Archiv für 30. Juni 2010

Der Gauck ist tot – es lebe der Wulff

Wer nun den Bundespräsidentenmärchenerzähler gibt, ob Gauck oder Wulff, ist im Prinzip völlig irrelevant. Er hat eh nur die Aufgabe das Volk einzulullen, den großen Lümmel, dazu muß der noch nicht mal greinen. Interessant ist aber, wie die sozialistischen Medien etwa seit Wochenende diesen Herrn Wulff favorisieren. Der hätte die Erfahrung – als Ministerpräsident -, würde den politischen Betrieb kennen, kurz zur Gang dazugehören, die Deutschland so seit einigen Jahrzehnten dem Abgrund entgegensteuert und dabei kräftig aufs Gaspedal drückt, damit das Land schneller unten aufprallt.

Christian Wulff ist ein Umarmer. … Wulff weiß, dass er als harter Hund nicht überzeugen würde. Deshalb pflegt er das Image des eher Soften. … Seine ruhige, unaufgeregte Art, Politik zu gestalten, dürfte dem gebürtigen Osnabrücker Wulff auch im höchsten Amt im Staate Sympathien einbringen … Kontakte zu den Schwergewichten in der Großindustrie pflegte Wulff jedenfalls in den vergangenen Jahren reichlich. Auch baute er seine internationalen Beziehungen aus, reiste nach Australien, Japan, Neuseeland, in die USA, in die Golfstaaten und nach Südafrika. An diesem Freitag steht der Start einer erneuten Chinareise an. … Wulff trat zwar – wie die meisten – nie offen als Putschist auf, ließ aber dennoch immer wieder erkennen, dass er manche Entscheidung der Parteichefin für falsch hielt.

So der FOCUS, um nur ein Beispiel zu zitieren. Was will das uns also sagen, daß jemand, der sich anders gibt als er ist, nun zum besseren Märchenerzähler taugen soll? Gut, bessere schauspielerische Qualitäten, das ist unbedingt ein Pluspunkt in Verstellungskunst. Aber was soll das mit dem Gestalten der Politik? Seit wann gestaltet das Sandmännchen irgendetwas, wenn es den Kindern zum Abendgruß den Sand in die Augen streut? Und  sollten das nicht die Abgeordneten der Parteien tun, die Politik gestalten,  und die Regierung, obwohl man unter der Regierung Merkel den Eindruck hat, Bundesregierung ist ein neuer Ausdruck für Luxusreisen – aber auf Kosten der Steuerzahler?

Wulff ist also ein besonders eifriger Reisender, der das nicht auf eigene Kosten tut, aber wozu qualifiziert das, in der Weltgeschichte herumzudüsen? Doch nur dazu, einen guten Reiseführer zu schreiben, zu nichts anderem. Oder das Essen auf den Fluglinien zu bewerten. Und er fliegt sogar nach China! Der Gauck hat in seinem Leben vielleicht nur Radtouren unternommen oder Wanderungen und der soll Bundespräsident werden? Nicht auszudenken, was da passieren kann!

Was aber viel wichtiger ist, mit Herrn Wulff bekommt die Kanzlerin einen Leisetreter vom Format der SED-Parteisoldaten. Einen, der den Genossen Honecker auch nie offen kritisiert hätte, jedenfalls nicht bis zu seiner plötzlichen Erkrankung, jemanden, der alle Schweinereien mitträgt, und das ist es doch, was wir uns wünschen müssen, jemanden, dessen Ehre noch Treue heißt, wenn er uns erzählt, wozu messerstechende Schulabbrecher aus Tunesien gut für uns sind.

Die sollen das untereinander ausmachen

Warum also kein altmodisches Duell? Vielleicht als Schachspiel oder als Mensch-ärger-Dich-nicht? Es müssen ja nicht immer gleich Handgranten sein, auf kurze Distanz oder Zweihänder.

Deutschland heizt Krawalle an

Wohlstandsbäuchige griechische Frühpensionäre rütteln an den Ketten der Arbeit Frongewalt, seit das Geld des deutschen Rettungspaketes aufgebraucht ist und sich das Gerücht verbreitet hat, der Goldesel im Keller des deutschen Kanzleramtes wäre schon lange verreckt. Die griechische Regierung hat auch keines, das sie ihrem dankbaren Volk geben will oder kann, das zieht die einzig richtige Konsequenz, es schmeisst mit Steinen und randaliert, bis wieder welches da ist. Von von Nachfahren des listigen Odysseus lernen, heisst Siegen lernen.

Szenen einer Volkswirtschaft


 

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