Die Gefahr dämmert zügig herauf

Gerade noch haben wir uns noch vor dem Ansturm der revolutionären Arbeiter, Bauern und Matrosen gefürchtet, die wie der japanische Vizeminister Motohisa Furukawa von den Worten Marx, Engels und Petra Paus durchdrungen sind und das Morgen aus den Läufen ihrer Gewehre sprießen lassen wollen, da holen die Rechten, gegen die der Kampf nicht intensiv genug geführt werden kann, wie Bundeskanzlerin Angela Merkel nicht müde wird zu betonen, zum vernichtenden Schlag aus, bevor sie von der Polizei, die dazu da ist, sie eigentlich zu schützen, kurz vorm deutschen Reichstage gestoppt werden können und ein erleichtertes “Dank Euch, Sowjetsoldaten” entfährt unseren angstbebenden Lippen.

36 Gebäude beschmierten Farbschmierer in Brome mit Hakenkreuzen und rechten Parolen, die offenbar weit tödlicher und gefährlicher für die Bausubstanz der betroffenen Gebäude sind als das Anarchisten A, das Wort ANTIFA, NAZIS raus oder Hammer und Sichel, sowie das weltweit beliebteste Symbol, mit dem sich Mörder zu schmücken pflegen, dem fünfzackigen Stern, der uns in eine bessere Zukunft leuchtet. Ob die Täter Kontakt zur Genossin Pau pflegten, die emsig bemüht ist, den Bundestag jede Woche mit einer neuen Wettbewerbszahl rechter Straftaten zu sensibilisieren, das ist nicht bekannt, aber sie pflegten, schreibt die Volksstimme, abweichend vom Polizeibericht, Kontakt zu Neonazigruppen, denn nicht jeder Einwohner Deutschlands kann mehr ein Hakenkreuz richtig zeichnen, immer wieder wird dadurch der unbegründete Verdacht auf eingewanderte Muslime gelenkt, wie jüngst bei den Schmierereien an der Dresdner Synagoge. Da ist es um so nötiger, bevor der unbescholtene Algerier zum Kachelmann wird, sich mit kompetenten Leuten über die Fassadengestaltung zu beraten, offenbar war das Büro der örtlichen Antifa seit längerer Zeit geschlossen, so daß sich die Initiatoren der Farbgebungsinitiative an die CDU wenden mußten.

Ob jetzt die betroffenen Gebäude abgerissen werden müssen oder ob eine einfache Dekontamination hilft, das entscheidet die Stadtversammlung.

Hier noch ein Bericht eines seriösen Nachrichtensenders, in dem ein Herr Wiefelspütz sich dem Kollegen Heye anschließt. Letzterer forderte Milliarden von Euro für seine Freunde und für sich zum Kampf gegen Rechts, wo das ganze Geld doch die Griechen benötigen, um weiterhin frühzeitig in Pension zu gehen. Herr Wiefelspütz ist da bescheidener. 25 Millionen lassen sich im Koffer auch besser transportieren, wenn man einen Ort zum Ausspannen sucht. Man beachte bitte auch die fein eingestreuten Bilder knüppelschwingender Glatzen, die sich vor ihrem Devotionalienladen in Wismar tummeln und vor ihnen die ausgeblendete aufgeputschte Menge erregter Antifaschisten, die es nicht dulden kann, daß hier Juden, verzeihung, Menschen mit anderer politischer Einstellung ein Geschäft betreiben.

Dieser Autor ist übrigens gegen jegliches Beschmieren von Fassaden und Gebäuden ohne ausdrückliche Einwilligung des Eigentümers aber er hat auch gelernt, daß manche Schmierereien Kunst geheissen werden und andere Antifaschismus, und man Sachbeschädigung einfach nicht mit Sachbeschädigung vergleichen kann. Weil es gute Sachbeschädigungen gibt, wie das Verbrennen von Autos als Signal, diese Welt schöner zu machen, durch brennende Autos.

Richter wollen bestochen sein!

Wie anders läßt sich sonst der Zusammenhang zwischen Forderungen nach Geld und fehlender Strafverfolgung erklären?

Und wenn der Innenminister fordert, Gewalt darf nicht theoretisch begründet sein, wird er nun den Koran verbieten?

3 Antworten zu „Die Gefahr dämmert zügig herauf“


  1. 1 Prosemit 25. März 2010 um 07:10

    Dieser Autor ist übrigens gegen jegliches Beschmieren von Fassaden und Gebäuden ohne ausdrückliche Einwilligung des Eigentümers aber er hat auch gelernt, daß manche Schmierereien Kunst geheissen werden und andere Antifaschismus, und man Sachbeschädigung einfach nicht mit Sachbeschädigung vergleichen kann.

    Es ist gut, dass der Autor zu differenzieren gelernt hat. Natürlich kann eine Aufforderung wie “Nazis raus!” auf weissem Mauergrund mit roter Farbe niemals Sachbeschädigung sein. Es ist der mutige Ausdruck demokratischer Bürger nach einem nazireinen Deutschland. Der Hausbesitzer, der seine frisch gestrichene Hauswand zur Verfügung zu stellen hat, wird dadurch entschädigt, dass er sich an dem Ausdruck rechtsstaatlicher Empfindung zu freuen hat.

    Schwieriger wird schon der Kunstbegriff bei einer Reihe verschiedenfarbener Kringel, die auch unter Graffiti Kennern nicht immer eindeutig dem Bereich der Kunst zuzuordnen sind. Dem Hausbesitzer wird in der Regel gestattet sein, seine Fassade wieder auf eigene Kosten neu zu streichen, wenn der jugendliche Künstler wegen der stümperhaften Ausführung unerwähnt bleiben möchte.

    Für echte Kunst muss der Besitzer der jungfräulich weissen Wand zahlen. Ein Keith Haring kam nicht umsonst mit seinen Spraybüchsen.

    Dagegen sind Kreuze mit rechtwinklig abgebogenen Enden immer Schmierereien der übelsten Art und Ausdruck einer verworfenen Gesinnung. Diese sind immer sofort zu entfernen.

    Justiz und Kunst sind in den Fällen überfordert, wo verfremdete Hakenkreuze von berühmten Künstlern verwendet werden.

    Wie bei oben genannten Keith Haring :-)

    http://internetservices.readingeagle.com/blog/tullio/archives/Keith_Haring_BJones_poster_82.jpg

  2. 2 Karl Eduard 25. März 2010 um 07:33

    Aber Graffiti sind ein Ausdruck von Lebensfreude und jugendlichem Überschwang, der nachts graffitieren muß, weil nur da rechte Kunst gedeihen kann, im Verborgenen. Tagsüber schlummert dann der Graffitist in seiner Dachkammer, gleich dem armen Poeten, während er die Tage zählt, bis der Scheck vom Sozialstaat kommt, den auch der Wandbesitzer finanzieren durfte, der nun sagen kann, er hat einem unentdeckten Michelangelo die Wand gestiftet, über den eines Tages sogar Dokumentarfilme gedreht werden, vielleicht. Und das macht den materiellen Schaden wieder gut. Den seelischen aber kaum.

  3. 3 netzwerkrecherche 25. März 2010 um 07:56

    Die Jahresstatistik der Deutschen Kriminalpolizei sagt aus, daß es 1944 keine einzige rechte Straftat gab, 1964 waren es schon 50, 1994 fast 5.000 und 2014 werden es wohl um die 50.000 sein.

    Allein die Statistik zeigt, daß die rechte Gefahr im exponentiellen Wachsen ist und die Nazis fast vor der Machtübernahme stehen. Also: Steuergelder in Antifa-Projekte jetzt!


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