Zwanzig Jahre nach dem die Sozialistische Einheitspartei Deutschlands in ihrer Weisheit, die heute ungebrochen und noch viel größer ist als vor zwanzig Jahren, und der sich alle anderen, in der Nationalen Front Deutschlands organisierten Parteien angeschlossen haben, den ersten sozialistischen Arbeiter- Bauernstaat auf deutschem Boden ruinierte, darf sie heute darauf hoffen, auch das neue alte Deutschland gnadenlos in eine Wüstenei zu verwandeln. Freilich, immer im engen Bündnis mit CDU/CSU, SPD, GRÜNEN und hin- und wieder auch der FDP.
Wie die Landtagswahlen erneut zeigten, ist das positive Verhältnis der Bewohner der DDR zu denen ungebrochen, die sie mit Gewalt und unter Androhung von Schußwaffe und Gefängnis dazu überredeten, die Entwickelte Sozialistische Gesellschaft in der DDR aufzubauen. Das alles ist vergeben und vergessen und die von Kapitalismus und Überfluß gepeinigten Werktätigen rufen den besten Köpfen ihrer Avantgarde zu: “Machs noch mal, Lenin!”
Aber auch der Westen kommt allmählich zur Vernunft, wo jeder endlich zu den Reichen gehören wird, um sich dann sozial gerecht besteuern zu lassen, bis aufs Armutslevel, worauf er wieder staatliche Mittel erhält, die ihn in die Welt der Schönen und Reichen aufsteigen lassen, während Arme und Hässliche per Dekret verboten werden.
Bis 2012, so hat die nationale Front durch Franz Müntefering versprochen, ist jeder heute noch Arme im Besitz einer eigenen Villa mit inneliegendem Hallenbad und kann seine Kinder auf eine Privatschule in der Schweiz schicken. Und was die Partei verspricht, wird sein! So wie damals.
Goodbye Lenin
Die ganze Komödie, die nicht immer eine Komödie ist.
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