Kannst weitersurfen, Klaus!

Nach dem ein 13jähriger Prahlhans auf eine fahrende S-Bahn geklettert war, was unsere Presse liebevoll S-Bahn-Surfen nennt, stellte er am Zielort fest, dass er unterwegs irgendwo sein Bein verloren hatte. Nur mit einem Bein kann man schlecht S-Bahn-Surfen, versuch Du mal, wenn die S-Bahn anfährt, auf diese Kopplungsteile zwischen den Wagen zu hüpfen, mit nur einem Bein. Das geht doch gar nicht! Flugs meldete der minderjährige Sportsmann, der lieber S-Bahnen besurft, als Tagebauseen, den Verlust, und nach einer umfangreichen Suchaktion konnte das abhanden gekommene Bein wieder gefunden werden, es hatte es sich inzwischen anders überlegt, einen kalten Fuß bekommen und konnte auf dem Weg in die Wohnung des 13 jährigen beinfest gemacht werden. Gegen seinen Widerstand wurde es von Chirugen wieder am Körper des Jungen befestigt, der schon bald, so sein Körper und das Bein sich vertragen werden, weiterhin seinem geliebten Sport S-Bahn-Surfen nachgehen kann. Unser Dank an die einsatzfreudigen Ärzte und alle die, denen es gelang, das abtrünnige Bein wieder einzufangen.

Von einem Verbot von S-Bahnen sieht Frau Brigitte Zypries bisher ab, sollte aber das S-Bahn-Surfen nicht aufhören, müsste das die logische Konsequenz sein. Unsere Justizministerin weiss, worauf es ankommt.

Auf den Spuren Jack Londons

2 Antworten zu „Kannst weitersurfen, Klaus!“


  1. 2 netzwerkrecherche 29. Juli 2009 um 07:39

    Man sollte das Krankenversicherungssystem wie eine Autoversicherung aufbauen: Klausi der S-Bahn-Surfer würde dann ordentlich hochgestuft und könnte seine Schuld gegenüber der gesundheitsbewußten Krankenkassen-Einzahlergemeinde abtragen.

    Aber so … man kann doch machen, was man will, auch S-Bahn-Surfen: Entweder man verliert aus Jux und Dallerei sein Leben, davon merkt man eh nix und muß das Holzkreuz am Straßenrand auch nicht vom Taschengeld bezahlen, und wenn man es nicht verliert, dann kann man sich gewiß sein, immer wieder aufgesammelt und von teuren Chirurgen auf Gemeinkosten zusammenoperiert zu werden.

    Einerseits wünscht man Klausi zwar möglichst viele Infektionen und Schmerzen zur Mahnung, andererseits müssen die daraus entstehenden Behandlungskosten auch wieder von Maurer Schulze und Kfz-Meister Müller und all den anderen getragen werden.


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