Wem gehört Deutschland

Sendung von 2002

5 Antworten zu „Wem gehört Deutschland“


  1. 1 fnord 25. Juni 2009 um 11:20

    Hach, da weiß ich doch wieder, warum ich heute morgen aufgestanden und ins Büro gefahren bin! Ich freue mich schon auf den Crash, der mich enteignen, meinen Nachkommen die Zukunft klauen und uns allen die Hände blutig färben wird. Jucheeee!

    “…und gelobe Schaden vom Deutschen Volke abzuwenden…” – hast Du nicht vorhin bei Kewil einen Backpfeifenbeauftragten gefordert? Dürfte der seinen Auftrag auch mit der “Geschlossenen Fünf” ausführen? Wenn ja, hast Du meine Bewerbung morgen auf dem Bildschirm…

    Gruß,

    fnord

  2. 2 netzwerkrecherche 25. Juni 2009 um 11:57

    “Ich freue mich schon auf den Crash, der mich enteignen, meinen Nachkommen die Zukunft klauen und uns allen die Hände blutig färben wird.”

    Wir sind seit Jahrzehnten mittendrin in jenem Strom, der uns dorthin führt. Und wenn die Masse nur Räderwerk sein will, so sollte sie sich über den Stillstand nicht wundern, wenn das Getriebe ausfällt.

    Faßt euch alle an die eigenen Nasen und die eurer Väter- und Großvätergeneration!

    „Am besten lebt es sich in einer
    untergehenden Kultur, wenigstens anfangs,
    wenn man noch von den Ideen und dem Fleiß
    der Vorväter zehren kann.“
    Volkmar Weiss, Intelligenzforscher

  3. 3 Karl Eduard 25. Juni 2009 um 12:21

    Gut, hab mich an die Nase gefasst. Wird es jetzt besser? Die Zeiten, wo der König noch mit umgeschmiedeten Sensen mal kurz gestürzt werden konnte, die sind lange, lange vorbei. Heute hätte aber nicht mal mehr Umsturz einen Sinn, weil es eine grosse Koalition des Geldausgebens gibt.

  4. 4 netzwerkrecherche 26. Juni 2009 um 08:52

    Nein, einen Umsturz nicht. Mit wem überhaupt? Mit dem Inventar aus Altersheimen und Hospizen? Wer weiß denn heute noch, wie eine Sense überhaupt aussieht?

    Ich meine mit dem “alle-an-die-eigenen-Nasen”, wir können uns als Reste einer untergehenden Gemeinschaftsform, jener des Volkes – die geistig tot ist und biologisch in fetten Resten vor sich hinschwabbelt – gegenseitig an die Nasen fassen, denn an einer Staatsform kann der Abstieg offensichtlich nicht liegen. Wir hatten Monarchien, Rebubliken, NS- und DDR-Reiche, ohne daß sich am fortschreitenden Verfall grundlegend etwas geändert hätte. Das Problem heißt: Zivilisation, und wir sitzen alle im Boot, Ausscheren als Einzelner sichert auch nicht langfristig das Überleben, zumindest nicht in der Konserve “Volk” – auch wenn heute etwas anderes darunter begriffen wird.

  5. 5 Karl Eduard 26. Juni 2009 um 08:56

    Na offensichtlich liegt der Absturz an einer bestimmten Art zu denken, kaum daran, dass wir fliessend warm Wasser haben.


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