Angeregt von einem Beitrag von Europäische Werte über eine offensichtlich geistig völlig verwirrte Frau, die sich nicht erklären kann, woher die Abneigung in Europa gegen die eigene Ausplünderung, Ermordung oder Versklavung stammt, was man bei den heutigen Bildungsgängen durchaus nachvollziehen kann, daß die Frau das nicht versteht, was an Raub, Plünderung, Erleiden von Gewalt oder Versklavung schlecht sein soll, erlaube ich mir dem geschätzten Publikum noch einmal den Film „Michael der Tapfere“ zu präsentieren. In Rumänisch und bunt. Aber die Bilder sprechen für sich.
Osteuropa war durch die Osmanen, als deren Nachfolger sich die Türken sehen, erobert worden und entweder herrschten die Osmanen selbst oder ihre Vasallen. Also Statthalter aus den Reihen der Einheimischen. Wie Herr Schramma in Köln, zum Beispiel. Oder Herr Uhde in München. Die natürlich die Interessen der wahren Herren durchzusetzen hatten. Nicht die der Einheimischen.
Praktiziert wurde damals gegen Steuersünder das Pfählen, eine sicherlich erfreuliche Art, zu Tode zu kommen, wenn sich einem ein spitzer Pfahl langsam durch den Hintern in die Eingeweide bohrt, heute würden wir sagen, eine kulturelle Eigenart, die aber unser Leben reicher macht und bunter und die Strafe wäre sicherlich mit den deutschen Gesetzen vereinbar, unter Hinzuziehung von Ärzten, Verabreichung von Betäubungsmitteln und anschließender Behandlung im Krankenhaus. Dann würde sicherlich nichts dagegen sprechen.
Und warum nicht? Kommt unsere Krankenkasse doch auch für die in der Türkei lebenden Eltern von in Deutschland lebenden Türken auf. Daß unsere Eltern ihre Krankenkassenbeiträge selbst entrichten müssen, auch als Rentner, das ist doch für uns normal. Und diese Krankheitskostenübernahme, betrachten wir sie einfach als neuen Tribut, wird freiwillig und ohne Zwang gegeben. Denn wir haben es ja.
Normal war auch die Verschleppung von Kindern, eine Episode im Film weist darauf hin, um sie als Krieger, die Janitscharen, für die osmanischen Armeen auszubilden. Ja, meine Güte, woher soll eine deutsche gebildete Frau denn wissen, daß die jahrhundertelange Verschleppung von Kindern aus den Dörfern, bis zur Auflösung der Janitscharen, aber immer noch für sexuelle Vergnügungen oder als Arbeitskräfte, im kollektiven Gedächtnis der osteuropäischen Völker haftenbleibt? Woher soll die Vortragende das wissen? Sie, als Frau? Wo wahrscheinlich der größte Verlust, den sie jemals erleiden mußte, der Tod ihres Hamsters war? Oder ihres Hundes oder Katers? Kinder? Kinder? Keine Ahnung, was das ist.
Von der Ausplünderung der besetzten oder verwalteten Länder mal ganz zu schweigen, die ganz konkret in den Haushalt jeder Familie eingriff. Als hätte man die Mineralölsteuer um 5 € pro Liter Benzin angehoben, um das mal zu verdeutlichen. Oder als wäre die Vortragende von heute auf morgen plötzlich auf HARTZ IV-Niveau.
Ja, kein Grund, das alles, irgendwelchen Vorbehalten nachzugeben, wegen all dieser Verbrechen, die mehrere hundert Jahre lang von den Osmanen praktiziert wurden, bis sie zum Ende des 19. Jahrhunderts endlich mit Waffengewalt aus den eroberten Ländern vertrieben wurden. Mit Hilfe der Russen.
Bunt und in Farbe
Walachischer Fürst gewinnt das Vertrauen der Osmanen, läßt sich von ihnen als Herrscher einsetzen, entfesselt einen Aufstand zur Befreiung und wird von der Kiche und den Westeuropäern im Stich gelassen.
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