Mütterchen spricht: Als die Hirten am Felde waren, schien vom Himmel ein helles Licht, und sie sahen der Engel Scharen. Aber im Stall war derweil das Wunder geschehen, und es kamen von überall viele Leute, das Kind zu sehen. Aber wie arm lag das Kindlein auf Stroh gebettet! Lag das Kindlein, – daß Gott erbarm! – Welches später die Welt gerettet.”
“Mütterchen sag, lag es denn nicht in einer Wiegen? Mußte es an dem kalten Tag bis zum Himmel herunterfliegen?” “Freilich mein Kind, Nackend, wie es die Hirten fanden. Und ein Ochs, ein Es`slein sind in dem Stall dabeigestanden. Rührung ergreift, atemlose, die Kinderherzen. Eine Ahnung hat sie gestreift von der Armut bitteren Schmerzen.
Aber Papa war kein Freund von den alten Mären, denn er glaubte, sie seien da für die niederen Gesellschaftssphären. “Höret doch nur,” sprach er zu den weinenden Knaben, “bei der dortigen Temperatur kann das Kind nicht gefroren haben.” (Peter Schlehmil, Simlizissimus 22. Dezember 1903)
Ziemlich nach Hans Christian A.

Auch von mir die besten Weihnachtsgrüsse an den Blogwart und seine getreue Gefolgschaft.
Peter Schlehmil ist das Pseudonym für Ludwig Thoma.
Aha, wusste ich nicht.
Dir auch die besten Grüße und Danke für die höchst interessanten Ergänzungen.
Glück auf zum Jahreswendfest, Genosse. Eine Bitte hätt ich dennoch. Wenn man mich künftig von der Vereinsvorsitzenden Kässmann verschonen könnte, wär ich wirklich froh. Obwohl sie eine Universalgelehrte ( vielleicht auch Universalgeleerte) Jungfer zu sein scheint, finde ich, dass Frauen Ausfluss nicht öffentlich zelebrieren sollten. Und der Gentleman sollte vor allem darüber schweigen.