Immer weniger Kunden fragen beim Boulettenkauf nach, ob diese auch eine sonnige Kindheit und Jugend hatten, genug scharren, gackern oder muhen konnten und ordern viel zu viel Produkte „aus unseren Fleischwerken„, wie es bei EDEKA so schön heißt und ich möchte nicht wissen, wie da produziert wird. Das schädigt schwer die sogenannten Bio-Bauern, die Hühner, Kühe und Schweine aus richtigen Hühnern, Kühen und Schweinen herstellen, sie morgens am Bett mit einem Lied begrüßen, ihnen Schnabel oder Schnäuzchen wischen, nach dem Essen, mit ihnen lustige Spiele spielen und sie abends in den Schlaf wiegen.
Und um die wieder anzuheben, müssen wir alle umdenken, die wir immer noch gewissen- und gedankenlos Obst, Gemüse, Milch, Käse und Fleisch kaufen, die keine glückliche Zeit auf einem Biobauernhof verbrachten. Mir ist übrigens wohler beim Gedanken, eine tieftraurige Tomate verzehrt zu haben, die eventuell sowieso mit dem Leben hätte abschließen wollen, statt Shaun das Schaf.

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