Anschlag auf Gauck

Anschlag auf den beliebtesten Bundespräsidentenamtsanwärter seit Bestehen dieses Amtes. Gaucks Wagen in Unfall verwickelt, schreibt die MÄRKISCHE ALLGEMEINE, und das Bild der Heiligen Margot Käßmann erscheint vor unserem Auge, besoffen, bei Rot über eine Ampel rasend, im Bewußtsein ihrer Rechtschaffenheit, und bleierne Furcht umkrampft unser liebend Herz, hat DIE LINKE wieder zugeschlagen? Oder gar der Herrgott? Noch dazu, wo der Fahrer von der SPD gestellt wurde, einst Vereinigungspartner mit der KPD, später, im Zorne getrennt und jetzt einem neuen Honigmond zustrebend.

Nein, es war “nur” ein Radfahrer, der, so schildert es verharmlosend die Polizei,  unerlaubt auf der linken Straßenseite unterwegs war, um sich dann plötzlich, unerwartet und ohne Helm auf das Auto des Bundespräsidentenamtsanwärters zu werfen, in der Absicht, den rüstigen Greis  zu traumatisieren um ihn aus dem Rennen zu nehmen. Erwartungsgemäß zeigte Herr Gauck sich auch betroffen vom Schicksal seines Attentäters und besuchte ihn sogar im Krankenhaus, dennoch kann er uns, die wir ihn durchschauen, nichts vormachen. Jemand, der einfach so Radfahrer über den Haufen fahren lässt, kann der für das Hohe Amt überhaupt der Richtige sein? Ich glaube nicht.

Darf so was wieder reden dürfen?

13 Antworten zu „Anschlag auf Gauck“


  1. 1 Prosemit 24. Juni 2010 um 06:17

    Es ist Aufgabe der investigativen Presse, zu eruieren, welcher politischen Richtung der Radfahrer angehörte. Ist sie links, dann war es ein Angriff auf die Demokratie, liest der Radfahrer die JF, dann handelte Gauck korrekt im Sinne der Verteidigung derselben. Sollte der Radfahrer gar ein Migrant gewesen sein, bleibt Gauck eigentlich nur noch die Flucht in ein befreundetes Land. Nordkorea bietet sich an.

    Vom Allerfeinsten aus der Qualitätspresse von heute :

    Merkel erklärt Obama das Sparen
    Barack Obama hält den deutschen Sparkurs noch immer für konjunkturfeindlich. Doch Kanzlerin Merkel bleibt dabei und erklärt es dem US-Präsidenten am Telefon.

    Zwei Sozialisten erklären sich gegenseitig das Sparen. ;-)

    Und wieder aus dem Plattitüdenfundus von Angela der Schwätzerin :

    Die Kanzlerin räumte ein, dass es beim Umbau der Finanzmärkte „Licht und Schatten gebe“.

    Glücklich ein Land, das eine solche Kanzlerina überlebt.

    http://www.focus.de/politik/ausland/telefonat-merkel-erklaert-obama-das-sparen_aid_522905.html

  2. 2 Karl Eduard 24. Juni 2010 um 06:29

    Das werden die in Amerika auch gar nicht kennen. Sparen. Also wo die Deutschen immer schön ihren Arbeitslohn so in Schweine stecken. Und nein, ich meine jetzt nicht die liebenswerten Hereinströmenden aus aller Welt, die am deutschen Suppentopf genesen müssen.

  3. 3 Wilhelm Entenmann 24. Juni 2010 um 07:26

    den rüstigen Greis

    Rüstung hin, Rüstung her, den “Greis” habe ich wohl vernommen und bin entrüstet.

    Der Mann ist 70 und Karl Eduard bekommt jetzt Besuch von einer rüstig renitenten Rentnergang.

  4. 4 Karl Eduard 24. Juni 2010 um 07:49

    O.K. Er ist ein SILVERAGER . Ein Supermann in Rentnerverkleidung. ;)

  5. 5 Hessenhenker 24. Juni 2010 um 10:23

    Ein Silverager?
    So ein Joachim Fuchsberger der Politik?

  6. 7 Karl Eduard 24. Juni 2010 um 10:25

    Genau. Einer wie Blacky.

  7. 8 Hessenhenker 24. Juni 2010 um 10:30

    Hätte Gauck in o8/15 mitgespielt, ja dann. Aber so . . .

  8. 9 Wilhelm Entenmann 24. Juni 2010 um 16:56

    Auch solche welche: Der Opa-Obama :lol:

    Wenn davon die Silversurfer Wind bekommen, dann gibt’s aber Stunk.

  9. 10 vakna 24. Juni 2010 um 17:12

    “Sollte der Radfahrer gar ein Migrant gewesen sein, bleibt Gauck eigentlich nur noch die Flucht in ein befreundetes Land.”

    Der Name des Radfahrers liest sich migrantig. Gauck sollte schnell einen Asylantrag stellen, ich schlage ein bitterarmes Land ohne Sozialwerke vor, wo keine Billigfluglinie hingeht. Da dürfte er seine Ruhe haben.

  10. 11 ostseestadion 24. Juni 2010 um 20:23

    Dös gibt aber auch zufälle. … in den letzten jahren… tz,tz,tz

  11. 12 Wilhelm Entenmann 24. Juni 2010 um 23:48

    Wir könnten auch den, “dribbe in Lumpenhafen” ansässigen (echten) König zum deutschen Staatsoberhaupt machen, denn der gab sich sehr volksnah, beim Spiel Deutschland – Ghana. ;-)

  12. 13 vitzliputzli 25. Juni 2010 um 01:13

    gauck nimmt noch am strassenverkehr teil?

    ich dachte, der schwebt, angetan mit einem weiten weißen und wehenden gewand und mit leuchtendem leuchtkranz um die stirn auf wolke sieben ins bundespräsidialamt ein …

    aber vielleicht muss der himmlische nahverkehr heutzutage auch sparen :-(


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