Wenn es nicht Doping war, dann waren es die unbarmherzigen Trainigsmethoden des wenig demokratischen Sozialismus, wie Disziplin, Selbstbeherrschung, Erfolgswillen, kontinuierliche Arbeit und die Wegnahme von Schokosnacks durch Frau Müller, die proletarische Eiskunstläuferinnen über das kapitalistische Ausbeutersystem triumphieren liessen. Etwas, was LINKE, wie Petra Pau, Katrin Kuhnert und Bodo Ramelow zutiefst ablehnen, denn hat nicht jeder, wegen der sozialen Gerechtigkeit, Anspruch auf eine bedingungslose Goldmedaille im Eiskunstlauf? Ich meine ja.
An die Schlittschuhe genagelt
Veröffentlicht 22. Dezember 2009 Gedanken , Geschichte , Satire 2 KommentareTags:Gaby Seyfert
2 Antworten zu „An die Schlittschuhe genagelt“
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Der Sport war schon immer ein probates Mittel, die Überlegenheit des eigenen Systems aller Welt zu zeigen. Wer erinnert sich noch an die kleinen rumänischen Turnerinnen, die zum Erfolg geprügelt wurden? Oder China …
Andererseits, ohne den eisernen Willen, etwas zu lernen und zu üben geht es nicht – von Violine über Klavier bis hin zur Beherrschung der chinesischen Sprache. Das hat man in Deutschland vergessen.
Preußische Tugenden und Sozialismus passen, trotz Spengler, so wenig zusammen, wie der katholische Schlendrian und die protestantische Erfolgsanbetung. Das sind zwei völlig unterschiedliche Lebensformen und jeder muss für sich selber entscheiden, welcher er anhängt. Erfolg oder Nachwuchs, Stress oder Kontemplation, Völlerei oder Askese, Frieden oder Krieg.