Während die Bundesgesundheitsministerin Tag und Nacht über ihr eigenes Wohl und die Bundesgesundheit wacht und dabei abwechselnd Dienstwagen oder Flugbereitschaft für private Zwecke mißbraucht, so wie eine Bulimiekranke das Essen, lauert neben der Schweinegrippe, die nun zum Glück auch auf Geflügel übergesprungen ist, was sie zur Hühnergrippe macht, eine viel schrecklichere Gefahr im Osten. Hunderte Vereine für Colored People warnen vor ihr, tausende steuerfinanzierte Netze predigen sie, Zentralratsvorsitzende rennen mit irrlichterndem Blick und sabbernden Lefzen durch mitternächliche Gassen ostdeutscher Kleinstädte und beschwören sie, dennoch bricht sie immer wieder aus, die Krankheit, die von gleichgeschalteten Journalisten Mügeln genannt wird.
Mit einem harmlosen Stadtfest beginnt es, das sich im Laufe des Tages von glücklichem Lachen, purer Lebensfreude und Herzilein, zu kaltem, brennenden Haß verwandelt, das unschuldige Bürger zwingt, Colored People durch die Stadt zu hetzen, unbarmherzig, Runde um Runde, bis sie schließlich ermattet, von ihren Verfolgern erreicht werden, die eben noch harmlos Feiernde waren, um von ihnen umgebracht zu werden. Umgebracht und ermordet, wie die erschlagenen Inder, für die Sebastian Edathy im Bundestag sitzt, Rebekka K., die durch ihre heldenhafte Selbstverstümmelung ein Zeichen dagegen setzte oder Polizeidirektor Alois Mannichl, der von Nazi-Außerirdischen entführt wurde, die ihn mit Lebkuchenmessern folterten, um seinen Widerstandsgeist gegen die braune Passauer Brut zu brechen, die sich nun leider ins schmutzige Fäustchen lacht.
War der Mord an Marwa S. nicht genug, möchte man aufheulen in schierer Verzweiflung? War das Türkenverbrennen durch deutsche Feuerwehrleute in Ludwigshafen kein Zeichen an der Wand deutscher Fahrstühle, auf dem Weg nach Istanbul? Hätte Ulla Schmidt nicht aufmerken müssen, während sie sich im Dienstwagen durch die schönsten Urlaubsorte Australiens schaukeln liess, vom wählerfinanzierten Fahrer, während sie über die Bekämpfung der Schweinegrippe hat grübeln lassen von Robert Koch, dessen Geist im Institut seines Namens einherwandelt? Nun wurde ein weiterer Ausbruch von Mügeln vermeldet. In Taucha, Delitzsch und Mügeln. Nur Glück, dass keine Apotheker betroffen waren, wie im Falle des von Neonazis ertränkten Joseph in Sebnitz oder der wunderbaren Marwa S., der ein Russen-Nazi die Kinderschaukel nicht kampflos preisgeben wollte.
Die Attacke weckte sofort Erinnerungen an Mügeln (Nordsachsen). Dort war vor zwei Jahren ein Streit auf einem Stadtfest eskaliert und eine aufgebrachte Meute hatte mehrere Inder gejagt.
Und die Vertreter des Apartheidstaates wiegeln ab, wollen die Symptome nicht erkennen, haben Angst vor Panik unter der Bevölkerung und dem Ausbleiben von Touristen aus dem Volk der Colored People, ohne die Deutschland nicht überleben würde, sagen die Colored People, die besonders in Ostdeutschland ihres Lebens nicht sicher sind, weil da die Polizei den Auftrag hat, sie im Zweifel zu erschießen, statt sie zu schützen. Wie taz-Autorinnen wissen und deshalb um ihr Leben fürchten, gerade beim Anblick von Sachsen oder Polizisten, was auf dasselbe hinausläuft.
«Man kann das nicht vergleichen», sagte Staatsanwalt Schulz. Mit dem Tauchaer Stadtfest habe das Geschehen nichts zu tun. Es habe sich kein Mob gebildet, der die Opfer durch die Straßen gehetzt habe.
Womit er der Staatsanwaltschaft widerspricht, die feststellte, es habe keine Hetzjagd gegeben, in Mügeln, aber ist das so wichtig, wo die Meute, bestehend aus staatsfinanzierten Drohnen, die in diversen Vereinen und Netzen gegen selbstdefinierten Rassismus und Rechte, das Volk verhetzen, bereit sind, über ihn herzufallen?Aber auch Staatsanwälte müssen die geordnete Presse konsumieren und nachbeten, wollen sie doch einstmals in Ruhe die Rente genießen, die ihnen das Volk der gefärbten Leute finanzieren wird.
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