Archiv für August 2009



Unser Goldkind

Fassungslos scheiterten die Eltern eines wunderbaren jungen Menschen vor dem Europäischen Menschengerichtshof in Strassburg , mit dem Versuch, das Menschenrecht, zu brandschatzen, zu plündern und totzuschlagen für ihren Sohnematz einzuklagen. Ihr Goldkind hatte in Genua 2001, zur Verammlung des Urbösen, des G8, das nach Auffassung der Blagen linksintellektueller Scheisserchen, die Welt knechtet,   gemeinsam mit anderen linksalternativen Lebensformen Polizisten angegriffen und war beim Versuch, einen Feuerlöscher in ein Polizistengesicht zu rammen durch eine Kugel gestoppt worden.

Ist das nicht erschreckend, daß die Auffassung der Eltern, ihr Schnuckiputz hätte ein Recht darauf, andere Leute zu erschlagen, gerade auch wenn sie ihn bei Plünderungen und Brandstiftungen behindern und Polizeiuniformen tragen, nicht von den Richtern geteilt wurde? Was hätte aus dem Sohn noch alles werden können, hätte er sich nicht entschieden, einen Feuerlöscher zu ergreifen und auf die Scheibe des Polizeiwagens einzudreschen? Ein zweiter Albert Einstein, eine neue Mutter Theresa oder ein Komponist unglaublich schöner Lieder?

Hoffnungsvolle junge Leute

Angst über der Stadt

Unter der weisen Führung der Regierungen der Nationalen Front und der Bezirksleitungen der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands, konnte in den letzten 9 Jahren die Bürgerunsicherheit planmäßig weiter erhöht werden. Wie während der Vorbereitung zu den Volkskammerwahlen stolz aus den Reihen der Gewerkschaft der Volkspolizei vermeldet wurde, wurden in diesem Zeitraum rund 9000 Angehörige der Schutz- und Sicherheitsorgane, die auf unseren Straßen und Plätzen die Bürger zur Einhaltung der sozialistischen Normen ermunterten, planmäßig in den verdienten Ruhestand geschickt oder anderweitig umgeschult, um fortan an der Werkbank, auf dem Feld oder im Schacht ihren Beitrag zum weiteren Ausbau der entwickelten sozialistischen Gesellschaft zu leisten.

Wie es die Partei richtig vorhergesagt hatte, ist das sozialistische Bewußtsein unserer Einwohner derart gewachsen, daß heute Höflichkeit, gegenseitige Hilfe, Selbstlosigkeit, Edelmut und die Achtung vor den Arbeitsleistungen des anderen die Beziehungen unserer Menschen untereinander prägen.  Kaum noch werden in den sozialistischen Tageszeitungen Fälle von Diebstahl, körperlicher Gewalt oder Betrug gemeldet. Ein schöner Erfolg für unsere Partei und Staatsführung und aller Einwohner unserer friedlichen und sozialistischen Heimat.

Grußadressen, von Angehörigen der innen- und ausländischen organisierten Kriminalität trafen im Laufe des Tages, nach Bekanntgabe des Erfolges der Leistungen unserer Politiker ein. Darin drückten sie ihre Anerkennung für die verbesserten Arbeits- und Lebensbedingungen für die organisierte und nicht organisierte Kriminalität aus und äusserten ihre Zuversicht, daß es in absehbarer Zeit gar keine Polizei mehr geben werde, dank der weisen und umsichtigen Politik der Regierung der Nationalen Front und ihrer angeschlossenen Bezirksleitungen. Weiter so, Genossen!

Immer weniger zu tun

Gegen den Sklavenhandel seit 1831

map-slave-tradeDeutsche Staaten entschieden sich schon früh, etwas gegen die Sklaverei zu unternehmen, insbesondere dadurch, den Transport von Sklaven durch deutsche Schiffe aus Afrika zu unterbinden. Da es mit einer eigenen Marine recht dürftig aussah, wurden englische Kriegsschiffe ermächtigt, deutsche Schiffe zu durchsuchen.

… Alle deutschen Schiffe, welche auf den Stationen von Amerika oder Afrika durch die Kreuzer der vertragschließenden Teile in Beschlag genommen werden sollten, sind nach Cuxhaven zu führen und durch die Behörden der dortigen Jurisdiktion desjenigen deutschen Staates zu überliefern, welchem der Heimathafen des Schiffes angehört. Wenn aber an Bord eines solchen Schiffes im Augenblick seiner Beschlagnahme Sklaven vorgefunden werden, so ist das Schiff zuvörderst, um die Sklaven abzusetzen, in denjenigen Hafen zu führen, wohin es, wenn es unter englischer Flagge gefahren wäre, geführt worden sein würde, um vor Gericht gestellt zu werden. Demnächst ist das Schiff nach Cuxhaven zu führen und der dortigen deutschen Jurisdiktion, wie oben vereinbart, zu überliefern. …

An den internationalen Verträgen zur Unterdrückung des Handels mit afrikanischen Negersklaven waren von den deutschen Staaten bisher nur Preußen und die Hansestädte beteiligt und zwar:

Preußen als Mitkontrahent des zwischen ihm, Großbritannien, Frankreich, Rußland und Österreich abgeschlossenen und von allen diesen Staaten mit Ausnahme Frankreichs ratifizierten Vertrages (Preuß. Ges. – Sammlung von 1844, Seite 371)

und die Hansestädte durch ihren mittelst Konvention vom 9. Juli 1837 erklärten Beitritt zu dem unterm 30. November 1831 und 22. März 1833 zwischen Großbritannien und Frankreich abgeschlossenen Verträgen. …

Vertrag zwischen dem deutschen Reiche und Großbritannien

Ich weiß nicht, ob man so etwas auch heutzutage in der Schule erfährt oder ob man nur von weißen Kolonialisten liest, die Afrika entvölkerten, weswegen wir nun die Afrikaner bis in alle Ewigkeit entschädigen werden.

Das Grauen im Osten

GelynchtWährend die Bundesgesundheitsministerin Tag und Nacht über ihr eigenes Wohl und die Bundesgesundheit wacht und dabei abwechselnd Dienstwagen oder Flugbereitschaft für private Zwecke mißbraucht, so wie eine Bulimiekranke das Essen, lauert neben der Schweinegrippe, die nun zum Glück auch auf Geflügel übergesprungen ist, was sie zur Hühnergrippe macht, eine viel schrecklichere Gefahr im Osten. Hunderte Vereine für Colored People warnen vor ihr, tausende steuerfinanzierte Netze predigen sie, Zentralratsvorsitzende rennen mit irrlichterndem Blick und sabbernden Lefzen durch mitternächliche Gassen ostdeutscher Kleinstädte und beschwören sie, dennoch bricht sie immer wieder aus, die Krankheit, die von gleichgeschalteten Journalisten Mügeln genannt wird.

Mit einem harmlosen Stadtfest beginnt es, das sich im Laufe des Tages von glücklichem Lachen, purer Lebensfreude und Herzilein, zu kaltem, brennenden Haß verwandelt, das unschuldige Bürger zwingt, Colored People durch die Stadt zu hetzen, unbarmherzig, Runde um Runde, bis sie schließlich ermattet, von ihren Verfolgern erreicht werden, die eben noch harmlos Feiernde waren, um von ihnen umgebracht zu werden. Umgebracht und ermordet, wie die erschlagenen Inder, für die Sebastian Edathy im Bundestag sitzt, Rebekka K., die durch ihre heldenhafte Selbstverstümmelung ein Zeichen dagegen setzte oder Polizeidirektor Alois Mannichl, der von Nazi-Außerirdischen entführt wurde, die ihn mit Lebkuchenmessern folterten, um seinen Widerstandsgeist gegen die braune Passauer Brut zu brechen, die sich nun leider ins schmutzige Fäustchen lacht.

War der Mord an Marwa S. nicht genug, möchte man aufheulen in schierer Verzweiflung? War das Türkenverbrennen durch deutsche Feuerwehrleute in Ludwigshafen kein Zeichen an der Wand deutscher Fahrstühle, auf dem Weg nach Istanbul? Hätte Ulla Schmidt nicht aufmerken müssen, während sie sich im Dienstwagen durch die schönsten Urlaubsorte Australiens schaukeln liess, vom wählerfinanzierten Fahrer, während sie über die Bekämpfung der Schweinegrippe hat grübeln lassen von Robert Koch, dessen Geist im Institut seines Namens einherwandelt? Nun wurde ein weiterer Ausbruch von Mügeln vermeldet. In Taucha, Delitzsch und Mügeln. Nur Glück, dass keine Apotheker betroffen waren, wie im Falle des von Neonazis ertränkten Joseph in Sebnitz oder der wunderbaren Marwa S., der ein Russen-Nazi die Kinderschaukel nicht kampflos preisgeben wollte.

Die Attacke weckte sofort Erinnerungen an Mügeln (Nordsachsen). Dort war vor zwei Jahren ein Streit auf einem Stadtfest eskaliert und eine aufgebrachte Meute hatte mehrere Inder gejagt.

Und die Vertreter des Apartheidstaates wiegeln ab, wollen die Symptome nicht erkennen, haben Angst vor Panik unter der Bevölkerung und dem Ausbleiben von Touristen aus dem Volk der Colored People, ohne die Deutschland nicht überleben würde, sagen die Colored People,  die besonders in Ostdeutschland ihres Lebens nicht sicher sind, weil da die Polizei den Auftrag hat, sie im Zweifel zu erschießen, statt sie zu schützen. Wie taz-Autorinnen wissen und deshalb um ihr Leben fürchten, gerade beim Anblick von Sachsen oder Polizisten, was auf dasselbe hinausläuft.

«Man kann das nicht vergleichen», sagte Staatsanwalt Schulz. Mit dem Tauchaer Stadtfest habe das Geschehen nichts zu tun. Es habe sich kein Mob gebildet, der die Opfer durch die Straßen gehetzt habe.

Womit er der Staatsanwaltschaft widerspricht, die feststellte, es habe keine Hetzjagd gegeben, in Mügeln, aber ist das so wichtig, wo die Meute, bestehend aus staatsfinanzierten Drohnen, die in diversen Vereinen und Netzen gegen selbstdefinierten Rassismus und Rechte, das Volk verhetzen, bereit sind, über ihn herzufallen?Aber auch Staatsanwälte müssen die geordnete Presse konsumieren und nachbeten, wollen sie doch einstmals in Ruhe die Rente genießen, die ihnen das Volk der gefärbten Leute finanzieren wird.

Weiterlesen ‘Das Grauen im Osten’

Ist das nicht traurig?

Zwei junge Menschen, ohne Arbeit, angewiesen auf die Solidargemeinschaft, zeugen ein Kind, für das die Solidargemeinschaft aufkommt, auch für seine Krankheit und Beerdigung und nun haben sie kein Geld für einen Grabstein. Wäre es da nicht vernünftig, sich vorher Arbeit zu suchen, vorm Kinderzeugen, um die Existenz der Familie selbst zu bestreiten?

« Vorherige SeiteNächste Seite »


 

Blog Stats

  • 638,104 hits

Follow

Get every new post delivered to your Inbox.