Ja, so kann das gehen, da tritt man als ahnungsloser Minderjähriger plötzlich aus seiner afghanischen Hütte und schon verweht einen ein Wirbelsturm ins Rheingebiet nach Deutschland, wo putzige und arglose Wesen hausen, die nichts lieber tun, als einen zu umhegen und zu umsorgen, ganz gerührt von den Geschichten, die man als Hakim dem Volke so auftischt, wären da nicht die bösen Hexen des Westens, die Abschieber, die sich dann doch nicht als Abschieber entpuppen und die Geschichte hat wie immer ein gutes Ende. Hakim, der über Ungarn nach Deutschland geweht wurde, muß nicht nach Ungarn, seinen Asylantrag vor Sklavenarbeit und Suizidversuchen stellen, nein, er wollte schon immer nach Oz, bzw. Deutschland, hier fliessen Milch und Honig und gebratene Tauben flattern von den Bäumen in den Mund und Monika Düker, NRW-Landesvorsitzende der Grünen, hat bereits angekündigt, auch den Hakim persönlich zu adoptieren, sie hat schon ein ganzes Haus voll davon, und ihn auf eigene Kosten zu versorgen, statt auf Kosten der anonymen Allgemeinheit, weswegen sie jeden Tag in aller Frühe auf den Markt geht, um mit Obst und Gemüse zu handeln, denn irgendwo muß das Geld für die ganzen Hakims ja herkommen.
Der lernt unterdessen Deutsch, denn was ein rechter Kerl vom Schlage Obeidi werden will, der sollte sich mit deutschen Wörtern und so auskennen.
Vom Winde verweht
aber immer willkommen.
Nun steht in der oben verlinkten Zeitung glücklicherweise auch der Grund für die Nicht-Abschiebung:
“Hakim wollte nicht nach Ungarn.”
Und die
“Menschenrechtler der Evangelischen Kirche (Hans-Joachim Schwabe vom Kirchenkreis Jülich) und des Flüchtlingsrates NRW (Volker Maria Hügel) meinen, dass dem Flüchtling Hakim übel mitgespielt wurde. „Das Kindeswohl muss vorgehen”!
Monika Düker, NRW-Landesvorsitzende der Grünen, sieht das so: (es) müsse nicht vertrauenswürdigen „Abschiebeärzten” das Handwerk gelegt werden.”
Womit wir dann wieder beinahe alle üblichen Verdächtigen beisammen hätten: Wo bleibt Die Linke?
Nun denn, es sind ja bloß (nach Artikel-Angabe) 2000 herein Gewehte pro Jahr: die kann doch der am Weltelend schuldige Deutsche ruhig mit versorgen – auch wenn die Schulden schon zum Himmel stinken!
Mit dem ersten Satz ist doch alles gesagt:
Er ist kein Junge, den Deutschland willkommen heißt.
Also, raus hier!
Hakim wird nun – natürlich völlig entschuldigt – in die Kriminalität abrutschen, und es der rassistischen Gesellschaft heimzahlen. Das ist sein gutes Recht, so als Nicht-Willkommener…
Schlimm, diese GRÜNEN – Hetze gegen Ungarn.
Ein trauriges Schicksal! Helfen wir ihm. Ihm und den anderen 870 Millionen mit einem ähnlich traurigen Schicksal.
Ja, der Afghane hat einen Dachschaden (von Idioten stets „Trauma“ genannt), was ihn ganz natürlich für einen lebenslangen Empfang deutscher Steuergelder qualifiziert.
Auf Verständnis kann er freilich nicht hoffen, ausgenommen auf das Verständnis von einhunderttausend Nutznießern der Asyl- und Zuwanderungsindustrie, deren Umsatz proportional zur Zahl der Fälle steigt.