Archiv für Mai 2010



Komasaufen

Der Meistertrunk: Glaubt man dem Stück von Adam Hörber, dann soll sich die Geschichte folgendermaßen zugetragen haben (tatsächlich gibt es allerdings keine historischen Belege dafür, dass Tilly die eroberte Stadt überhaupt betreten hat): Tilly hatte die Ratsherren zum Tode verurteilt und wollte die Stadt brandschatzen lassen. In ihrer Not boten die Ratsherren Tilly als Willkommenstrunk Wein in einem prachtvollen bunten Glasbecher dar, der 3 1/4 Liter fasste. Tilly wurde dadurch milde gestimmt und sagte, wenn jemand diesen Becher voll Wein in einem Zuge austrinken könne, würde er die Stadt verschonen. Altbürgermeister Georg Nusch meldete sich freiwillig, und zu jedermanns Erstaunen gelang es ihm, den Becher in einem Zuge zu leeren. Tilly war dadurch so beeindruckt, dass er die Stadt verschonte.

Rundfunkverbrecher

Hier geht es nicht, wie man annehmen könnte, um jene Verbrecher, die wider besseres Wissen im Rundfunk Lügen, Halbwahrheiten und Weglassungen verbreiten, über Multikulti, den Sozialismus, Israel , das Klima  oder die Welt und dafür mit den Zwangsabgaben der Bürger gehätschelt werden. Im Gegenteil.

Zuchthaus für Abhören feindlicher Sender. Berlin, 13. Mai 1941. BRANDENBURGER ANZEIGER. Noch immer lassen sich einzelne Volksgenossen verführen, ausländische Sender abzuhören. Sie lähmen dadurch ihre Widerstandskraft und treiben damit eine geistige Selbstverstümmelung, die nicht weniger verbrecherisch ist, als die körperliche Selbstverstümmelung eines Wehrpflichtigen. Lassen sich solche Rundfunkverbrecher gar dazu verleiten, die abgehörten ausländischen Lügenmeldungen im Volke weiter zu verbreiten, so treiben sie damit eine landesverräterische Unterstützung der Feindpropaganda, die vom Gesetzgeber mit schweren Zuchthausstrafen gesühnt wird.

Wer auf die eine oder andere Weise der im entscheidenden Kampf um ihre Lebensrechte stehenden Volksgemeinschaft in den Rücken fällt, schliesst sich selbst aus dieser Volksgemeinschaft aus und wird von der ganzen Härte des Gesetzes getroffen werden.

Das Sondergericht beim Landgericht Eger verurteilte den 1899 geborenen Wenzl Stowasser aus Altrohlau zu vier Jahren Zuchthaus und fünf Jahren Ehrverlust wegen Abhörens und gelegentlich auch Weiterverbreitens der feindlichen Hetzmeldungen.

Zu sechs Jahren Zuchthaus  wurde vom Sondergericht beim Landgericht Wien der 1904 geborene Franz Pelikan aus Wien wegen Abhörens ausländischer Sender verurteilt.

Der 1911 geborene Herbert Stritte aus Magdeburg erhielt vom Sondergericht beim Landgericht Magdeburg wegen des gleichen Verbrechens vier Jahre Zuchthaus und fünf Jahre Ehrverlust.

Das Sondergericht beim Landgericht Schneidemühl verurteilte den Rundfunkverbrecher Josef Mihlan aus Schneidemühl zu vier Jahren Zuchthaus.

Der 1909 geborene Alfred Kern aus Erlpruth, Kreis Kosten, wurde vom Sondergericht Posen wegen Abhörens ausländischer Sender zu sechs Jahren Zuchthaus und zehn Jahren  Ehrverlust verurteilt. Kern hatte außerdem noch die Gemeinheit begangen, einen am Verfahren beteiligten Zeugen fälschlich wegen Abhörens ausländischer Sender anzuschuldigen.

Der 1913 geborene Josef Fuchs aus Schwientochlowitz erhielt vom Sondergericht Kattowitz vier Jahre Zuchthaus.

Das Sondergericht St. Poelten verurteilte die Marie Sengseis aus Ruprechtshofen, Melk, wegen Abhörens ausländischer Sender und staatsfeindlicher Äusserungen zu fünf Jahren Zuchthaus.

Die Verurteilungen zeigen, daß die Sondergerichte die deutsche Volksgemeinschaft vor allen Verbrechern zu schützen wissen, die heute noch durch Abhören ausländischer Sender dem Feind ihre Hilfe leihen, obwohl sich die absolute Zuverlässigkeit der deutschen Nachrichtengebung immer genau so einwandfrei erwiesen hat, wie die Verlogenheit der feindlichen Hetzpropaganda.

Öffentlich Rechtliches eben. Dem wir vertrauen können. Alles lange her aber die freudige Bereitschaft, seinen Nächsten zur Anzeige zu bringen, war mindestens ebenso hoch wie heute, für einen guten Zweck geht das immer und, was schwer aufstößt, zwar gibt es schon Denkmäler für schwul-lesbische Opfer des Naziterrors, Denkmäler für den unbekannten Rundfunkhörer gibt es aber noch nicht, eine klaffende Lücke in Deutschlands Trauerkultur, ja, nicht einmal Rundfunkhörerparaden werden veranstaltet, um an das unsägliche Leid zu erinnern, das Leute erfuhren, die nur falsch den Sendersuchknopf bedient hatten am Radioapparat und das immer und immer wieder.

Bohrende Fragen

Araber verscheissern

Weil in Deutschland schon 15 Prozent Strom aus erneuerbaren Energien eingespeist werden, also der Strom, für den als Reserve immer noch ein Kohle- oder Atomkraftwerk zusätzlich produzieren muss, falls sich der Wind nicht an die Vorgaben DER PARTEI hält oder der Himmel grau ist oder das Holz nicht so schnell und freudig nachwächst, um dann als Biomasse verstromt zu werden, fährt die Klimakanzlerin der Herzen, die wir sonst immer erfolglos irgendwelche Gipfel veranstalten sahen und die jüngst die weitere Verschuldung Deutschlands wie eine Alleinherrscherin beschloß, in den Nahen Osten, um Araber zu verscheissern.

Oder um sie um Geld anzupumpen. Letzteres ist wahrscheinlicher. Eine Staatsregierung, die es sich zur vordringlichen Aufgabe gemacht hat, alle Länder der Eurozone durchzufüttern, die muß sich langsam mal kümmern, wo das Geld herkommt, das sie permanent verschenkt. Dazu die unvermeidlichen Kanzlerinnenschwurbeleien:

Die Entwicklung erneuerbarer Energien sei eine der Stärken der Bundesrepublik Deutschland. „Deshalb werden wir darüber sprechen, wie wir die Energieversorgung der Zukunft an vielen Stellen auch gemeinsam gestalten können.“

Und das mit Saudi-Arabien, den Vereinigten Arabischen Emiraten,  Katar und Bahrain, und wenn  schon jemand vom Größenwahn gepackt ist, dann aber auch richtig, wir kümmern uns nicht nur erfolglos ums Weltklima, erarbeiten europäisches Wohlleben in Griechenland, Frankreich, Portugal oder Spanien, nein, wir versorgen die Welt auch noch mit alternativen Energien, daß sie mal an deutschem Wesen gesundet, das ist eine Vision Adolf Hitlers, die Angela Merkel nun Schritt für Schritt umsetzt. Mit halbfriedlichen Mitteln.

Mit dabei ist Volkswagen, ehemaliges Volkseigenes Kombinat der SPD, symbolträchtig genug, der Führer schenkt dem Volke ein Auto, für dessen Absatz trommelt die Führerin des deutschen Volkes auf ihrer Rundreise, jeder Kamelreiter soll die Möglichkeit bekommen, sein Reittier günstig abzuwracken, 2000 € werden dann beim Erstwagenkauf angerechnet, in Zeiten des Euroverfalls reicht das gerade noch für den Becherhalter.  Und wenn das nicht hilft, dann kommt unser Bildungssystem über Euch.

Die Themen Bildung und erneuerbare Energien spielten dann eine herausragende Rolle. In beiden Bereichen könne Deutschland ein guter Partner sein. „Was die Bildungspartnerschaften anbelangt, können wir sicherlich in Zukunft noch mehr tun.“

Nichts brauchen diese Staaten dann auch dringlicher, als das deutsche System der Massenverblödung, täglich müssen wir von Statistiken lesen, daß die Personengruppe, die keinen Schulabschluss schafft, weil Eltern und Kindern Bildung am Arsch vorüber geht und es Geld vom Steuerzahler auch so gibt, größer wird, daß Unternehmen keine Lehrlinge gebrauchen können, die weder lesen noch schreiben  und die die Grundrechenarten nicht beherrschen, wie die deutschen Politiker auch, und wer sich einbildet, Araber, die überwiegend dem Islam verfallen sind, ihre Hauptzeit also dem Nachsingen des Koran widmen, benötigten etwas anderes als diesen auswendig herzubeten , in welchem Land lebt die Frau eigentlich? Zwei Bereiche, in denen sich die Bundesregierung, an der Spitze die Totalversagerin aus dem Osten, das Konsenzlieschen, wirklich keine Verdienstorden an die Brust heften kann, aber man kann ja mal versuchen, ob die anderen darauf hereinfallen.

Aber nicht nur das. Auch als Friedensbotschafterin fährt diese Frau dorthin und wenn man schon dabei ist, kritische Journalisten und arabische Gastgeber aus der Ferne mit Lügen einzulullen, über ein Land voller erneuerbarer Energien und ein Spitzenbildungssystem, vor dem immer mehr Eltern verzweifeln, die nicht wollen, daß ihr Kind HARTZ IV wird oder „gemessert“, da kann man mitten im Seemannsgarn doch nicht aufhören.

Die Friedenspolitik im Nahen Osten und das Thema Iran stünden „ganz oben auf der Tagesordnung“, sagte die Kanzlerin. „Gerade Saudi- Arabien spielt eine wichtige Rolle, wenn es um die Lösung der Konflikte im Nahen Osten geht.“

Das ist irgendwie nett gegenüber Saudi-Arabien, bekannt für seine Israel- und judenfreundliche Haltung und von dem wir wissen, daß es die Heimat Osama bin Ladens und seiner Familie ist, und vor den Streitkräften Saudi-Arabiens, da zittern die Mullahs in Teheran regelmässig und Palästinenser bekennen sich in Wort und Tat zum Frieden und schmieden ihre Waffen umgehend zu Wasserpumpen oder Pflugscharen aber auch die Araber wissen genau, Deutschlands friedensschaffendes Potential reicht nicht mal, um den Frieden in deutschen U-Bahnstationen oder in Berliner Bussen zu bewahren aber ich denke, sie werden höflich genug sein, das Merkelgeschwätz über sich ergehen zu lassen und sich ihren Teil zu denken.

Man soll aber nicht alles madig machen, vielleicht erkennen die arabischen Führer auch, wer da zu ihnen kommt, machen ihr einen fairen Prozess wegen Hexerei, so wie das da immer noch üblich ist, und befreien die Welt vor dieser Verirrung, die seit etlichen Jahren als Bundeskanzlerin Deutschland verkauft. Und das nicht nur für dumm, sondern tatsächlich. DAS wäre eine wirklich freundschaftliche Geste. Dem Andenken an Rommel zuliebe.

Deutsche Bildungs- und Energiepioniere in Afrika

Unser Weg ist richtig!

Hitler trug Thor Steinar

Revolutionäre Abwehrstimmung in Schwerin, aus dessen Landtag schon mal Burka- oder Kopftuchträgerinnen mit den Worten hinausgejagt werden: „wer durch äußere Zeichen eine antidemokratische Haltung ausdrückt, verstößt gegen die Würde des Hauses„. So Dirk Lange, Landtagssprecher.

Mitten in der Stadt der alten Obodriten, deren versteinerte Körper noch immer als Siegesstrophäen das Stadtschloß schmücken, in dem nun die Demokratie ihre hellsten und mutigsten Köpfe versammelt hat, hat eine Thor Steinar-Filiale eröffnet und wo es damals wie ein Ruf wie Donnerhall erscholl, nicht beim Juden zu kaufen, da ertönt heute dieselbe Weise, nur anders. Kauft nicht bei Thor Steinar!

Und wenn das nicht ausreicht wagemutige Einzelhändler zu ruinieren, dann stehen die Anständigen auf. „Wir werden nicht tatenlos zusehen, wenn im Herzen der Stadt eine Kleidung verkauft wird, deren verfassungsfeindliche Symbolik nur schlecht getarnt ist„.

Das ist die klare, frohe Botschaft, die SPD-Stadtfraktionschef Daniel Meslien verbreitet, wer hier in Schwerin einen Laden eröffnen will, der sollte zukünftig die Herzen solch glühender DemokratInnen gewinnen, ansonsten sieht es schlecht aus mit der Karriere als Unternehmer im Textilhandel, man kennt das ja aus gesetzlosen Gegenden der Erde, wo das Faustrecht gilt, bewaffnete Banden und nichts anderes. Warum aber diese Aufregung und das Hyperventilieren in der Hauptstadt des seenreichsten Bundeslandes?

Angelika Gramkow, Oberbürgermeisterin, und seit dem 20. Lebensjahr ungebrochen Mitglied DER PARTEI erklärt es: sie gehe davon aus, dass öffentlicher Druck verhindern werde, dass Neonazi-Symbolik bei uns hoffähig gemacht wird. Das ist es also. Hitler trug Hemden, Hosen und Sweatshirts von Thor Steinar und welches geübte Sozialistenauge, aufgewachsen in einer Zeit, als Jeans Symbol imperialistischer Weltherrschaftspolitik waren und das Tragen bunter West-Einkaufstüten in der Schule einem Verrat am sozialistischen Arbeiter- und Bauernstaat gleichkam, würde das nicht sofort erkennen?

Eine Frage bewegt mich aber dann doch. Wieso hat sich die SPD am Ende der DDR eigentlich neu gegründet, wenn sie nie vorhatte, die Einheitspartei zu verlassen, die ja offensichtlich immer noch ungebrochen weiterbesteht?

Bilder: Oben: schlecht getarnte verfassungsfeindliche Symbolik – zwei Schwingen, die vom deutschen Bundesadler stammen könnten, als er noch flugfähig war oder wie sie gerne die Piloten an ihre B 17 – Bomber malten, die Bombenteppiche auf deutsche Städte abwarfen, damals, als sie noch nicht dafür geliebt wurden. Rechts: Angehöriger der Sturmabteilung, bekleidet mit typischer Nazisymbolik, wann die Reitsportausstatter boykottiert werden, das ist nur eine Frage der Zeit.

Heiliger Geist und so

„Ein Krankenhaus und eine Schule bringen Dich nicht in den Himmel, sondern die Verkündigung von Gottes Wort….“ Offenbar einer der extremistischen Christisten, die die Worte Margor Käßmanns nicht verstanden haben, daß eine Ehebrecherin sein, besoffen bei Rot über Ampeln zu brausen, Taliban die Bärte zu kraulen und auf Events eigene Bücher anzupreisen, durchaus gottgefällige Werke sind. Schlimmer Hassprediger der!

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