Archiv für November 2009



Welcher moralische Besitzstand?

DER ZEITUNGSZEUGE ist wieder da und dieses Mal geht es immer noch  um die Juden, denn Deutschland wird gerade arisiert. Ob sich in hundert Jahren jemand mit der Mohamedanisierung beschäftigen wird, wo überall die Parteizentralen der grünen NAZIS mit Demokratenhilfe intalliert werden, das können wir wohl ruhig vergessen. IM NEUEN TAGEBUCH stehen einige interessante Aufsätze, zum Beispiel unter PARADIGMA schreibt der Herausgeber unter anderem über das Versagen der großen Demokratien 600 000 Juden aufzunehmen, statt sich in endlosem Geschwätz zu ergehen. Und diese Texte sind so anwendbar auf das Heute, man glaubt es kaum.

… Aber noch trüber und pessimistischer ist das, was man die moralische Symbolik nennen kann. Wohl haben wir in einigen Ländern enorme moralische Aufwallungen gesehen. Es ist wohl kein Zufall, daß es gerade Länder sind, in denen die Religion noch sehr mächtig ist: England, die Vereinigten Staaten, Holland. Hier haben nicht nur die öffentlichen Meinungen; sondern mit ihnen auch die Regierungen sich erhoben; sie haben sich nicht nur erhoben in einer reinen Humanität, sondern in einem Gefühl, das viel weiter geht: in einem Gefühl, das die paar Grund- Postulate des Rechtes, der Sittlichkeit und der Menschenrechte die ganze Basis dessen sind, was den verteidigungswerten Besitzstand der Menschheit ausmacht, und daß alles in diesen einzelnen Grund-Postulaten dermssen miteinander verknüpft ist, daß nichts Einzelnes daran zerbrochen werden kann, ohne daß sofort auch anderes zu Bruch geht. Aber es ist eine ermüdete Apathie für solche Gefühle bei anderen Völkern und Regierungen zu spüren; und mann kann sagen, daß dies das besorgniserregendste Licht ist, das von der deutschen Juden-Vernichtung auf andere weitere Probleme fällt. Denn das Leben, die Beharrung, die Existenzkraft der Völker sind in erster Linie eine moralische Bedingtheit. Es verteidigt sich nichts was nur Materie ist. Es verteidigt sich nur ein moralischer Besitzstand, und nur in dem Grade, in dem er den Gemütern teuer und in hohen, heiligen Ehren ist. Wo das Reich, das 500 000 Menschen ausrottet, nur eben als Feind dieser Menschen verstanden wird, nicht als Bedroher von moralischen Kategorien, die zum Inbegriff des eigenen Lebens gehören – wo nur das Los der Opfer selbst als im Spiele befindlich empfunden wird und nicht auch das Los derjenigen werte, auf denen die Gesellschaft fußt,  - wo das so ist, da sind moralische Morschungen eingetreten, die kaum verfehlen können, auch in anderen Zusammenhängen den Selbsterhaltungstrieb zu mindern. Daß die Reaktion auf das Verbrechen in Deutschland in wesentlichen Teilen Europas schon von solcher ethischer Müdigkeit war, ist, wenn von Paradigmen die Rede ist, das wenigst verheissungsvolle von allem. 26. November 1928

Und da frage ich mich doch unwillkürlich, welches ist der moralische Besitzstand von Leuten, die hier forciert eine Ideologie einführen, die woanders bombt, Leute entführt und ihnen die Hälse durchschneidet, vor laufender Kamera, Menschen die Bildung und selbstbestimmtes Leben verwehrt, mindestens die Hälfte der Bevölkerung für minderwertig und Dreck hält, Frauen und Männer in die Erde eingräbt, um sie anschließend mit Steinen totzuschmeissen und Brüder dazu bringt, auf Beschluß der Familie, ihre Schwester oder die Mutter oder die Freundin totzuschlagen und uns zu erklären, das wäre mit unseren Werten durchaus vertretbar? Was ist deren moralischer Besitzstand?

Ja genau, dieser Leute. Was ist deren Gemütern teuer und in hohen heiligen Ehren?

Männer mit und ohne Bart

Colored People

Nichts ist dringlicher für Europa, als die forcierte Einwanderung von Leuten, die Kindern schon frühzeitig zeigen, wozu Sexualorgane am Menschen installiert wurden. Sie haben eben nicht nur Europa vom Hitlerfaschismus befreit, wie die wunderbare Phillipa Ebene nicht müde wird zu betonen, sie sorgen sich auch um die sexuelle Aufklärung.

Und natürlich können colorierte Menschen nichts dafür, es ist die Armut, die sie zu Kindesmißbrauch treibt.

Und wer ist Schuld daran? Nicht etwa ein von den Kommunisten gehätschelter Diktator, nein, es sind wir Deutschen, mit unserer Kolonialvergangenheit. Zeit also, eine weitere Millionen Wasserträger, Katkauer, Mörder und Vergewaltiger aus Afrika einzuladen, um mit ihnen ihre wunderbaren Mißbräuche und Traditionen zu feiern. Wohl bekommts.

Doktorspiele

Die Sonne ist fürn Arsch

Das Klima wandelt sich schneller als gestern, vorgestern und vorvorgestern und im Grunde genommen wären wir alles schon tot, wären da nicht Al Gore und Angela Merkel, die dem Planeten große kalte Tücher auf die erhitzte Erdatmosphäre legen, die unermüdlichen und guten Geister, die sich durch ihr Tun längst den Titel von Gottgleichen verdient haben oder eine ruhige Gummizelle, letzteres wäre dringend anzuraten. Auch, damit sie sich nicht selbst verletzen.

Je mehr Zweifel aufkommen, am Wissenschaftlerhumbug vom schlimmen CO2, desto stärker erhitzt sich die Erde und wenn wir jetzt zur Tür hinaustreten, dann könnten wir Spiegeleier auf den Gehwegplatten braten, so heiß ist es schon, irgendwo auf der Erde, und mindestens 55 Minuten nach Zwölf, wenn wir den Instituten, die solcherart Scharlatane beherbergen, nicht ganz schnell neue Forschungsgelder geben, die ihnen ein angenehmes Leben auch fürderhin sichern und klimaschädliche Reisen zu Konferenzen, wo dann klimaschädliche, weil CO2-Ausstoß fördernde Reden gehalten werden, und wir können nur staunen über diesen Hokuspokus und die offenstehenden Münder der gefesselten Zuschauer.

Die Sonne jedenfalls, sagen diese Leute, die höflich als Wissenschaftler bezeichnet werden, die Sonne ist voll fürn Arsch. Denn die wechselnde Aktivität der Sonne zum Beispiel habe nur etwa ein Zehntel so viel Einfluss auf die Erderwärmung wie der steigende CO2-Ausstoß, schreiben die Autoren. Und da hat die Sonne wirklich noch einmal Glück gehabt. Oder?

Hält niemand die Sonne auf?

Projekttage

Wie nennt man einen Raubüberfall auf linkssozialistisch? Richtig. Brieftaschenprojekt. So wie der Raub fremder Häuser nicht Enteignung heißt, sondern Wohnprojekt.

Schöne neue Sprachwelt.  Unsere Welt ist voll herrlicher Projekte, die das Leben von Räubern und Dieben schöner machen sollen, nicht aber das Leben der Beraubten und Bestohlenen.

Projekt, das hört sich so an, wie etwas großartiges, etwas bahnbrechendes. Früher wurden Projekte unternommen, in Deutschland, zur Entwicklung der Raumfahrt oder der Entdeckung von Krankheitserregern, vielleicht auch noch zur Untersuchung von Kartoffelkäfern oder dem Klonen von Naomi Wildman. Jugend forscht, eben. Es haftet also noch irgendetwas Nützliches am Wort Projekt, weshalb die Besetzung eines Hauses von den Besetzern auch Wohnprojekt genannt wird, in dem sie erforschen, wie lange sich der Staat von ihnen auf der Nase herumtanzen läßt oder diesen Raub sogar mit Fördermitteln fördert. Also mit den Geldern der Beraubten.

Wird das Projekt dann abrupt beendet, lamentieren die Räuber und Wegelagerer, „wir saßen so friedlich beisammen, inmitten unserer Beute, und plötzlich kommt die Polizei und will, daß wir uns auf den Bauch legen!“ Was für ein absurdes Ansinnen! Und natürlich gibt es Widerspruch bei den Räubern und Dieben und bei seinen Unterstützern:

Nehmt Ihr uns die Beute weg, brennen wir die Stadt nieder!

Nur feiner formuliert. Ob die Einwohner der Stadt Berlin begreifen werden, was da in ihrer Mitte wuchert? Ich glaube nein.

Klage des Projektanten Schinderhannes

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