Neues vom Sport

… der nicht nur Mord ist, wie friedliche Muslime vor einiger Zeit belegten, die ihren gutgefüllten Sprengstofftransporter inmitten eines Volleyballspiels explodieren liessen, nein, gruseliges ist auch aus Sachsen-Anhalt zu lesen, was nicht nur Petra Pau, die unermüdliche  Sammlerin rechtsextremistischer Gewalttaten, wie Hakenkreuze durch zugereiste Schwarze an Dresdner Synagogen pinseln zu lassen, erschreckt aufhorchen lassen wird. Ist es wieder so weit? Gehört ihnen heute die Kreisklasse und morgen vielleicht schon die ganze Welt? Eine erschreckende Vorstellung, die unser Blut in den Adern gefrieren lassen würde, würde es nicht die Kälte da draussen schon tun, in der sich nicht nur die merkelgemachte Erderwärmung manifestiert, nein, auch in dem beständigen Aufklaffen der Armutsschere, typisches Anzeichen eines faulenden, parasitären und absterbenden Kapitalismus, an dessen Höhepunkt bekanntlich der Faschismus lauert.

In einigen Fußballclubs Sachsen-Anhalts sind oder waren nach Informationen des MDR Rechtsextremisten aktiv. So habe der Landes-Verfassungsschutz einen Kreisklasse-Verein in Dessau- Roßlau im Blick, berichtete das MDR-Fernsehmagazin “Sachsen- Anhalt heute” am Montag. “Wir können im Zusammenhang mit den Aktivitäten des Sportvereins in Dessau feststellen, dass Rechtsextremisten in diesem Sportverein tätig sind, im Fanbereich und auch als aktive Spieler”, sagte Hilmar Steffen, Referatsleiter beim Verfassungsschutz, dem Sender.

Besonders beunruhigend empfinde er, so Hilmar Steffen, daß diese oft als Stürmer tätig wären, womit sich eine Nähe zum Nationalsozialismus von selbst ergeben würde.   Das dürfe keinesfalls geduldet werden.

Petra Pau, dazu befragt, kündigte schon morgen an, während der übernächsten Bundestagssitzung eine Statistik vorzulegen, die beweise, daß es in den Fußballmannschaften der Bundesrepublik immer noch Mannschaften gebe, die Stürmer aufstellen würden. Ja, es sei ihr sogar zu Ohren gekommen, daß vor Spielen offen das Deutschlandlied gesungen würde statt der Kinderhymne von Brecht oder der Internationale. Oft würde auch von Rechts nach Links gespielt, ohne daß Fouls als rechtsextreme Gewalttaten eingestuft würden, “hier zeige die Justiz, auf welchem Auge sie blind sei und ein Platzverweis”, so die unermüdliche Arbeiterin im Weinberg des  Rechtsextremismus, “wäre nur ein Signal, weiterzumachen, wie bisher”. Fußball schaffe einfach eine Atmosphäre kollektiven Rausches, ein idealer Nährboden für Leute, die mitten ins Stadion rufen könnten: “wollt ihr den totalen Heimsieg”?  Und die besoffenen Massen würden begeistert antworten: “jaaaaaa!” Und das kann ja nun keiner wollen. Oder doch?

Bis zum letzten Mann

12 Antworten zu „Neues vom Sport“


  1. 1 Prosemit 26. Januar 2010 um 07:59

    Manchmal ist aber auch der Rechtsaussen ein ganz Linker.

    Ich sehe aber die Notwendigkeit ein, bei Fussballern den Gesinnungstest zu machen, auf den man bei Parlamentariern grosszügig verzichtet.

  2. 2 netzwerkrecherche 26. Januar 2010 um 08:04

    Das Beauftragte für Körperteilmainstreaming fordert: “Fußballspiele sollten schon deswegen abgeschafft werden, weil damit die Körperregion der Füße bevorzugt und jene der Hände diskriminiert wird. Das steht dem Kampf um die Gleichstellung der Körperteile diametral entgegen.”

    Ziel des Körperteilmainstreamings ist übrigens, daß der Mensch wieder auf allen Vieren zu laufen lernt.

  3. 3 Wilhelm Entenmann 26. Januar 2010 um 08:05

    Hakenkreuze durch zugereiste Schwarze an Dresdner Synagogen pinseln zu lassen

    Oha, des darfsch so abber net sage, weils ein Algerier, also en Nordafrikaner gwäse isch un die wolle mit de Schwarze nix zu dun habbe!

  4. 4 Karl Eduard 26. Januar 2010 um 09:53

    Na, dann war es halt ein Colorierter.

  5. 5 ostseestadion 26. Januar 2010 um 10:54

    deshalb spielen wir schon lange ohne stürmer. und stellen vorrangig spieler ein die zwei linke füsse haben. hoffentlich entlastet das vom verdacht. :-D

    trotz allem gibt es immer noch leute, die uns am liebsten die kehle durchschneiden würden. schlimm, schlimm :-(

  6. 6 Karl Eduard 26. Januar 2010 um 11:35

    Auch zwei linke Hände?

  7. 7 Wilhelm Entenmann 26. Januar 2010 um 11:42

    Auch zwei linke Hände?

    “Schuhe!”, um Himmels Willen, die Schuhe habt Ihr völlig vergessen.

  8. 8 Karl Eduard 26. Januar 2010 um 11:54

    Ach Du meine Güte. Abgründe, Abgründe tun sich da auf. Wer weiß, was die treiben, wenn man sie mal nicht am Fuß hat.

  9. 9 netzwerkrecherche 26. Januar 2010 um 16:39

    Bei unseren örtlichen Vereinen gibt es jeweils nur noch 11 Linksaußen je Mann(!)schaft, welche sich bei Spielen nur linksherum im Kreise drehen und den Fußball mit Linksdrall in die linke Torecke kicken dürfen.

    Den Ex-Damenfußballerinnen wurden im Rahmen des Gendermainstreaming die Brüste abgeschnitten, den Ex-Fußballmännern die …. Seitdem gibt es gemischte Menschschaften und alle sind glücklich.

  10. 10 ostseestadion 26. Januar 2010 um 20:38

    heute beim esp hab ich gesehen, als alle anderen korrekt die schrauben linksherum rausdrehten, wie 2 heimlich die schrauben rechtsherum hineindrehten.
    das ist doch hier alles schon bis in die produktion der vebs rechtsverseucht. au backe. da kann einem ja himmelherrgottnochmalhimmelangstundbange werden.

  11. 11 Karl Eduard 27. Januar 2010 um 05:12

    Einführung in die Sozialistische Produktion? Auf der Mathias Thesen Werft? :)

  12. 12 PPQ 28. Januar 2010 um 08:43

    Ich habe mal die Frage des Rechtsaußen in diesem Spiel beleuchtet. Die kommt mir hier zu kurz! Da liegt doch die Gefahr, dass der Schornsteinfeger die Bambinis zu Rechtsaußen macht!


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