Immer weniger Kunden fragen beim Boulettenkauf nach, ob diese auch eine sonnige Kindheit und Jugend hatten, genug scharren, gackern oder muhen konnten und ordern viel zu viel Produkte “aus unseren Fleischwerken“, wie es bei EDEKA so schön heißt und ich möchte nicht wissen, wie da produziert wird. Das schädigt schwer die sogenannten Bio-Bauern, die Hühner, Kühe und Schweine aus richtigen Hühnern, Kühen und Schweinen herstellen, sie morgens am Bett mit einem Lied begrüßen, ihnen Schnabel oder Schnäuzchen wischen, nach dem Essen, mit ihnen lustige Spiele spielen und sie abends in den Schlaf wiegen.
Und um die wieder anzuheben, müssen wir alle umdenken, die wir immer noch gewissen- und gedankenlos Obst, Gemüse, Milch, Käse und Fleisch kaufen, die keine glückliche Zeit auf einem Biobauernhof verbrachten. Mir ist übrigens wohler beim Gedanken, eine tieftraurige Tomate verzehrt zu haben, die eventuell sowieso mit dem Leben hätte abschließen wollen, statt Shaun das Schaf.
Und um die wieder anzuheben, müssen wir alle umdenken, die wir immer noch gewissen- und gedankenlos Obst, Gemüse, Milch, Käse und Fleisch kaufen, die keine glückliche Zeit auf einem Biobauernhof verbrachten:
Diese Zeiten sind vorbei. Dazu müsste die Macht der Lebensmittelkonzerne gebrochen werden.
Welche Eier hättens denn gern:
Eier aus Bodenhaltung,
Eier aus Freilandhltung,
Eier aus integriertem Landbau,
Eier aus alternativen Landbau,
Eier aus dynamischen Landbau,
Gentechnikfreier Eier,
Bioeier,
Bioeier mit Gütesiegel,
CO2-neutral produzierte Klimaeier,
Käfigeier, igitt igitt,
Ostereier, Eier vom Hasen?
Jibbt’s ooch welche vom Weihnachtsmann?
Hier geht es wohl mehr um artgerechte Haltung denn um Bio. Ob ein mit Chemie vollgepepptes Schwein glücklicher ist als ein Wildschwein, das konnten die Schweine nie so genau beantworten. Solange Menschen Wahlfreiheit haben, sind sie zumindtest glücklicher. Wobei es einfacher ist, den negativen Zustand herbeizuführen, als den positiven.
Von daher sollte man dafür plädieren, erst einmal alle Nutztiere möglichst Bio herzustellen und nur für die, welche gälliges Fleisch haben wollen, das Viehzeug vor dem Schlachten noch mal ordentlich durchzuquälen. Und diejenigen, welche auf Chemie nicht ganz verzichten wollen, können ihr Bio-Steak auch in Quecksilber einlegen und mit Dioxinen würzen.
meine nachbarIn hat ihre möhrchen den ganzen sommer im dunklen gelassen. nicht einmal ans tageslicht gelassen und in der einen woche – 2 tage kein frisches wasser reingereicht . greenpeace hab ichs gemeldet. diese möhrchenunwürdigen zustände. .