Wer künftig Informationen erhalten möchte, wie am besten rassistische und faschistische Übergriffe geplant, durchgeführt und rechtlich abgewickelt werden, kann sich vertrauensvoll an das Innenministerium Sachsen-Anhalts wenden. Unbemerkt von der empörten Weltöffentlichkeit kennzeichneten zwei Angehörige der heranwachsenden Generation, im Beisein des Innenministers, die Zugangstüren, dort prangen nun Aufkleber mit dem dreisprachigen Hinweis, “Wir bieten Schutz und Informationen bei rassistischen und faschistischen Übergriffen!” Bisher war dieser Schutz im Innenministerium nicht zu haben, Verfolgte, durch rassistisch oder faschistisch Übergreifende, standen enttäuscht und atemlos vor verschlossenem Gebäude, während die Mitarbeiter feixend ihre Nasen an Fenster- und Türscheiben pressten, um ja nichts vom Blutbade, draußen vor den Toren, zu verpassen.
Damit, so Innenminister Hövelmann in einer der vielen Stellungnahmen, damit, werde Sachsen – Anhalt wieder zum Hort des Lichts, asylierte irakische Georgier, die künftig von
Benzinkanisternazis bedroht würden, wie in Möhlau geschehen, könnten sich, sobald sie solch einen Aufkleber sehen und den Text lesen und verstünden, jederzeit in die Räume des Innenministeriums flüchten, natürlich innerhalb der Öffnungszeiten und nach vorheriger Terminabsprache. Das Innenministerium setze damit ein Beispiel für staatlich couragiertes Handeln, eine Aufkleberlandesverordnung, die Behörden und Privatpersonen verpflichtet, ihre Heime und Büros in der Zukunft als Zuflucht zu kennzeichnen, sei bereits in Vorbereitung. Schliesslich mache er das ja nicht zum Spaß, so Hövelmann.
Bild: Angehörige der jungen, heranwachsenden Generation verpflichten sich im Beisein des Genossen Hövelmann, fürderhin keine faschistisch oder rassistisch motivierten Übergriffe zu unternehmen, die dem Ansehen des Innenministeriums und des Genossen Innenministers schaden könnten.
Auf dem Schilde , von derer wir viel viel mehr bräuchten, und von den Couragierten, fehlen viele Sprachen. Diskriminierung pur. Pfui !
Deutsch ist dabei, das wird denen helfen die von GroßclanmitgliederInnen verfolgt werden. Bevor denen das noch alles zuviel wird.
GroßclanmitgliederInnenverfolgung ist kein Zufluchtsgrund.
Ist das der verhinderte Politoffizier? Hat sich ja nicht viel geaendert fuer ihn, befasst sich noch immer mit Unsinn und wird gut bezahlt dafuer.
Hinter jedem Busch in Sachsen-Anhalt lauert ein Bösewicht. So gesehen macht die Pfeilaktion des Polizeiministers schon Sinn. In Niederbayern geht es heute zivilisierter zu, meldet http://www.runder-tisch-niederbayern.de. 1873 waren die Verhältnisse so wie heute in Sachsen-Anhalt. Aus dem Reisebericht eines sächsischen Reporters: die Bauern mußten von der Landshuter Dult noch im Hellen in großen Gruppen, bewaffnet mit einer Pistole und Hirschfänger in ihrer Lederhose, nach Hause eilen, denn überall lauderte übles Gesindel. Notausgänge oder Noteingänge gab es freilich nicht, da ist man in Magdeburg heute weiter.
Man könnte meinen, die Satiriker hätten wieder zugeschlagen. Aber das, was der intelligentere Teil der Bevölkerung für Realsatire hält, ist vielen ein echtes Herzensangelegenheit – verständlich, wenn es an sinnvollen Tätigkeiten fehlt.
Ich plädiere für Wald- und Landschaftspflege von acht bis acht.
Ist das Bild oben so auch im Original? Muessen die tapferen Kaempfer fuer das Gute sich schon hinter schwarzen Masken verstecken, wie Zorro und Batman? Und ist das etwa so weil die braunen Horden der SA die Strassen in S-A unsicher machen? Muss dann nicht auch das Schild versteckt werden, zum Schutz der Tueren, Fenster und Haeuser, an denen es prangt, z.B. hinter einem Aufkleber ‘Boykottiert Israel’? Ueberhaupt scheinen mir die ueblichen Sprachen der Edelsten der Edlen zu fehlen, und woher sollen sie dann wissen, wo sie Hilfe finden koennen, nachdem sie geraubt und vergewaltigt haben? Fragen ueber Fragen…
Nein. Im Orginal schauen die beiden Jugendfreunde offen aber verantwortungsbewußt in die böse Welt. Aber noch sind sie ja keine Persönlichkeiten der Zeitgeschichte.
hervorragende initiative! der hövelmann wieder, ein beispielhafter demokrat! wir hatten auf http://www.ppq.be ja schon mehrfach gewürdigt, wie wichtig diese noteingangsinitiative ist, so lange die bösen battkes dieser welt herumteufeln. gut, dass jetzt die nächste treibstufe gezündet wird, die neuen aufkleber sind auch gelungen, enthalten sie doch ein mehr an informationen gegenüber den so oft hilfreich aufgeklebten in der vergangenheit
Ja. Ihr wart die Vorreiter in gefahrendurchtosten Zeiten.
oh nein, wir haben nur ins web übersetzt, was der genosse vorgelebt hat. seine bedeutung ist in der bevölkerung allgemein noch gar nicht erkennt worden, da müsste man viel mehr heldengeschichten schreiben
Ja. Aber Ihr habt den Damm gebrochen.
das er jetzt gegen die kampfhunde vorgeht, macht ihn schon zu lebzeiten zu einem denkmal. sachsen-anhalt wird die erste polizei haben, die in fällen wie stuttgart 21 nicht die hunde loslässt. es ist grandios