Archiv für September 2009



Staatsverschuldung – wo kommt die eigentlich her?

Wie der Aufschwung Ost von der CDU verhindert wurde

Projektwoche Dschihad

Kurz vor der Bundeswahl hat sich für die Partei der wahren Muslime noch einmal Osama bin Laden und sein deutscher Kandidat Bekkay Harrach gemeldet, um die Anhänger des Islam aufzurufen, sich als gute Muslime zu beweisen und ein paar Menschen umzubringen. Vorzugsweise Ungläubige und Abtrünnige,  die doch tatsächlich Verhandlungen mit dem deutschen Innenminister führen, um auf friedlichem Wegen die Gesetze der Umma in Deutschland einzuführen. Was unsere Demokraten unermüdlich unterstützen, gilt der Iran doch als Musterdemokratie oder Saudi Arabien, Pakistan oder Indonesien.

Müssen wir das ernst nehmen? Terrordrohungen. Müssen wir? Wo der Islam doch mit Terror nichts zu tun hat, wie uns unsere Politiker nicht müde werden, zu erklären? Bloß womit dann?

Jedenfalls, bei mehreren Millionen Muslimen in Deutschland kann man schon damit rechnen, daß derartige Aufrufe, sich zu vervollkommnen, durchaus auf fruchtbaren Boden fallen. Oder? Und hat es dann geknallt, was dann? Dann wird, im Gegensatz zu Verbrechen, die Deutsche verübt haben, nicht etwa geschlußfolgert, Ursache sind Killerspiele, die gehören verboten! Ursache ist das Internet, das gehört verboten! Ursache ist rechtsextremistische Ideologie, die Partei gehört verboten! Ursache sind die Tötungsaufrufe im Koran, der gehört – uups!

Natürlich werden Koran und Islam nichts damit zu tun haben, daß sich Mohammedaner in Privatinitiative aufmachen, möglichst viele Menschen umzubringen. Natürlich nicht! Denn das zu schlußfolgern, könnte die Mohammedaner dann über die Maßen erregen, worauf sich dann einige aufmachen könnten, möglichst viele Menschen in Privatinitiative umzubringen, während deutsche Lichterketten bilden würden und Teddys an den frischen Blutlachen niederlegen und „nie wieder“ schluchzen.

Die Projektwoche Dschihad kann also ohne Sorgen stattfinden, denn Schlußfolgerungen aus irgendwelchen Anschlägen wird kein Politiker ziehen, jedenfalls keine, die dem Terror den Boden entziehen würden, das Potential, aus dem Osama bin Laden und sein Bundestagskandidat Bekkay Harrach die lustigen Selbstmordattentäter zu rekrutieren hofft. Darauf kann er sich verlassen.

Selbstmordattentäter

Lebkuchen allüberall

Was  der Einzelhandel kann, kann ich schon lange. Oder?

Drei Haselnüsse für Aschenbrödel

Wie Ernst Thälmann – treu und kühn

Reichstag 6. Sitzung, Mittwoch den 4. Juni 1924

Ernst Thälmann: … Wir werden kämpfen gegen alle Feinde, vorwärts marschieren und niemals rückwärts. Wir werden die Arbeiter nicht in der Illusion bestärken, wie es die Sozialdemokraten und die Bürgerlichen tun, daß man mit dem Stimmzettel die politische Macht erobern kann.

(Rufe in der Mitte: Sondern?)

Man wird mit den Stimmzetteln schon deshalb nicht die politische Macht erobern können, weil die finanziellen Verhältnisse im bürgerlich-kapitalistischen Staate so stehen  und der großangelegte Schwindel bei den Wahlen durch das Gift der Propaganda eine solche Wirkung ausübt, daß es nicht möglich ist, trotz des Grundsatzes der allgemeinen, gleichen, direkten und geheimen Wahlrechts bei den Wahlen solche Abstimmung im Resultat zu bekommen, die der Objektivität, die der Stimmung der Massen des werktätigen Volkes in Deutschland entspricht.

(Sehr richtig, bei den Kommunisten.)

Wir erklären von der Tribüne: wir werden unser Ziel nie verleugnen. Vor uns steht als Ziel die Eroberung der politischen Macht, und in dem Zusammenhang stellen wir konkret die Aufgabe der Organisierung der Revolution. … Der bürgerlich kapitalistische Staat als Instrument der Bourgeoisie ist weiter nichts und hat sich im allgemeinen stets so gezeigt als die Unterdrückungsmaschine gegen die Mehrheit der Bevölkerung, gegen das Proletariat und wer der Meinung ist, daß im bürgerlich kapitalistischen Staat der Klassenkampf sich vermeiden läßt, der hat sich geirrt. Die materialistische Geschichtsauffassung besagt, daß der Klassenkampf unvermeidlich ist, daß die Gegensätze sich nicht aussöhnen lassen ohne bewaffnete Kämpfe. Es wäre geradezu ein Frevel, in diesem Zusammenhang zu erklären, daß wir irgendwie den bewaffneten Aufstand ablehnen.

(Hört, hört. In der Mitte.)

… Es ist unsere Aufgabe, dem deutschen Proletariat zu zeigen, wo der Feind steht. Der Feind steht  nicht nur rechts, sondern der Feind steht überall da, wo man der Klassenfront der deutschen kommunistischen Partei, der einzigen Partei des Proletariats, sich gegenüber stellt. …

Was nun auch die PIRATEN-Partei bitter erfahren mußte.

Hamburger Aufstand – angezettelt von Teddy

verfilmt von den sozialistischen Studios der DEFA.

Kampf dem Piratentum

Jeder gute Sozialist, der nur, wenn er in Bedrängnis gerät, jammert, Freiheit ist auch immer die Freiheit der Andersdenkenden, also seine Freiheit in diesem Moment, weiß, es gibt nichts Schlimmeres, als eine weitere Partei, die  die Arbeiterklasse, oder was die Sozialisten heute so dafür halten, spaltet, im Kampf um eine gerechtere schönere Welt. Was gerecht und schöner ist, definiert der Parteitag.

Da darf man auch nicht zaghaft sein, wie das schöne FDJ-Lied so aus dem fahrenden Zug singt. Drohungen, Gewalt gegen Sachen und Menschen, alles kein Problem, auch Massenmord, wenn es nur zum Besten der Ermordeten ist, sind probate linke Diskussionshilfen, die nun auch gegen die PIRATEN eingesetzt wurden und da kann ich nur rufen, „willkommen im Club.“

Erst sind es beschmierte Fassaden, eine lahmgelegte Webseite, aber das sind nur  die höflichen Anfänge, das Zeigen der Instrumente im Kampf um die vortrefflicheren politischen Ideen. Die Skala bei den LINKEN ist da nach Oben noch sehr weit offen. Jetzt gilt es erst einmal für die Piraten sich zu Distanzieren, von jeglichem Vorwurf, den ihnen die linkssozialistischen Farbbeutelwerfer machen. Hilft das nichts, ist ein umfassendes Geständnis angeraten und eine Bitte, um eine möglichst harte Bestrafung, durch die Besten des deutschen Volkes, für die sich das linkssozialistische Terrorgesindel hält. Das hat zwar unter Stalin auch nichts geholfen aber immerhin.

Köpfe müssen rollen

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