Solarterroristen

Wo viel Geld zu machen ist, da ist auch das Verbrechen nicht weit. Solarunternehmen schickt Paketbombe an Kritiker. Ein Weg auch für Deutschland? Müssen Klimawandelleugner hingerichtet werden, um den ökologisch-industriellen Komplex zu schützen? Ich glaube schon.

Der spanische Wirtschaftswissenschaftler Dr. Gabriel Calzada, Autor der vernichtenden Studie mit dem Ergebnis, daß Spanien „Grüne Jobs”-Ernergieprogramm ein katastrophaler wirtschaftlicher Mißerfolg ist, hat am Dienstag per Post eine demontierte Bombe von der Solarenergie-Firma Thermotechnic erhalten. Calzada berichtet: „Vor dem Öffnen habe ich [Thermotechnic] angerufen und gefragt, was in dem Paket ist … die Antwort war, es sei ihre Antwort auf meine Texte zur Energiewirtschaft.” Dr. Calzada zog einen Terrorismusexperten hinzu, um das Paket sachgerecht zu behandeln. Der Experte hat das Paket zuerst durchleuchtet und dann vor einem Journalisten, Dr. Calzada und einem privaten Sicherheitsexperten geöffnet.

Wie eine Studie der König-Juan-Carlos-Universität am Beispiel Spanien belegt, wird jeder Arbeitsplatz in dem „grünen” Wirtschaftssegment mit gewaltigen Summen subventioniert (in Spanien von 2000 bis 2009 mit 571.138 €). Gleichzeitig wurden durch das Subventionsprogramm rund 110.000 Arbeitsplätze vernichtet, das bedeutet 2,2 vernichtete Arbeitsplätze für jeden durch die Subvention geschaffenen.

Gute Nacht, Charly!

Kopp – Nachrichten

12 Antworten zu „Solarterroristen“


  1. 1 Prosemit 29. Juni 2010 um 05:20

    Soweit sind wir in Deutschland längst. Vielleicht nicht so demonstrativ, aber wer hier das Klima leugnet, bekommt keine öffentlichen Aufträge, keine Gutachten und keine Forschungsgelder. Nur der kann seine berufliche Existenz sichern, der auf dem Gebiet forscht, dass CO2 eines der gefährlichsten Gase der Welt ist und das die Erde kurz vor dem unausweichlichen Ende steht.

    In der Geschichte steckt so irrsinnig viel Geld, dass bereits von Staats wegen Gutachten zu Sinn und Nutzen von Solar- oder Windenergie unterdrückt werden. Oder hat jemand in der deutschen Presse gelesen, dass es in anderen Ländern billiger ist, Windparkfirmen dafür zu bezahlen, dass die Windräder NICHT laufen und dass in Deutschland vier neue Kohlekraftwerke gebaut werden als Backup für die stetig steigende “installierte Leistung” der Windkrafträder. Mit Sicherheit nicht. Aber dem Institutsleiter, der das thematisiert, ist das berufliche Ende sicher.

  2. 2 Prosemit 29. Juni 2010 um 05:54

    Vielleicht noch eine kleine unbekannte Information – Maschinenbauer kennen das Problem.

    Jeder wird es schon bemerkt haben, dass sich auch bei schwachem Wind und Windstille die Rotoren drehen. Müssen sie auch. Sie werden dann elektrisch angetrieben, damit sie sich drehen und nicht durch Punktlast die Lager beschädigt werden.

  3. 3 Prosemit 29. Juni 2010 um 09:58

    Noch einmal Windkraft…

    http://www.focus.de/wissen/wissenschaft/klima/neue_technologien/windenergie-deutschlands-testfeld-schwaechelt_aid_524541.html

    Einer der typischen verblödeten Kommentatoren schrieb :

    Tingletangle (29.06.2010 08:39)
    wo ist das Problem?
    wenn man nicht forscht und nicht ausprobiert, kann man auch nicht vorwärts kommen. Rückschläge sind dabei doch normal. Von niemandem wird erwartet dass eine neue Technologie bzw. Technologie in neuem Anwendungsbereich sofort ohne Probleme läuft! Das ist wieder typisch deutsches, negatives Gemeckere. Es laufen doch über 83% stabil!

    Ich kann dem Klimbim leider nicht antworten, er würde meine Antwort sowieso nicht verstehen.

    Mit kaum einer Energiegewinnung hat man so viel Erfahrung wie mit Windkraft. Gute zweitausend Jahre. Und das erste, was jeder Windmühlenbesitzer machte, war für sündhaft teures Geld – damals natürlich ohne Staatszuschüsse – auf die Dampfmaschine umzuschwenken und die Windmühlen dem Verfall preiszugeben. Diese Argument, gesammelt in Jahrtausend Erfahrung, sind heute so gültig wie damals.

  4. 4 Prosemit 29. Juni 2010 um 15:30

    Heute schon geschmunzelt?

    Angela die Schreckliche, diese unfähige Hausfrau im KanzlerInnenamt tat es wieder :

    Hotelsteuer
    Merkel pfeift FDP-General zurück

    Mit einem Kraftakt will die Koalition das Chaos bei der Mehrwertsteuer aufräumen. Euphorisch preschte deshalb FDP-Generalsekretär Lindner vor und nannte die Begünstigung von Hoteliers einen Fehler. Kanzlerin Merkel ging das deutlich zu schnell.

    http://www.focus.de/politik/deutschland/hotelsteuer-merkel-pfeift-fdp-general-zurueck_aid_524855.html

    ………..

    Sie ist die Oberpfeife:

    Hotelsteuer: Merkel pfeift FDP-General zurück

    Sparpläne: Merkel pfeift Guttenberg bei Wehrpflicht zurück

    Wirtschaftsstrategie: Merkel pfeift Barroso zurück

    Gesundheitsreform: Kanzlerin Merkel pfeift CSU-Chef Seehofer …

    AKW-Laufzeiten: Merkel pfeift Röttgen zurück – Politik | STERN.DE

    „Aufbau-West“-Debatte: Merkel pfeift Ramsauer zurück – P

    Merkel pfeift Brüderle zurück ; Opel, Opel,Staatshilf

    Kanzlerin Merkel pfeift Tiefensee zurück – Streit um Mehdorn

    Debatte um Kanzlerkandidatur: Merkel pfeift Merz zurück – SPIEGEL

    Google meldet 6117 Ergebnisse mit “Merkel pfeift”.

    Altbundeskanzler Schröder bringt es nur auf 212 Treffer

    und weit abgeschlagen Helmut Kohl mit 12 Treffern, aber da war das Internet noch nicht so weit, daß jeder Pfiff protokolliert wurde.

  5. 5 pippin 29. Juni 2010 um 17:00

    Apropos, der Begriff “Klimaerwärmung der im letzten Jahr noch in aller Munde war scheint inzwischen vollkommen aus der Mode gekommen zu sein. Man hat wohl aus dem letzten extrem kalten Winter eine Lehre gezogen:

    Klimaerwärmung

    Heut findet sich nur noch ein einziger Artikel mit dem Wort “Klimaerwärmung”.

    Aufgemerkt! Wer auf der Höhe der Zeit sein möchte verwendet heute stattdessen das Wort “Klimawandel”:

    Klimawandel

    Das Wort kommt in Zeitungsartikeln 498 Mal vor.
    Ist ja auch klar: “Klimawandel” bedeutet, es könnte sowohl wärmer als auch kälter werden. Man legt sich nicht mehr fest und behält immer Recht mit den Prognosen. Praktisch, nicht wahr?

  6. 6 Karl Eduard 29. Juni 2010 um 17:03

    Dabei ist Sommer! Die Beweise für die Erderwärmung liegen quasi draußen.

  7. 7 pippin 29. Juni 2010 um 17:17

    Wir haben im Moment 30 Grad im Schatten. Ich bin doch sehr enttäuscht dass die Presse das nicht thematisiert.

  8. 8 Karl Eduard 29. Juni 2010 um 17:25

    Ich glaube, die wollen uns schonen. Irgendwas braut sich da wohl zusammen.

    Ich weiß gar nicht, sagen die im Radio immer noch, wie unglaublich heiss es ist, so heiß … ? Damit haben die mich früher gequält. Man sitzt im Auto, es ist heiß, so heiß und ein Radiofuzzi sagt, daß es unglaublich heiß ist und seine Kollegin bejat das. Ich vermisse das richtig.

  9. 9 vitzliputzli 29. Juni 2010 um 18:18

    “Mit kaum einer Energiegewinnung hat man so viel Erfahrung wie mit Windkraft. Gute zweitausend Jahre. Und das erste, was jeder Windmühlenbesitzer machte, war für sündhaft teures Geld – damals natürlich ohne Staatszuschüsse – auf die Dampfmaschine umzuschwenken und die Windmühlen dem Verfall preiszugeben. Diese Argument, gesammelt in Jahrtausend Erfahrung, sind heute so gültig wie damals.”

    prosemit, immer wieder geniale klasse! :-D

    das argument merke ich mir. ich will verdutzte blöde entgeisterte gesichter von linken dumpfnasen sehen !!!!! harharhar…
    (das schöne ist, für diese argumentation muss man nicht viel von füsik verstehen …)

  10. 10 Karl Eduard 29. Juni 2010 um 18:20

    Wer eine Wassermühle hatte, war aber auch glücklich.

  11. 11 pippin 29. Juni 2010 um 19:26

    Mein Nachbar hat eine Wassermühle. Die funktioniert.

  12. 12 vitzliputzli 29. Juni 2010 um 19:39

    ich werd mir mal ein paar tibetanische gebetsmühlen beschaffen. so rein aus vorsorgegründen.

    es gibt ja viele energiequellen und wir wollen schließlich diversifizieren. nach meinen privaten berechnungen ersetzen 20 gebetsmühlen unter günstigen bedingungen locker ein kernkraftwerk.

    der glaube muss nur stark genug sein :-D

    angeblich existieren bereits pläne der bundesregierung, gebetsmühlenenergie hoch zu subventionieren. die überschüssigen glaubensreste speise ich dann zum wohle aller ins netz ein.


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