Nach der zweiten Vereinigung von Kommunisten und Sozialdemokraten in Brandenburg, die das Erbe der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands weiterzuführen gedenken, vorerst noch ohne Ministerium für Staatssicherheit, als Schild und Schwert der Partei, ist die vereinigte Arbeiterklasse dennoch nicht schutzlos den Angriffen der reaktionären Kräfte und Ewiggestrigen ausgesetzt.
Kühn hat hier die MÄRKISCHE ALLGEMEINE die Vorreiterrolle übernommen, erstmals eine der Quellen ihrer objektiven Berichterstattung zu nennen, durch die sie in der Lage ist, ihre Leser über das Treiben von Kapitalisten, Junkern und anderem braunem Lumpenpack zu informieren und in uns das Bewußtsein zu schärfen, daß es inmitten des harmlos wirkenden märkisches Sandes immer noch Feinde gibt, die sich der sozialistischen Sache entgegenstemmen und die darum zu den Verlierern der Geschichte gehören werden.
Inforiot nennen sich die jungen Sozialisten, die ihre Zuschüsse listigerweise von der Europäischen Union nehmen, einem ausgewiesenen Kapitalistenclub, und die die revolutionären Brandenburger aktuell vor einer neu aufgezogenen Gefahr warnen, nämlich vor zehn Personen, die unter dem Namen „Alternative Jugend Potsdam“ auftreten.
Zehn verkommene Subjekte, die sich bereits folgenschwerer Verbrechen schuldig machten, wie den internationalen Sozialismus abzulehnen, bei Bevorzugung des nationalen, und die die Demokratie und den Kommunismus als unnatürliche Lebensformen bezeichnen und das Letztere ist es doch, was in jedem Leser der MÄRKISCHEN ALLGEMEINE die Zornesadern anschwellen lassen sollte.
Unser Dank gilt jedenfalls den jungen Revolutionären bei Inforiot, ohne die wir völlig ahnungslos von einer erneuten Machtergreifung der Faschisten überrascht worden wären, und die täglich Gesundheit und Leben aufs Spiel setzen, um über die Machenschaften alter und neuer Ämter-, Wald-, Feld- und Jugendclubnazis zu berichten, die stillen und bescheidenen Kundschafter für den Frieden, die die hinter der Berichterstattung der MÄRKISCHEN ALLGEMEINEN verborgenen Informationen und Weisheiten liefern. Danke, Genossen.
Nicht verschwiegen werden soll auch der Kulturteil bei den jungen Kundschaftern für den Frieden: Hier Hinweise, wie Writerinnen und Writer, die oft von fassungslosen Fassadenbesitzern, vielleicht sogar Abonenten oder Anzeigenkunden der MAZ, voller Unverständnis für die Kulturarbeit, Kriminelle genannt werden, nach dem sie Sachbeschädigungen begangen haben, den Tatort verlassen sollten, um die Aufklärung ihrer Kulturtaten nicht zu erleichtern. Wo Bescheidenheit die wahre Zierde eines Künstlers ist.
An einer Fassung, die Pyrointallateuren Rat und Anleitung bietet, welcher Brandbeschleuniger für welchen Kfz-Typ am besten geignet ist und wie die Hände nach der Brandstiftung zu säubern sind, damit der Staatsanwalt eine weitere Schlappe erleidet, wird bereits gearbeitet. Heißt es aus unzuverlässigen Quellen. Gefördert wird auch diese Aufklärungsarbeit mit Mitteln der Europäischen Union, also Deutschlands und seiner steuerzahlenden Bürger, zu denen auch die Besitzer der von Writerinnen und Writern heimgesuchten Wände gehören, wie auch die Autobesitzer, deren PKW in großartiger Feuerkunst ihr Leben aushauchten. Faszinierend.
natürliche Lebensform Diktatur
Urlaub auf der Achse des Bösen – Playlist
Gut, dass wir informiert werden, dass sich im Norden Potsdams neues Unheil zusammenbraut.
Nun ist nur noch der starke Staat gefordert, der mit aller Härte den Anfängen wehrt und diese braune Brut aus dem Verkehr zieht, auch vorsichtshalber ohne Straftat, denn sie könnten ja welche planen, eventuell in Zukunft zu begehen.
Lob und Preis den aufrechten Linken, die dies öffentlich machen. Unser aller Dank und weitere finanzielle Unterstützung zum diskriminierungsfreien Lebensunterhalt sollen diese bis an ihr Lebensende begleiten.
Und dass das Besprühen von fremden Wänden Kunst ist, ahnte ich immer schon. Endgültige Gewissheit bekam ich nach der Auktion des Kippenberger Bildes „Paris Bar“, das für 2 Millionen Euro den Besitzer wechselte.
Der Maler liess das Bild aber (wegen eigener Unfähigkeit, gegenständlich etwas zu Stande zu bringen) von dem Maler Götz Valien 1992 mit verdünnter Fassadenfarbe malen (wegen den Kosten, Öl wäre zu teuer gewesen. Valien erhielt dafür 1000 Mark.
Das Auktionshaus Christies hielt es nicht für nötig, Maler und Vorgeschichte zu veröffentlichen, da im Kunstmarkt bekannt sei, dass es gerade die Kunst Kippenbergers gewesen sei, andere Maler seine Bilder malen zu lassen. Das wäre, so die Kunstkenner, als Provokation an den traditionellen Kunstbetrieb gedacht gewesen.
Um wieviel mehr ist dann der Sprüher Künstler, der die Frabdose noch selber in der Hand hält…
http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,658250,00.html