Archiv für Februar 2010



Der Krieg vor dem Kriege

Jetzt, wo Griechenland Reparationsansprüche an Deutschland erhebt, was wohl bis zum Sankt Nimmerleins Tag so weitergehen wird, daß Deutschland seinen EU-Partnern zu zahlen hat, für im Zweiten Weltkrieg erlittene Schäden, als wäre der gerade mal zehn Jahre her, da ist es doch schön, daß der ZEITUNGSZEUGE mit dem Hitler-Stalin-Pakt aufmacht und der Nazischriftkundige erlesen kann, wie friedlich das herzliche Verhältnis zu Polen am 23. August 1939 bereits war, das Lärmen vor dem ersten Schuß sozusagen. Auch skrupellose Sachen erfährt man, zum Beispiel von einem Rechtsanwalt, der Juden nach Strich und Faden ausnahm, in dem er ihnen anbot, sie aus dem Reich zu schmuggeln, gegen Bares, versteht sich. Es aber nicht tat. Ob die verhängte Kerkerhaft wegen des Betrugs erfolgte oder wegen des Versuchs, Juden ausser Landes zu bringen, das erfährt der Leser nicht. Aus der FRANKFURTER ZEITUNG: Grafik anklicken, schont die Augen!

Anmerkung: Wenn hier von Volksdeutschen die Rede ist, handelt es sich um die deutsche Minderheit in Polen.

Polnische Grenzwächter schiessen auf deutsche Zollbeamte. Mährisch-Ostrau, 22. August. Am Grenzübergang Mischalkowitz-Süd bei Schlesisch-Ostrau ereignete sich ein Grenzzwischenfall, der nur durch die Kaltblütigkeit der angegriffenen deutschen Zollbeamten keine weiteren Folgen hatte. Zwei reichsdeutsche Zöllner unternahmen längs der Protektoratsgrenze einen Dienstgang, bei dem sie auch in der Nähe der polnischen Grenzwacchtbude am Grenzübergang Mischalkowitz vorbeikamen. In diesem Augenblick gab ein polnischer Polizeibeamter einen Schuß auf sie ab. Gleichzeitig alarmierte er weitere polnische Zollbeamte. … kam es bei Reichswaldau zu einem weiteren Zwischenfall, wobei ebenfalls von polnischer Seite auf eine deutsche Grenzstreife geschossen wurde. … Nach Eintritt der Dunkelheit konnten wiederholt Schüsse auf polnischer Seite gehört werden, die zeigen, daß durch die Truppenzusammenziehung auf polnischer Seite die Nervosität auch bei den Zollbeamten zunimmt. …

Schüsse auf deutsche Flüchtlinge.  Mährisch-Ostrau, 22. August. Alle Anzeichen deuten darauf hin, daß in den nächsten Tagen im Teschener-Bielitzer Gebiet mit einer Aktion gegen die Volksdeutschen zu rechnen ist. … Eine große Anzahl von Volksdeutschen konnte sich der beabsichtigten Verhaftung nur durch die Flucht entziehen…. Welch Schicksal sie erwartet, wenn sie ergriffen werden, kann man aus dem Los des Volksdeutschen Maletta ermessen, welcher von der Polizei unverletzt verhaftet wurde, dessen Tod jedoch nach wenigen Tagen gemeldet werden mußte. … Um die Flucht Volksdeutscher über die grüne Grenze ins Reich zu verhindern, ist der polnische Grenzpostendienst besonders nachts durch Militär verstärkt worden. … Am Sonntag, kurz vor 22 Uhr, überschritten vier zur Grenzwache herangezogene bewaffnete Aufständische die Reichsgrenze an der Zollstraße Hindenburg-Plesser-Strasse und gaben mehrere Schüsse auf den deutschen Zollbeamten ab, der das Feuer erwiderte ….

Überfälle in der Wojewodschaft Posen. Schneidemühl, 22. August. In Rawitsch (Wojewodschaft Posen) wurden hunderte deutscher Geschäftsleute von Polen, die mit Gummiknüppeln und Seitengewehren bewaffnet waren, mißhandelt. … Aus dem Kreise Schubin, in der Wojewodschaft Posen werden weitere Überfälle polnischer Soldaten auf Volksdeutsche gemeldet. … Neuerdings beteiligt sich auch uniformiertes polnisches Militär an der Zerstörung der Wohnungen der Volksdeutschen. … Unter der tschechischen bäuerlichen Bevölkerung des Olsagebietes herrscht wegen des Verhaltens der polnischen Siedlungsbehörden größte Aufregung. Die von der Wojewodschaft Kattowiz in die von der umfassenden Enteignung tschechischer Güter- und Siedlerstellen eingesetzten Zwangsverwalter richten die Güter zu Grunde. ….

In der Nähe der Danziger Grenze überfallen

Ein ganzes deutsches Dorf wandert aus …

So friedlich ist also die Welt im August 1939, daß Hitler einen fingierten Kriegsgrund benötigt, um über das säuglingsfriedliche Polen herzufallen. Weshalb wir den 1. September Weltfriedenstag heissen.

Die schönste Jungfrau

Eines der Lieder, das eine längst verstorbene Großmutter ihren Enkeln vorsang, über ein schönes Mädchen, das die Wacht am Rhein hält und zusieht, wie unten die Leute absaufen.  Natürlich hört sich das in der Version von Dschingis Khan viel besser an. Und wo gibt es heute noch Jungfrauen am Rhein, die sich lange goldene Haare kämmen, wo die doch unters Kopftuch gehören. Mindestens! Alleine und ohne Brüder, Onkel oder Väter, die mit ihren Messern über die Ehre der Schönen wachen, weil sie selber keine haben. Gut, daß die Schiffer alle vorher ertrinken, sonst müsste dieser Blog von einer Serie ungeklärter Morde am Loreleyfelsen berichten. Und im Gegensatz zur schnellen Aufklärung des Mordes an Alois Mannichl könnten wir da wohl ewig warten, ehe eine deutsche Zeitung von begreiflicher Erregung der Verwandten schreibt, hervorgerufen, durch die wie hypnotisiert schiffenden Rheinschiffer.

Antifaschismus der Tat

Wer sich schon immer wunderte, wie „Stadtväter“ die Städte verwalten, die immer ärmer, abgerissener und dadurch um so begehrenswerter werden, mit den Grünanlagen umgehen, die jährlich von Horden Hammel grillender Barbaren heimgesucht werden oder von einer Horde junger Leute, während so genannter Paraden, und fassungslos den Kopf schüttelte, der sollte sich schnell bei seinem ANTIFA-Beauftragten des Wohngebietes melden, um sich eine ideologische Schulung verpassen zu lassen. Grünanlagen zu verwüsten ist nämlich, wir haben es geahnt, Antifaschismus der Tat. Im ZEITUNGSZEUGEN, der besonders interessant ist, weil alles auf den Polenkrieg zusteuert, von dem wir wissen, daß er kommen wird, steht folgender Artikel, der erklärt, warum Autobahn gar nicht geht, so wie die Unterstützung der Familie oder das Ablatschen der Rasenkanten. Davor verblasst der Volksentscheid der Deutschen in Danzig völlig, die fordern, sie wollen heim ins Reich, aber schon damals wußten die Demokratien Europas ihre Interessen zu schützen.

Hier der Beweis, für ein noch unaufgearbeitetes Kapitel deutschen Widerstandes gegen ein Regime, das seine politischen Gegner vor Gericht stellte und Bevölkerungsgruppen nach Rasse, Herkunft, Religion, Hautfarbe oder Weltanschauung unterschiedlich behandelte.

Nicht auf den Rasen treten!

Wer Kanten abtritt, wird bestraft.

Die zahlreichen Grünanlagen und Rasenplätze Berlins pflegten bisher mit einem niedrigen eisernen Stolpergitter versehen zu sein. Das war einmal! Der Vierjahresplan hatte eine bessere Verwendung für die übrigens nicht immer schönen Eisengitter. Sie wurden entfernt, und einige tausend Tonnen Eisen konnten der Verschrottung zugeführt werden. Man konnte allerdings nur diese Befreiung der Rasenplätze von den häßlichen Gittern in der festen Voraussicht vornehmen, daß die Berliner Bevölkerung ihrerseits nun auch ohne Gitter den Grünanlagen eine verständnisvolle Schonung entgegenbringen würde. Und wie ist es wirklich?

Die schönsten Rasenflächen sehen aus wie an den Kanten angenagte Teppiche. Schmale Wege führen wie ausgetretene Wildpfade durch die Grünflächen. Und wo einst dichter, grüner Rasen war, macht sich jetzt blasser märkischer Sand breit. Besonders in letzter Zeit häufen sich die Fälle, daß den Rasenplätzen und Anpflanzungen auf Straßenplätzen schwerer Schaden zugefügt wird. Und zwar zum größten Teil durch Unachtsamkeit.

Dazu wäre folgendes zu bemerken: Die öffentlichen Grünanlagen der Reichshauptstadt sind Volksgut. Mit erheblichen Geldmitteln der Allgemeinheit werden sie hergestellt und dienen ausschließlich der Erholung und der Gesundheit aller Volksgenossen. Jede Beschädigung, gleich ob aus  Gedankenlosigkeit oder Böswilligkeit, ist daher ein Verbrechen gegen die Allgemeinheit und muß schärfstens bekämpft werden.

Es wird die allgemeine Zustimmung finden, daß jetzt die Behörde jedes unbefugte Betreten und Benutzen der Grünanlagen außerhalb der freigegebenen Plätze sowie jede Beschädigung der Anpflanzungen bei Strafe verbietet. Wer jetzt noch dabei erwischt wird, daß er beispielsweise an den Rasenkanten die Kurve zu eng nimmt, wird eine Strafverfügung zu gewärtigen haben. Außerdem werden die Betreffenden ersatzpflichtig gemacht werden. Eltern, die bei Zuwiderhandlungen der Kinder mit entsprechenden Strafen und Schadensersatzforderungen rechnen müssen, handeln im eigenen Interesse, wenn sie in dieser Beziehung ihre Kinder auf ein diszipliniertes  Verhalten aufmerksam machen. Jeder Volksgenosse wird gebeten, die Polizeibeamten und Parkwächter in ihrer Arbeit zu unterstützen. DER ANGRIFF 19. Juni 1939

Jetzt aber wird es endlich Zeit, einer weiteren Opfergruppe in Berlin ein Denkmal zu setzen, dem unbekannten Rasenkantenablatscher, der schon damals seine Verachtung des  Besitzes der Allgemeinheit deutlich zu Schau trug und damit wesentlich zum Sturz des Nazi-Regimes beitrug, in dem er wesentliche Arbeitskräfte zur Wiederherstellung der Grünanlagen band, die sonst in Rüstungsbetrieben oder Konzentrationslagern angestellt gewesen wären. Ihm gilt unser Dank.

Arme eingewanderte Idioten

so lässt sich der Artikel aus DER WESTEN zusammenfassen, der darüber klagt, daß es Eltern gibt, die ihren Kindern Chancen jenseits einer HARTZ IV-Karriere eröffnen möchten und deshalb in der Volksinitiative „wir wollen lernen“ – übrigens nicht, „gebt unseren Kindern die geklaute Bildung zurück“, gegen die sozialistische Auffassung protestieren, wenn man nur genug Idioten, Faule, Sprachunkundige, Desinteressierte, mit Schülern in einer Klasse köcheln lässt, die fleissig und lernbegierig sind, dann müssten am Ende ganz passable Akademiker „hinten rauskommen“.

Ein Wunschbild sozialistischer Sozialromantiker, denen nichts so übel aufstösst, wie  Leistung zu fordern, etwas, was zutiefst faschistisch ist, wie auch das wahre Leben draussen ein wahrer Horror ist, will doch niemand einen Handwerker anstellen, dem Pfusch und Schluderei auf der Stirn geschrieben stehen, nicht mal Sylvia Löhrmann, Bildungsexpertin der NRW-Grünen, erstaunlich, daß sie sogar jemanden gefunden haben, der glaubt, sich mit Bildung auszukennen.

Und wieder sind da die Einwandererkinder, die es besonders schwer haben, wobei wir wissen, welche Einwandererkinder es besonders schwer haben, geht es doch seit Jahren nur um diese und um ihre Behinderung, eingewandert zu sein, und die seit dem Tag, an dem sie ihren Fuß nach Deutschland gesetzt haben, immer noch erstaunt feststellen, Deutschland ist nicht Anatolien, obwohl es in weiten westlichen Teilen der Republik kaum noch von Anatolien zu unterscheiden ist.

Außer, daß dort die Eingewanderten keine Eingewanderten sind und lernen müssen, um ihrer Familie nicht Schande zu machen. Und so muß nach dem Verständnis solcher Bildungsexpertinnen die Spreu nicht mehr vom Weizen getrennt werden, weil Brot voller Spelzen irgendwie voller mundet, so, wie die Guten nicht mehr nur in das Töpfchen gehören, die Schlechten aber nicht in das Kröpfchen, denn seit dem Tag, da die GRÜNEN Deutschland befallen haben, ist jeder Tag ein Märchen. Ein Märchen allerdings, in dem die Goldmarie die Stockschläge bekommt und die faule Göre den Geldsegen. Na Prost Mahlzeit.

Die falschen Einwanderer

„Jeder der sich anstrengt, kommt auch nach Oben. Bildung ist  der Schlüssel zu Erfolg und Anerkennung. Egal, wie wenig Geld eine Familie hat, für Nachhilfe reicht es immer. Sie könnten die Elite der Zukunft sein.“ Erstaunliche Einsichten.

Für keine Handvoll Dollar mehr

Wie das Leben so spielt, berichtet im tempörären Auftritt auf seiner Internetseite der Nordkurier. Dort lehnte ein HARTZ-IV-Einzelfall, den die Zeitung Falko M. nennt, wobei sie darauf hinweist, auch M. ist nicht sein wahrer Name, einen Job an der Tankstelle ab, der ihm lediglich 160 € mehr Geld über seinem derzeitigen HARTZ IV-Einkommen verschafft hätte, ein Minijob, der aber so mini war, daß Falko M. ihn verachtete, denn seine Träume fliegen weit höher, als sich die Verwalter der Arbeitslosigkeit des Falko M. es je träumen liessen.

Fünf Euro netto pro Stunde, das sei ein Hungerlohn, „eine Riesenfrechheit „, findet Falko M. (Name geändert). Den Vermittlungsvorschlag des Vier-Tore-Job-Service will der 36-jährige Neubrandenburger, der auf Hartz IV angewiesen ist, deshalb nicht annehmen. … Falko M., der gelernter Heizungsbauer ist, sich aber aus gesundheitlichen Gründen umorientieren müsse, wie er sagt, will es statt des Minijobs lieber als selbstständiger Handelsvertreter für Ökostrom versuchen. Im vergangenen Jahr hat er es schon einmal als Handelsvertreter probiert – ohne Erfolg, er musste aufgeben.

Und das ist natürlich traurig, auch, daß die Gemeinschaft der Arbeitenden ihm nicht länger Geld zubilligt, um sich richtig als Handelsvertreter  auszuprobieren. Traurig ist auch, daß der Tankstellenpächter ihm nur 5 € die Stunde zahlen will, wo doch zuerst der deutsche Staat zu 70 Prozent am Verkauf von Kraftstoffen profitiert, mittels Mineralölsteuer und Ökosteuer, dann die Mineralölkonzerne und ganz hinten in der Nahrungskette der Pächter steht, der sich mit dem Verkauf von Alkohol, Zigarretten und Süßigkeiten über Wasser hält.

Viel trauriger aber ist diese Selbstverständlichkeit, mit der ein Handelsvertreterversager den Anspruch erhebt, von der glücklichen Sozialstaatsmenschengemeinschaft weiter ausgehalten zu werden. Und um dieses unverschämte Anspruchsdenken, fahrt zu Arbeit, pendelt, arbeitet umschichtig, damit ich mich auf eure Kosten zu Höherem qualifizieren kann, als Benzin und Bier zu verkaufen, das ist es, was der Herr Westerwelle gemeint hat. Das Menschenrecht, auf Kosten anderer gut zu leben.

Ein Sender der von anderer Leute Geld lebt

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