Archiv für 3. November 2009

Weitere Muslime gegen den Terror

In beeindruckender Weise protestierten zwei weitere Muslime gegen den Terror der USA und des Westens, in dem sie sich in der Nähe anderer Leute in die Luft sprengten, in der Absicht, sie mitzunehmen in ein besseres Leben nach dem Tode. Das ist wirklich selbstlos. Kann man nur hoffen, die 72 Jungfrauen, die ohne Zweifel auf die traurigen Überreste der Märtyrer schon sehnsüchtig gewartet haben, im Paradies, bereiten ihnen nun eine angenehme Ewigkeit. Auf welche Art auch immer.

Die Bahn gehört verboten

„Zug der Erinnerung“ wird der  Zug genannt, der den Kindern und Enkeln der Holocausttäter plastisch vor Augen führt, was sie angerichtet haben könnten, wären sie schon geboren gewesen, hätten sie die Gelegenheit gehabt und was passierte, würden uns Charlotte Knobloch und Stephan Kramer nicht täglich davon abhalten, zu tun, was vor 64 Jahren endete.

Wir können gar nicht genug mit der Nase in den Kothaufen der Verbrechen unserer Vorfahren gestupst werden, wie junge, stubenunreine Hunde und da ist der „Zug der Erinnerung“ ein wunderbares Mittel uns daran zu erinnern, daß man so etwas nicht tun darf, wie der Thilo Sarrazin, Leuten vorhalten, sie würden auf Kosten des Gemeinwesens leben, denn der Zug der Erinnerung zeigt deutlich, wie so etwas endet. Mit Tod, Vernichtung und weiteren 1000 Jahren Ausstellungen darüber, jedenfalls, so lange es etwas einbringt.

Ein Vertreter des Vereins Miteinander, der den Zug auf seinen Stationen in Sachsen-Anhalt betreut, bezifferte die Kosten allein für den Aufenthalt in Magdeburg auf 12 000 Euro. Laut Oberbürgermeister Lutz Trümper ( SPD ) sieht sich die Stadt – im Unterschied etwa zu Dessau-Roßlau – nicht in der Lage, einen Zuschuss zu geben. “ Hier liegt besondere Verantwortung bei der Bahn.“

Und mal ehrlich, wer hätte nicht gerne einen Zug, seine ganz private Ausstellung über Briefmarken, Taubenzucht oder tote Kinder, um mit ihm auf fremder Leute Kosten durch das Land zu juckeln, um Werbung für Briefmarken, Tauben oder tote Kinder zu machen? Man wäre ja blöd, würde man das nicht tun, nur klappt das mit Briefmarken oder Tauben nicht, daß man sagen kann, Bahn, zahle für mein Hobby.

Denn die Bahn, obschon 64 Jahre später, hat auf ihren stählernen Gleisen Menschen in die Vernichtungslager gefahren. In Waggons, gezogen durch Lokomotiven. Weshalb sie jetzt immer noch für das Vergnügen bezahlen soll, einen „Zug der Erinnerung“, der ihr Verbrechen dokumentiert, Menschen befördert zu haben, auf ihren Schienen und Bahnhöfen zu beherbergen. Warum? Weil sie Geld hat. Das alleine ist der Grund.

Schämen bis zum Abwinken

 

Der Kohlenklau geht um

Kohlenklau

Alle Jahre wieder und pünktlich zum Beginn der Heizperiode warnt uns Wladimir Putin freundlicherweise davor, es könnte ein kalter Winter ohne Gas werden. Warum? Weil unserer Gas unglücklicherweise aus Leitungen kommt, die durch den wunderbaren Staat Ukraine führen, der zwar Geld hat, um sich mit seinem Gaslieferanten über Flottenstützpunkte herumzuzanken, auch, um Georgien mit Waffen und Freiwilligen beim Angriff auf russische Friedenstruppen zu unterstützen, nicht aber Geld, um seine Gasrechnungen zu bezahlen. Da frage ich mich doch, wozu ist so eine Sezession eigentlich gut, oder eine organgene Revolution, wenn sie nicht einmal die Volkswirtschaft auf ein Niveau bringt, auf dem der Staat seine Schulden begleichen kann. Oder will.

Der ukrainische Konzern Naftogas hatte in den vergangenen Monaten oft erst in letzter Minute das Geld an den staatlich kontrollierten russischen Gasriesen Gazprom überwiesen. Allerdings erklärte Kiews Regierungschefin Julia Timoschenko in der vergangenen Woche bei einem Telefonat mit Putin, dass der ukrainische Präsident Viktor Juschtschenko kein weiteres Geld für die Gaszahlungen freigebe. Naftogas selbst hat nach eigenen Angaben kein Geld.

Also wird die Ukraine weiterhin Gas aus den für Europa bestimmten Lieferungen entnehmen, was beim Privatverbraucher Diebstahl genannt wird, wenn ein Staat darauf aber reagiert, dann heißt es Erpressung. Und nicht etwa die Ukraine wird Europa erpressen, mit abgezweigtem Gas, nein, Rußland wird es wieder sein, denn warum verschenkt es seine Bodenschätze nicht einfach, wie es es nach der Vorstellung einiger Leute tun müßte, damit wir nicht unter dem ukrainischen Diebstahl zu leiden haben.

Und dieses wunderbare Land, das seit Jahren Europa regelmäßig beklaut, die Ukraine also, betrachten unsere Politiker als engen Verbündeten. Für was oder gegen wen eigentlich? Wir haben wirklich einen ausgewachsenen Dachschaden.

Gasklau in 2008


 

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