Deutschlands Schulden

oder warum Griechenland von Deutschland auf ewig Reparationen von Deutschland fordern wird und nicht von England die Bezahlung des Wohllebens seiner Staatsangestellten. Dieser Film deckt schonungslos auf, wie deutsche Soldaten gegen harmlose bewaffnete britische Urlauber auf griechischen Inseln vorgehen, weil Deutschland Griechenland die sonnigen Strände, griechischen Wein und Nicole, allein in Griechenland, neidet. Dieses unglaubliche Vorgehen gegen die griechische Tourismusbranche hat bis heute tiefe Wunden im griechischen Staatshaushalt hinterlassen, die nur wir, im Schweisse unseres Angesichts, wieder auffüllen können.

Bandenkrieg auf Kreta

3 Antworten zu „Deutschlands Schulden“


  1. 1 Prosemit 25. März 2010 um 07:21

    Mit den Griechen ist es so ein Problem :

    “…Verständnis des Umstandes, dass aus dem hebräischen Namen
    des griechischen Volkes im Jüdischen und durch Vermittlung des
    Rotwelsch in der neuhochdeutschen Schriftsprache ein Schimpfwort
    geworden ist, muß daran erinnert werden, daß der Grieche seit
    jeher einen zweifelhaften Leumund bei anderen Völkern hatte.

    Schon Cicero spricht abfällig von griechischer Treue “graeca fides”.

    Mangels Vertrauenswürdigkeit nur gegen Barzahlung kaufen können,
    heißt bei Plautus: mit griechischem Kredit handeln = “graeca fide mercari”.

    Traue keinem Schritt der Griechen, sagt Iphigenie bei
    Euripides.

    Im 4. Jahrhundert beklagt sich der hl. Hieronymus, daß
    die Christen von den Heiden “Griechen”, d. i. Betrüger, genannt
    werden.

    Wenn man einen Türken fragt, “wirst du Wort halten”,
    antwortet er beleidigt “ich bin doch kein Grieche”; bei den
    türkischen Zigeunern heißt der Grieche Balamo, d. h. Betrüger.

    In Frankreich hatte “grec” im 16. Jahrhundert die Bedeutung: listiger, schlauer Hofmann. Später wurde grec in Frankreich — und dagegen konnten wiederholte griechische Proteste bei Herausgebern französischer Wörterbücher nichts ausrichten — gleichbedeutend mit Falschspieler. Im 18. Jahrhundert, das so reich war an herumziehenden vornehmen Abenteurern größeren und kleineren Formats, machte man in Frankreich viel böse Erfahrungen mit Falschspielern, und das Bedürfnis nach einer prägsamen Bezeichnung solcher zweifelhafter Glücksritter war gegeben. Und so stellte der schon auf das Altertum zurückschauende üble Leumund der Griechen der französischen Sprache das Wort zur Bezeichnung des Falschspielers zur Verfügung.

    Es ist für die Griechen, schreibt Nyrop, ein geringer Trost, daß die meisten berüchtigten “Griechen” der Rokokozeit eigentlich — Italiener waren. Casanova gehört auch zu denen, die das “Glück korrigierten” : Corriger la Fortune.”

    Zitiert aus Storfers Etymologischem Werk Wörter und ihre Schicksale

    http://www.amazon.de/W%C3%B6rter-ihre-Schicksale-Dickicht-Sprache/dp/3930916371

  2. 2 Karl Eduard 25. März 2010 um 07:35

    Früher hiess so etwas noch “listenreich” aus Sicht der Betrüger.

  3. 3 Geier 25. März 2010 um 09:58

    >> Prosemit: Du hast Paulos vergessen:
    »Es hat einer aus ihnen, ihr eigener Prophet, gesagt: Kreter sind immer Fälscher, böse, wilde Tiere, faule Bäuche.« (Titus 1, 12)


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