Unbegründetes Unbehagen

Weil die Weltgemeinschaft der Verblödeten, Haitianern nicht rechtzeitig das bedingungslose Grundeinkommen, ein Ein- oder Mehrfamilienhaus, sowie einen BMW bereitstellen kann, drohen politische Unruhen, die sich in Berlin mit dem Anzünden von privaten und öffentlichem Eigentum äussern, sowie mit Angriffen auf die Polizei, die freilich nicht so gut gerüstet ist, wie die Angehörigen der brasilianischen Streitkräfte, die wohlgenährt durch die Trümmer des merkelgemachten Erdbebens fahren und so den Sozialneid der beschäftigungslosen Kriminellen erwecken, die niemand zum Subotnik auf die Strasse trommelt. Für eine Kanone reicht das Geld aber dann doch noch, daß der Arbeitslose sich bitter vom nichtvorhandenen HARTZ IV absparen muß. Politische Gewalt ist aber gute Gewalt, wird sie nur richtig von allen demokratischen Parteien des Bundestages begründet, da hilft auch kein Klagen von Gewerkschaftsvertretern der blessierten Polizei, was muss, das muss. Können wir nur hoffen, der Hilferuf des colorierten haitianischen Volkes vor dem Amoklauf gegen sich selbst wird rechtzeitig gehört, spendet, spendet, spendet, anderenfalls schiessen sie sich gegenseitig tot, eine Drohung, furchtbarer gibt es wohl kaum noch eine.

Keine Zeit für Aufbauarbeit

11 Antworten zu „Unbegründetes Unbehagen“


  1. 1 Prosemit 21. Februar 2010 um 06:26

    Wenn man den Begriff “politicical violence” um den “politischen” Anteil vermindert, dann hat man den Zustand, in dem sich Haiti seit ewigen Zeiten befindet. Haiti war weder ein Hort des Friedens und der seligen Menschen vor diesem Erdbeben, noch vor den Tropenstürmen oder vor Baby Doc oder dessen Vater.

    Die Gründe sind vielschichtig, einigen bekannt, und weder durch schnellere Hilfe noch durch mehr Geld behebbar. Allenfalls kann man durch Exekution der Kriminellen den Genpool etwas entlasten.

  2. 2 Wilhelm Entenmann 21. Februar 2010 um 06:38

    Einspruch!

    1. In Haiti gehts ums nackte Überleben und nicht um BMWs etc.

    2. Wie auch bei der Hartz-4 Diskussion in Deutschland sollte man nicht alle Haitianer in einen Topf werfen.

    Konservativ heisst für mich auch Mitgefühl (nicht “Mitleiden”) zu haben und mich, gemäß meiner christlich-abendländischen Kultur und Werte, auch Mitverantwortung für die Gesellschaft zu übernehmen.

  3. 3 Karl Eduard 21. Februar 2010 um 06:55

    Jaja, ich habe jede Menge Mitgefühl mit den Soldaten, die nach Haiti geschickt wurden, um sich zwischen Bandenkrieger zu stellen. Auch vor dem merkelgemachten Erdbeben ging es in Haiti immer ums nackte Überleben, wie auch in der Dominikanischen Republik. Da stehen aber keine fremden Truppen.

    Ich bin auch kein Christ, ich akzeptiere lediglich das Christliche als Teil der Kultur und Geschichte des deutschen Volkes, als das Prägende. Ich hatte auch einmal einen Bericht über die Schutztruppe gebracht, die in das Chaos colorierter afrikanischer Rechtsunsicherheit so etwas wie Rechtsstaatlichkeit und Frieden brachten. Das taten sie aber nicht aus Nächstenliebe, sondern weil ein friedliches Siedeln Deutscher in Afrika völlig unmöglich gewesen wäre.

  4. 4 Wilhelm Entenmann 21. Februar 2010 um 07:31

    Ich sehe, dass wir in dieser nicht “zusammenkommen” werden – macht nichts, wir haben ja bekanntermaßen Meinungspluralität.

    Aber eine Sache muß ich doch herausgreifen, wenn auch in einem anderen Zusammenhang:

    weil ein friedliches Siedeln Deutscher in Afrika völlig unmöglich gewesen wäre.

    Im Gegensatz zu den Afrikanern von einst, zeigen die Deutschen von heute keinen Widerstand gegen Siedler. ;-)

  5. 5 Prosemit 21. Februar 2010 um 07:46

    Wilhelm Entenmann 21. Februar 2010 um 07:31

    Ich sehe, dass wir in dieser nicht “zusammenkommen” werden – macht nichts, wir haben ja bekanntermaßen Meinungspluralität.

    Das ist auch gut so! Schlieslich leben Foren von der gepflegten Diskussion zwischen gesitteten Menschen unterschiedlicher Ansichten. Sonst wäre es schrecklich langweilig

    Im Gegensatz zu den Afrikanern von einst, zeigen die Deutschen von heute keinen Widerstand gegen Siedler. ;-)

    Hmmm, wie soll ich mich zu einem komplexen Sachverhalt in einem Blog äussern, der von der Kürze und Prägnanz lebt – oder zumindest leben sollte. Ich versuche es, mich auf das Glatteis zu begeben …

    In den Kolonien Südafrikas gab es keinen Widerstand gegen Siedler. Die Siedler wurden nicht als Eindringlinge betrachtet. Das klingt auf den ersten Blick verblüffend, hängt aber damit zusammen, dass es keinen entwickelten Staatsgedanken bei den indigenen Völkern gab, auch kein Verständnis von Land”besitz” und Grenzen. Stammesgebiet war immer nur das Gebiet, das man selber verteidigen konnte, die Grenzen waren fliessend und der Vieh- und Frauenraub an der Tagesordnung. Es gab kein “Dieses Land gehört mir”, es “gehörte” immer nur demjenigen, der mit der Keule jeden erreichbaren niederschlagen konnte. Der Gedanke, dass man Land besitzen, kaufen und verkaufen konnte war völlig unbekannt. Ein Grund fundamentaler Missverständnisse.

    Die Weissen waren nicht mehr und nicht weniger eine Gruppe allerdings anders aussehender Menschen, die jede Menge wünschenswerter Dinge mit sich brachten. Unter anderem Vieh, das man wie seit Urzeiten demjenigen wegnahm, der sich nicht wehren konnte. Sie waren und wurden nie als “Eindringlinge” gesehen, eher als leichte Beute, da sich diese komischen Leute lieber zum Palaver setzen wollten, als einfach jeden totschlagen, der ihnen unter die Axt kam.

    Erst das verstärkte “sich zur Wehr setzen” der Siedler führte zur Mobilisierung grösserer indigener Gruppen. Der Widerstand gegen die Siedler wurde erst lange Zeit später “politisch”.

  6. 6 Prosemit 21. Februar 2010 um 08:28

    Noch eine kleine Episode…

    In SA wirft man immer den Weissen vor, sie hätten das Land “gestohlen”. Zu dem Begriff siehe oben.

    Aber einen ganz bestimmten Teil haben die Weissen nicht gestohlen ;-) , auch wenn es die heutigen Herren SA nicht mehr wissen wollen.

    Der grosse Schlächter SA Shaka Zulu mit Kurznamen, schenkte den Engländern ein grosses Stück Land als Dank dafür, dass er in einem englischen Lazarett behandelt wurde. Nun war das sicher für Shaka eine Geste, mit der er glaubte, den Engländern einen Gefallen zu tun, da die so versessen darauf waren, “Land zu kaufen”. Im übrigen wurde das meiste Land irgendwelchen Häuptlingen “abgekauft”(*), die sich über die rechtlichen Folgen nicht im Klaren waren, da sie keinen Begriff vom Land”besitz” hatten. Sie dachten sich eher den Weissen überlegen, von ihnen Tauschwaren zu erhalten für etwas, was “wertlos” war. “Wertvoll” wurde das Land erst durch die Urbarmachung und Bewirtschaftung durch die Siedler.

    (*) wie auch der Grossteil Palästinas von den jüdischen Siedlern gekauft wurde!

  7. 7 Rucki 21. Februar 2010 um 12:08

    Der Artikel erinnert mich irgendwie an einen Witz.

    Kommt ein Bankräuber in die Bank gestürmt, hält sich die Waffe an den Kopf und ruft: “Geld her oder ich erschieße die Geisel.”

  8. 8 ostseestadion 21. Februar 2010 um 19:44

    wie der bankräuber dann seine 40 sozialstunden ableisten will oder das 8 wöchige antiaggressionstraining mit seinem sozialarbeiter auf der karibikinsel , ist mir allerdings schleierhaft.
    grübel, grübel

  9. 9 Wilhelm Entenmann 21. Februar 2010 um 20:49

    @Prosemit
    Interessante, weil für mich neue Fakten, aus denen sich auch andere Sichtweisen der Dinge ergeben.

    Allerdings bleibe ich dabei, dass wir in Deutschland ein Siedlerproblem haben, obwohls doch die gewerkschaftseigene “Neue Heimat” schon seit 1986 nicht mehr gibt. ;-)

    Stichwort “Banküberfall”, das muss ich jetzt noch loswerden:

    “Ich richte meine Waffel auf Sie!”

  10. 10 Prosemit 22. Februar 2010 um 07:18

    Wilhelm Entenmann 21. Februar 2010 um 20:49

    aus denen sich auch andere Sichtweisen der Dinge ergeben.

    Die Sichtweisen sind völlig verkleistert von einem Gutmenschentum, dass die Mohammedaner hier als uverzichtbare Stützen der Gesellschaft betrachtet, die Mohammedaner dort jeglicher Beteiligung an Sklaverei und Völkermord freispricht und dem bösen Buren anlastet, dass er überhaupt Südafrika geschaffen hat. Das Schema des edlen Wilden und des bösen Weissen ist so tief verwurzelt, dass es jede “faire” Betrachtung historischer Sachverhalte völlig unmöglich macht.

    Über wenige Sachverhalte sind so viele falschen Tatsachen in die Welt gesetzt worden, wie über die Apartheidspolitik Südafrikas und die Kolonialpolitik – besonders Deutschlands. In die Welt gesetzt von denjenigen Linken, die in Pol Pot den Befreier des kambodschanischen Volkes sahen und in Stalin oder Mao die Götter einer kommenden gerechten Gesellschaft Gleicher, vereint unter den unsterblichen Lehren von Marx, Engel und Lenin.

  11. 11 Karl Eduard 22. Februar 2010 um 07:33

    Hier darf übrigens jeder mit mir übereinstimmen. :)


Die Kommentare sind zur Zeit ausgeschaltet.



Letzte Kommentare

Karl Eduard on Schachdorf Ströbeck
Karl Eduard on Schachdorf Ströbeck
Sophist X on Schachdorf Ströbeck
Karl Eduard on Wer ist gemeint?
Prosemit on Wer ist gemeint?
Karl Eduard on Wer ist gemeint?
Rucki on Wer ist gemeint?
Beipflichter on Wer ist gemeint?
Karl Eduard on Wer ist gemeint?
Rucki on Wer ist gemeint?

Blog Stats

  • 658,476 hits

Follow

Get every new post delivered to your Inbox.