint. Gehen Sachsen-Anhalt die Mittel aus, wo Polizisten, die in altpreussischen Uniformen stecken, bekümmert gestehen müssen, dass sie für ihr Hobby kein Geld erhalten, vom Staat, im Gegensatz zu den Landtags- und Bundestagsabgeordneten, wie Volker Beck zum Beispiel, der für die Verbreitung seiner sexuellen Vorlieben im Volk eine erkleckliche Diät bekommt? Ist die Welt nicht schlecht geworden? Unverständnis herrscht auch, warum ein sportliches Ereignis gefeiert wird, das unentschieden endete und in dem die Mannschaft des 2. BHR unter Führung ihres Kapitäns von Schill, dennoch als Sieger gilt. Kann ihr das bitte mal jemand erklären?
Archiv für Mai 2009
Treffen der Amokschützen
Veröffentlicht 29. Mai 2009 Gedanken , Ironie geschlossenTags:Dodendorf, Hobbys, MDR, Nichtwaffenfanatiker, Schill
Willi Schwabes Rumpelkammer
Veröffentlicht 28. Mai 2009 Filme , Geschichte 4 KommentareTags:Wenn die Woche keinen Sonntag hätt
war ja auch nicht schlecht. Da wurden dann solche Konserven gezeigt. Von 1942. Gab es die DDR natürlich noch nicht. Weswegen auch keiner ein schlechtes Gewissen hatte. WIR standen immer auf der Seite der SIEGER.
Nazis feiern Sieg
Veröffentlicht 28. Mai 2009 Geschichte , Ironie 3 KommentareTags:Gefecht bei Dodendorf, Lützow, Schill
Ist das nicht widerlich? Da gedenkt ein Ort in Ostdeutschland einem Inderlynchen, die hier, in Dodendorf, durch französische, napoleonische Soldaten vertreten waren und keinen investigativen Journalisten interessiert es. Nicht mal H. M. Broder. Ein massiver Ausbruch von Fremdenfeindlichkeit, durch einen gewissen von Schill, und einen von Lützow. Die das Großartige an der Besetzung durch das hervorragende französische Volk einfach nicht zu würdigen wussten und sich spontan für Gewalt, statt für eine Diskussion über das Selbstbestimmungsrecht der Völker entschieden. Ferdinand von Schill wurde deswegen damals zu Recht zur Verantwortung gezogen, denn für Xenophobie gibt es kein Pardon. Von Lützow verstarb später zur Strafe schon mit 52, nachdem er mehrfach als frankophober Wiederholungstäter, zuletzt bei Ligny aufgefallen war. Schlimm, das so etwas wieder gefeiert werden darf.
Vorbereitungen zum Revanchistenfest
Was machen wir zu Pfingsten
Veröffentlicht 28. Mai 2009 Gedanken , Israel , Politik 4 KommentareTags:Asozial, DIE LINKE, Engels, FDJ, Karl-Marx-Stadt, Keltenkreuz, Lenin, Manfred von Ardenne, Menschwerdung durch Arbeit, Opium fürs Volk, Pfingsten, Sozialbetrug
Diese Frage steht wieder vor den Angehörigen der Kampfreserve der Partei und so, wie die Hitlerjugend als verfassungsfeindlich verboten wurde, tummelt sich die Freie Deutsche Jugend(Ost) immer noch lustig auf den Strassen, auf den Bahnen, denn, die SED selbst, ist ja auch nie verboten worden. Im Gegenteil. Nie war sie so wertvoll wie heute, um den ausgebeuteten Massen zu erklären, Ausbeutung durch den Kapitalisten ist schlimm, Ausbeutung durch DIE LINKE ist besser. Also durch den Staat, dessen Machtinstrumente der LINKEN gehören werden. Das ist durchaus legitim. Für DIE LINKE, gilt es doch, das Land Mogel und Übermogel zu errichten, in denen den Proleten kein Zwang und kein Drill, sondern nur der eigene Will aus dem Bett wirft, um zum Werk zu strömen und dort viele Stunden für den Weltfrieden zu arbeiten. Und wo eigener Will fehlt, da kommt der sozialistische Staatsanwalt und hält einen Vortrag darüber, ob man gegen den Weltfrieden sei, weil man faul herumlungert, statt sich eine Arbeit zu suchen. Und wo die Einsicht fehlt, folgt die harte Strafe unserer Gesetze und die Verachtung des werktätigen Volkes für einen Asozialen.
Es war eben nicht alles schlecht in der DDR. Zum Beispiel, die Pflicht zur Arbeit. Und das wollt Ihr wiederhaben, zur Arbeit verpflichtet zu werden? Ja, gut, dass gibt es auch heute noch und wird durch die Arge in Form von 1 €-Jobs praktiziert aber nach denen reissen sich die Leute, die glauben, der Mensch wurde erst durch Arbeit, was er ist. Ich glaube, dieser Engels gehört auch dazu. Könnte man also sagen, durch ihre penetrante Forderung nach dem Recht auf Faulheit, kehrt DIE LINKE die Evolution um?
Hätten die Affen damals auf dem Baum gesessen und gewartet, bis ein Kadaver gebraten und mundgerecht geschnitten vorüberhoppelt, würde es uns heute so nicht geben. Wenn auch Filme anderes behaupten. Heute warten ja auch Viele, dass ihnen das Essen mundgerecht zubereitet gebracht wird und sie bekommen es. Es nennt sich Grundsicherung und es gibt sogar ein Kochbuch dazu. Gesund leben ohne Arbeit. Kochen muss aber schon jeder selbst. Eine Belastung! Wo doch das Geld gerade so für Schnaps und Kippen reicht! Und nun wollen die LINKEN noch Opium dealen, zusätzlich zur Beförderung des Opiat Religion. Wenn das Lenin wüsste, dass überall auf Betreiben der LINKEN religiöse Zentren gebaut werden. Aber dass die auf Lenin pissen, haben wir ja schon gestern gesehen.
Deshalb ist Deutschland ja auch so beliebt in der Welt. Nicht nur wegen grassierendem Moscheenbau, in dem die LINKE in fester Verbundenheit mit den Imamen geistigen Fusel verabreichen. Es ist das Schlaraffenland, in dem Milch und Honig fliessen und morgens und abends fahren die Hauselfen des Hauses Deutschland los, um Milch und Honig zu produzieren, die dann die Drohnen und zugewanderten Schwarzen, Roten, Gelben, Braunen aufschleckern dürfen. Wohl bekommts. DIE LINKE, deren Kampfreserve die FDJ ist, also, wenn die erst mal richtig mit kämpfen beginnt, gibt es natürlich Opfer und Abgänge durch Vergreisung und da steht dann die Reserve bereit, kümmert sich ja besonders um die, die keine Lust haben, ihren Lebensunterhalt zu verdienen. „Besser bescheissen und mit LINKS„, solche hilfreichen Handreichungen gibt sie dann heraus, damit die Hauselfen noch härter arbeiten, während die Reinblüter in Frieden am erarbeiteten Reichtum teilhaben können ohne einen Finger zu rühren. Höchstens einen Pflasterstein.
Also dieselben, die vor 20 Jahren noch propagierten, wer nicht arbeitet, der soll auch nicht essen. Natürlich, die Arbeitsproduktivität des Kapitalismus macht es gar nicht mehr nötig, dass jeder Mensch arbeiten muss aber wenn nach Rezept der LINKEN niemand mehr arbeitet, wer kocht dann den Brei? Na dann enteignen wir eben die noch nicht enteigneten Reichen. Ein Rezept, das auch schon die DDR Wirtschaft von jeglicher Initiative befreite, die dann furchtbar stolz auf den letzten überlebenden bürgerlichen Forscher, den Manfred von Ardenne, war. Der einzige seiner Art, obwohl das ZK der SED jedes Jahr grosszügig Medaillen verteilte, für bahnbrechende Erfindungen, die die DDR dann stolzerweise unter die führenden 10 Industrienationen katapultierten. Jedenfalls laut dem Organ der SED , der Zeitung NEUES DEUTSCHLAND. MALIMO hat eben Weltniveau. Das war jetzt kein MALIMO, eine der letzten Weltniveau-Erfindungen der DDR, dann verliess die Kreativität das Land, zurück blieb ihre kleinere Schwester, die AUSGEBUFFTHEIT, die befähigte dann die Arbeiter und Bauern, ihr Volkseigentum von den Baustellen, Fabriken und Äckern umzuverteilen in den privaten Bereich.
Aber nun bin ich völlig von Pfingsten abgekommen. Da fahren wir natürlich nach Karl-Marx-Stadt und schreiben unterwegs jedes Keltenkreuz auf, das wir auf einem Kirchendach erblicken und melden es den örtlichen Genossen von der Bezirksleitung der CDU, die gemeinsam, mit der DIE LINKE, vereinigt in der NATIONALEN FRONT der DDR, dafür sorgt, dass nie wieder die Kelten ihr blutiges Haupt über Deutschland erheben. Freundschaft.
Wenn die Wiesenblumen blühn
Pissen auf Lenin
Veröffentlicht 27. Mai 2009 Gedanken , Geschichte , Gesindel , Politik geschlossenTags:9 POTA, Afghanistan, Die 9. Kompanie, DIE LINKE, Pissen auf Lenin, Proletarischer Internationalismus
Während die Intervention der Sowjetunion in Afghanistan von der SED begrüsst wurde, als Akt des proletarischen Internationalismus, im Sinne Lenins, spuckt sie auf den Theoretiker und Praktiker der sozialistischen Revolution, wenn es darum geht, dem Menschheitsfortschritt ans Bein zu pinkeln. Ich wollte es nur mal erwähnt haben, was für eine verlogene Bande das ist. Die da gewählt werden will.
Lenin: „In bezug auf die zurückgebliebeneren Staaten und Nationen, in denen feudale oder patriarchalische und patriarchalisch-bäuerliche Verhältnisse überwiegen, muß man insbesondere im Auge behalten:
erstens die Notwendigkeit, daß alle kommunistischen Parteien die bürgerlich-demokratische Befreiungsbewegung in diesen Ländern unterstützen; die Pflicht zur aktivsten Unterstützung haben in erster Linie die Arbeiter desjenigen Landes, von dem die zurückgebliebene Nation in kolonialer oder finanzieller Hinsicht abhängt;
zweitens die Notwendigkeit, die Geistlichkeit und sonstige reaktionäre und mittelalterliche Elemente zu bekämpfen, die in den zurückgebliebenen Ländern Einfluß haben;
drittens die Notwendigkeit, den Panislamismus und ähnliche Strömungen zu bekämpfen, die die Befreiungsbewegung gegen den europäischen und amerikanischen Imperialismus mit einer Stärkung der Position der Khane, der Gutsbesitzer, der Mullahs usw. verknüpfen wollen;
viertens die Notwendigkeit, speziell die Bauernbewegung in den zurückgebliebenen Ländern gegen die Gutsherren, gegen den Großgrundbesitz, gegen alle Erscheinungen oder Überreste des Feudalismus zu unterstützen und darauf hinzuarbeiten, daß die Bauernbewegung weitgehend revolutionären Charakter annimmt, indem man ein möglichst enges Bündnis zwischen dem kommunistischen Proletariat Westeuropas und der revolutionären Bewegung der Bauern im Osten, in den Kolonien und überhaupt in den zurückgebliebenen Ländern herstellt. Insbesondere sind alle Anstrengungen darauf zu richten, die Grundprinzipien des Rätesystems auf Länder anzuwenden, in denen vorkapitalistische Verhältnisse herrschen, und zwar durch Gründung von ,Räten der Werktätigen’ usw.; …“
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