ist das Motto der SED/PDS/Die Linke, um das aber zu erreichen, das Wohl, muß es ihm, dem Volk und Schutzbefohlenen, erst einmal richtig schlecht gehen, sonst wüßte es doch gar nicht zu schätzen, was die Genossen Kipping, Ramelow, Ernst und die anderen Tannenbäume so für das Volk tun. In der Ukraine mussten ja auch erst mehre Millionen Konterrevolutionäre verhungern, bis sie wieder die Freuden einfachen Gerstenbrotes entdeckten, und wenn der Genosse Jermak eine Demonstration anmeldet, nach der Berliner Geschäfts- und Autobesitzer vor den Trümmern ihrer Habseligkeiten stehen, dann können sie das friedliche Leben zuvor erst so richtig würdigen.
Auch zu Zeiten des besseren Deutschland, der DDR, atmeten die Arbeiter, Bauern und die Angehörigen der werktätigen Intelligenz Schadstoffe kiloweise ein, bevor sie während des Ostseeurlaubs merkten, wie relativ saubere Luft sich in den Lungen anfühlt.
Aber wer war der Staat? Der Staat war die Sozialistische Einheitspartei Deutschlands, die ihre Heimstatt heute in der DIE LINKE hat und uns von dort aus erzählt, wie befreiender und erfolgreicher doch sozialistische Wirtschaftspolitik ist, eine Wirtschaftspolitik, die eine derart miese Arbeitsproduktivität aufwies, daß es nicht einmal zu Schadstofffiltern reichte. Eher vergifteten sie Unsere Menschen, die es dadurch, durch die Einsparung von Abgasfiltern, später einmal besser haben würden. Und wenn nicht sie, dann ihre Kinder, deren Enkel oder die Enkel ihrer Enkel. Und kein Paradies nach dem Tode, worauf sich der lungengeschädigte Merseburger hätte freuen können.
Und wer glaubt, inzwischen wäre diese Menschen von der kranken Idee Sozialismus gesundet und die Genossen mit den Jahren geistig stabiler geworden, der ist schief gewickelt. Alles für das Wohl des Volkes eben.
Auch die Bäume im Wald
“Dabei wusste der Staat ganz genau, dass er Gesetze verletzte”, so Ramm.
Hmmm, der Staat war auf dem Wege, den segensreichen Lehren des Marxismus-Leninismus zum endgültigen Sieg zu verhelfen und den Menschen aus der Knechtschaft des Menschen zu befreien. Dass da ein paar Umweltgesetze auf der Strecke bleiben, gehört zum unvermeidlichen Kollateralschaden.
Im gelebten Vorbild des Grossen Bruders im Kolymagebirge wurden auch nicht immer alle Arbeitsschutzgesetze eingehalten. Dort war es aber noch weniger tragisch, denn es traf sowieso nur den Abschaum der Konterrevolution.
Heute wendet sich alles zum Guten. Ein brütendes Taubenpärchen kann locker Millioneninvestitionen und dutzende Arbeitsplätze vernichten. Das ist auch gut so, denn : Zuerst stirbt die Taube, dann stirbt der Wald und dann stirbt das Meer oder so ähnlich.
Was kümmert die Sozialisten die Vergangenheit? Damit hat die SED/PDS/Linke bis auf devote Heiligenverehrung ihrer Vorkämpfer sowieso nichts am Hut. Vergangenheit, pah! Das ist ja so was von reaktionär. Die Zukunft ist es, die zählt. Die marxistische Ideenkiste wurde noch nie richtig angewandt. Diesmal klappt es bestimmt. Und wenn nicht? Egal, es gibt keine Vergangenheit bis auf devote Heiligenverehrung der gepriesenen Vordenker. Der Marxismus wurde noch nie richtig angewendet. Die Zukunft zählt. Und sollte der Sozialismus versagen, macht das auch nichts. Dann wurde er eben nicht richtig ausgeführt und die Vergangenheit kümmert die Sozialisten nicht. usw usw usw