Archiv für September 2009



Weiträumig umfahren

Brandenburg, wie der Rest der DDR genannt wird, der schon immer innovativer war als die übrigen undemokratischeren Bundesländer, auch damit, Mitarbeitern von Kommunen Schulungen anzubieten, mit deren Hilfe sie die politische Gesinnung der Antragsteller feststellen können, um ihre Anträge dann abzulehnen, geht ganz neue Wege im Bereich der Finanzierung von Sicherheit und Ordnung, die wegen der vielen sozialistischen Wünsche der SED-Genossen einfach nicht mehr finanziert werden kann. Dann soll sie sich doch gefälligst selber tragen! So die Schlußfolgerung der Avantgarde unseres Volkes, die die Polizei am liebsten sofort abschaffen würde, ist sie doch die Ursache für das Vorhandensein von Verbrechen und Gewalt. Sagt DIE LINKE. Und so geschieht es. Für das Jahr 2010 rechnet das brandenburgische Innenministerium mit einem Bußgeldhaushaltsposten von

59 Millionen Euro Einnahmen … . Im abgelaufenen Haushaltsjahr 2008 betrugen die Bußgeldeinnahmen 47,4 Millionen Euro.

Das heißt, Brandenburg wird nicht nur die meisten Zuträger und Spitzel als Abgeordnete beschäftigen, wie DIE WELT messerscharf herausfand,  als wäre das so etwas ehrenrühriges, andere Leute wegen ihrer politischen Haltung zu denunzieren oder dreckiger Jeans, etliche Abgeordnete, wie der kleine Inder beschäftigen sich nur damit, nein, es setzt auch fest darauf, daß mehr Einwohner Ordnungswidrigkeiten begehen als zuvor, auch, weil es einfach nötig ist, um weiter Polizisten auf die Straßen zu schicken.

Ja, es wird sogar gemunkelt, sollte ein Polizist nicht genug Strafzettel bringen, sondern sich mit so überflüssigen Sachen, wie Verbrechensbekämpfung beschäftigen, würden ihm ernsthafte monetäre Konsequenzen drohen. Schließlich kann man einem verhinderten Räuber keinen Strafzettel an die Jacke kleben oder einem Vergewaltiger oder einem Linkssozialisten, der wegen der Reichtumsbekämpfung den PKW seines Nachbarn abbrennt, mit dem der zur Arbeit in den Westen pendelt oder nach Holland. Weswegen auch? Sozialismus ist schließlich keine Ordnungswidrigkeit, sondern ein Verbrechen, das regelmäßig Tote kostet, mit 50 € ist da gar nichts abgetan. Und was, wenn die Erreichung des Plansolls gefährdet ist, im sozialistischen Wettbewerb, Bußgelder einzuziehen? Werden dann Ordnungswidrigkeiten geschaffen? Wird der freundliche Polizist, gequält von Existenzangst, mal kurz das Autorücklicht zerschlagen, macht 150 € , der Herr,  und möchten Sie es gleich zahlen oder erst später?

So kann man allen Automobilisten nur empfehlen, Brandenburg weiträumig zu umfahren, jedenfalls, bis die 59 Millionen € in den Haushalt eingespielt  sind. 2010 wird teuer werden.

Im Übrigen könnte auch der Landtag sich selbst finanzieren und die Genossen neben  ihren Versuchen, die entwickelte sozialistische Gesellschaft in Brandenburg zu errichten, arbeiten gehen oder Menschen entführen und Geld für deren Freilassung erpressen. Es gibt gewiß noch viele verdienstvolle Veteranen der Arbeiterklasse, die das aus ihrer früheren Tätigkeit für die Schutz- und Sicherheitsorgane der DDR kennen und im Zweifelsfalle kann man auch den Genossen Gysi dazu fragen, der ohne Frage Erfahrungen darin hat, in der Verhandlung um die Freilassung von Geiseln, die durch die damalige Partei- und Staatführung der DDR genommen wurden, um sie gegen kapitalistisches Geld und weniger gegen gute Worte auszutauschen. Na dann, gute Jagd.

Brandenburg ist weiter

Was der Parteitag beschließt, wird sein. Und scheiß auf die eigenen Gesetze. So wie damals.

Mittweida VI?

Gleichlautende Meldungen auf allen lokalen Kanälen:

Zwei mutmaßliche Rechtsextreme haben in Gardelegen einen 14-jährigen Schüler angegriffen, weil auf seinem Kapuzenshirt ein Slogan gegen Rassismus stand. Sie prügelten auf ihr Opfer ein, zwangen den Schüler, das Kleidungsstück auszuziehen und urinierten anschließend darauf, wie das Polizeirevier des Altmarkkreises am Donnerstag in Salzwedel mitteilte. Dann verließen die unbekannten Gewalttäter den Ort des Geschehens mit dem Ruf „Wir sind Nationalsozialisten.“ Der Staatsschutz nahm Ermittlungen zu dem Überfall auf, der sich am Mittwochnachmittag auf dem Bahnhofsvorplatz in Gardelegen ereignete.

Keine Informationen, keine Beschreibungen, war es Nacht, Tag, nebelig? Was stand auf dem T-Shirt? Wie sahen die Täter aus? Mir schwant, da hat wieder jemand ein Aufmerksamkeitsdefizit, das nun befriedigt werden muß. Und natürlich der Ruf, „Wir sind Nationalsozialisten!“ Wieso nicht, „wir sind die Sänger von Finsterwalde, wir leben und sterben für den Gesang?“

Das rockt!

Christen sind abgrundtief böse

Wer das nicht glaubt, sollte lesen, was ein gewisser Till-Reimer Stoldt verbrochen hat, der sich nicht entblödet, Glaubenskurse oder Gottesdienste für Zweifler mit den Kreuzzügen zu vergleichen, dem einzigen, was aufgeklärte Journalisten in Qualitätsmedien heute noch mit Jesus Christus in Verbindung bringen. Selbstverständlich würde DIE WELT einem Imam solche Fragen nicht stellen, wie steht es mit Ehrenmord, Mordfatwas oder Selbstmördern, die für Allah Menschen abschlachten. Das verbietet sich schon aus Gründen des Selbstschutzes.

Und da ist natürlich noch die Furcht, vom Christentum infiltriert zu werden, was ja dann hieße, als Qualitätsjournalist nicht mehr lasterhaft und aus Gewohnheit falsch Zeugnis zu legen und woher sollte dann DIE WELT ihre Qualitätsjournalisten bekommen?

Europas Geschichte liefert aber Beispiele dafür, dass im Namen der Mission auch unterdrückt, gemordet und Kultur vernichtet wurde.

Ja, die wunderbare Kultur der Witwenverbrennungen in Indien oder die Menschenopfer der Indianer, deren Pyramiden vom Blute der Feinde rot wurden,  Kultur, die unbedingt hätte erhalten werden müssen. Nicht zu vergessen der afrikanische Sklavenhandel in das osmanische Reich, welch wunderbare kulturelle Erungenschaft, die bestand, noch bevor der erste christliche Missionar seinen Fuß in die neue Welt setzte. Oder der schöne Brauch der vorchristlichen Deutschen Gefangene in großen Weidenkörben zu verbrennen, im Moor zu versenken oder in malerischen Waldseen um sie ihren Göttern zu opfern. Verloren, dahin, verschwunden.

Dann kann man ja nie wissen, ob ein Christ aus Freundlichkeit freundlich ist – oder um Menschen zu fischen.

Generell ein Problem bei Religionen. Wie soll der NGO-Mitarbeiter in Afghanistan wissen, ist der Koranschüler, der ihm nun den Hals durchschneiden wird, als Mensch böse oder nur um Allah zu gefallen. Ist der Südländer, der seine Tochter inmitten Deutschlands totschlägt, weil sie wie eine Deutsche leben wollte, von sich aus ein Dreckskerl oder verlangt es der Koran? Und natürlich geht es wieder nur um die Mimosen unter den Religionsanhängern.

Immer wieder stoßen Missionare bei Muslimen auf Widerstand, vereinzelt gar auf Gewalt. Wirken Christen da nicht als Unruhestifter? … Aber Sie missionieren doch nicht für die Menschenrechte. Sie meinen doch, der christliche Weg sei besser als der muslimische.… Obwohl Muslime erwidern könnten, dass Gott ihnen laut Koran näher als ihre Schlagader ist. Außerdem fördert Ihre Betonung von Unterschieden nicht gerade die Harmonie, oder?

Ja, ja, richtig Herr Stoldt, Christen gehörten endlich verboten! Diese Unruhestifter! Durch die kommt es noch so weit, daß sich Muslime unschicklich erregen und das würde unsere Harmonie gewaltig stören, die auch DIE WELT zu verbreiten sucht.  Und wir müßten dann noch mehr Islamkonferenzen mit den lokalen Stämmen der Taliban einberufen, Moscheen bauen und ihnen den Staub von den Pantoffeln lecken, weil wir gar nicht mehr wissen, wie das ist, sich zu wehren.

Mehr christlicher Hassgesang

Vorsicht in Deutsch-Talibanien

Wie es tickerte, rief die US-Regierung Besucher auf, die nach Deutschland kommen, um die hier lebenden Taliban zu besichtigen,

verstärkt auf ihr Umfeld zu achten und sich unauffällig verhalten.

Um was dann zu tun, fragt sich der am Rande des Hindukusch lebende Autor? Bei Gefahr den Heimatschutz zu informieren oder Luftschläge anzufordern? Was soll der Besucher tun, wird er von moderaten Taliban überfallen, wie jüngst ein Kneipenwirt in Hamburg?

Mindestens 25 Schläger haben am Dienstagabend ein Lokal in Bremen gestürmt und den Besitzer und dessen Sohn bewusstlos geprügelt. Die Angreifer waren mit Messern und Schlagstöcken bewaffnet. Vier Männer der Gruppe waren zuvor vom 52 Jahre alten Wirt aus der Gaststätte geschickt worden. Mit einer großen Gruppe Komplizen waren die Männer zurück gekommen und hatten den 52-Jährigen, seinen 18-jährigen Sohn und einige Gäste brutal verprügelt. Der Besitzer musste in ein Krankenhaus gebracht werden. Die Angreifer gehörte nach Polizeiangaben zu einer mit dem Wirt zerstrittenen Familie.

Die lokalen Polizeikräfte im Talibangebiet sind viel zu schwach, unmotiviert  und werden von den lokalen Politikern daran gehindert für die Sicherheit zu sorgen. An diesem Umstand  werden auch die deutschen Geldmittel, die im Rahmen des Länderfinanzausgleichs an die ansässigen Herrscherclans fließen, nichts ändern. Dennoch erhält Bremen, Heimstatt des legendären Taliban Kurnaz, weiterhin Geld und gute Worte, alleine aus Gewohnheit.

Was sollen die Amerikaner also tun, die die Taliban in ihrem neuen Lebensraum beobachten wollen, weil es hier, im Gegensatz zu den Grenzregionen Pakistan oder in Afghanistan, Wassertoiletten und MC Donalds gibt? Zum Beispiel bei Stammeskämpfen? Schlichtend als gute Humanisten eingreifen? Davon rät das Weiße Haus dringend ab.

Weil er schlichtend in eine Schlägerei eingriff, erlitt ein 20-Jähriger aus dem Schwalm-Eder-Kreis am Dienstag in Marburg eine Stichwunde, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Der 20-Jährige stellte die beiden etwa 20 Jahre alten Schläger zur Rede. Nach einem kurzen Wortgefecht schlug einer der Tatverdächtigen dem Schüler kurz gegen die Schulter. Danach suchte das Duo eilig das Weite. Der Geschlagene, ebenfalls um die 20 Jahre alt, machte den Berufsschüler auf einen Blutfleck an der Schulter aufmerksam. Bei näherer Betrachtung stellte sich der Blutfleck als tiefere Stichwunde dar. … Geschlagener: 185 cm groß, kurze, helle Haare, sprach akzentfrei Deutsch.

Abgeraten wird auch, Deutsch zu sprechen, ja, überhaupt zu sprechen, weil sich viele heimische Taliban davon provoziert fühlen könnten. Auch der Gebrauch von Fotohandys, um ein paar schöne Urlaubsbilder vom Tatort zu machen, wird nicht empfohlen. Empfohlen wird hingegen, immer eine Menge Kleingeld griffbereit mit sich zu führen. Kleingeld rettet Leben!

Am 12. Juni trafen Onur und Berhan am späten Abend um kurz vor 21 Uhr zusammen mit einem dritten Jugendlichen in der Fußgängerunterführung am Seeveplatz in Harburg auf Thomas M. Der Mann schien für sie offenbar ein besonders leichtes Opfer zu sein. Er war angetrunken – solche Opfer sind bei brutalen Schlägern beliebt, da sie sich kaum wehren können. Ihre anschließenden Aussagen bei der Polizei sind in der Regel auch dürftig. 20 Cent verlangten die Täter von dem Mann aus Winsen. Thomas M. lehnte ab. Mit einem gezielten Faustschlag ins Gesicht streckte ihn einer der Jugendlichen nieder. Was dann passierte, schildert die Polizei so: „Am Boden liegend wurde der 44-Jährige mit Fußtritten, insbesondere gegen den Kopf, traktiert.“

Worauf er dann verstarb. In  Deutsch-Talibanien ist ein Menschenleben vor Gericht nichts wert, gerade auch, wenn es nicht zu den Stämmen der Colored People gehört, wie die legendären Südländer immer öfter geheißen werden, die auf Einladung der Regierung Merkel seit einiger Zeit ungebremst in das einst ruhige Deutschland einwandern, weil es sich hier lohnt, zu Rauben und zu Plündern und wer keine Lust dazu hat, wird vom Staat versorgt, wie die berühmte Familie des  El Masri, der Schrecken unter der einheimischen Bevölkerung verbreitete, nun aber in einem deutschen Luxusgefängnis eine kleine Auszeit genommen hat, zur inneren Einkehr.

Ob Deutsch-Talibanien überhaupt noch zu den zivilisierten Ländern gezählt werden kann, darüber streiten Experten im Pentagon, mahnen aber dringend an, keine Einzelexkursionen in die ehemals deutschen Städte zu unternehmen, viel ungefährlicher wären organisierte Reisen unter der Bedeckung von Schützenpanzern der Marke „Bradley“ und unter dem  Schirm der bewährten „Apache“ – Hubschrauber. Die Organisation solcher Reisen ist in Vorbereitung. Bis dahin hieße es aber verstärkt auf das Umfeld zu achten, sich unauffällig zu verhalten oder sich Zuhause einen Film anzusehen über das wilde Leben der Taliban in Deutschland, was auch viel ungefährlicher wäre. Maz ab:

Verurteilt zur Polizeiarbeit

Bis zum letzten Polen

Während der Kampf der polnischen Streitkräfte seinem Ende entgegen geht, 1939, sitzen die Armeen der Staaten, die das Beistandsversprechen abgaben, im Kriegsfalle Polen zu Hilfe zu eilen, in ihren Bunkern und warten darauf, daß die deutsche Wehrmacht mit Polen fertig wird. Erst dann, so lautet der geniale Plan, wollen sie die gesamten deutschen Truppen vor der Maginotlinie ausbluten. Alles andere wäre einfach nicht fair, den Deutschen gegenüber. Die Polen werden dafür Verständnis gehabt haben. Ganz sicher.

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