Alles hat Angst vorm Terror unterm Tannenbaum, aber das Loch von Schmalkhalden hätte Warnung genug sein müssen, wandelt sich das Klima, verschieben sich die Kontinentalplatten und die Erde bebt. Ergo, Frühling, Sommer, Herbst und Winter bringen seismische Erschütterungen hervor, daß es nur so kracht, man kann es hören, wenn übermütige Jungen das dünne Eis auf den Pfützen zerbrechen, Deutschland schafft sich ab, und begonnen hat das Abschaffen mit den Journalistenhirnen, die sind und waren sowieso gänzlich überflüssig, Lügen haben nicht nur kurze Beine, sie sitzen vor allem in Deutschlands Medien.
Für solche Zusammenhänge hätte uns damals der Lehrer noch der Klasse verwiesen oder uns schamvoll verleugnet, nein, das ist nicht mein Schüler, nein, Klima und Plattentektonik stehen in keinem Zusammenhang, der Schüler da, ist sowieso etwas seltsam, eigentlich hätte er in einer Sonderschule für Minderbegabte gehört, aber der Vater, wissen Sie, Erster Bezirkssekretär der SED, da kann man doch nicht … . Haben wir am Jahresanfang noch gelacht, als Metereologinnen das Erdbeben auf Haiti erklärten, scheint sich der Trend nun fortzusetzen. Daß der Urkontinent wegen des Klimawandels auseinanderbrach und sich deshalb die Erdteile bildeten, ist nun allgemeines Schülerwissen, kein Wunder, daß die von der Leyen nach ausländischen Facharbeitern herumrennt, mit den Deutschen ist kein Staat mehr zu machen, die so etwas in Zeitschriften lesen, die “Fakten, Fakten, Fakten” bringen.
Und natürlich trifft der Klimawandel und die daraus resultierenden Erdbeben, Überschwemmungen und Weltwirtschaftskrisen wieder einmal die Ärmsten der Armen, während das Erdbeben Haiti beuteltete, machte es fieserweise einen Umweg um die Dominikanische Republik, der Klimawandel und die damit verbundene Plattentektonik ist eben nicht nur sozial ungerecht, sondern auch hinterlistig, deshalb fordert die UNO einen Länderfinanzausgleich nach Vorbild der EU, das heißt, Deutschland zahlt, während der Rest der Staaten auf Wohllebe macht. Wir sind sicher, die Bundesregierung ist schon dabei, neue Schulden aufzunehmen, um großzügig die Suppenkelle zu schwenken. Deshalb müssen deutsche Arbeiter, Bauern und Angestellte bis 67 arbeiten, bis sie in den Sielen sterben, damit es der Welt besser gehe. Wir sind schon ein selten dämliches Volk!
Hier trifft es die Reichen
Eines der wenigen Beispiele, wo Naturkatastrophen ausnahmsweise sozial gerecht zuschlugen. Aber immer öfter fallen sie über die Armen her. Berlins Zukunft sieht also düster aus. Wir drücken dem Erdbeben die Daumen und wünschen uns “keine halben Sachen.” Dank an Prosemit für den Link.
Es ist Winter. “Na und?” sagen die, die an die menschengemachte Klimakatastrophe glauben, “es ist doch ganz normal, daß es auch mal Ende November kalt ist.” Die gleichen Menschen, die am ersten warmen Sommertag unter der Gluthitze stöhnen, die Erde hat Fieber und die reumütig Eisschollen für die Antarktis spenden, damit sich die Eisbären ausruhen können.
Klimawandel, den gibt es seit Anbeginn der Erde, aber hier ist es der sogenannte menschengemachte Klimawandel und hier fängt eine Verlogenheit ganz besonderen Ausmaßes an. Es ist natürlich nicht der “menschengemachte” Klimawandel, es ist der Klimawandel, den nur die westlichen, entwickelten Staaten verursachen und unter dem die untentwickelten Staaten ganz entsetzlich leiden müssen, weshalb unsere Kanzleuse dem Bürger alternativlos in’s Portemonnaie greift und in Reden, die mich zu der Überzeugung gebracht haben, daß sie die Anfangssemester Physik schlichtweg verschlafen haben muß, die Welt zu Buße und Umkehr auffordert.
Ja, mit Al Gores williger Nachplapperin hat es in Deutschland angefangen. Die hätte genauso die Direktiven aus Moskau nachgebetet, die Wissenschaftlerin!
Focus Online fehlt natürlich auch heute nicht mit Katastrophenberichten aus fernen Zeiten …
Die mögliche Folge ist ein „Thermogeddon“. So nennen Klimaforscher den Punkt, ab dem infolge einer galoppierenden globalen Erwärmung ganze Regionen der Erde unbewohnbar werden. Klimamodellen von Forschern der Universität Hawaii zufolge könnte dies in Teilen der Tropen in 100 Jahren der Fall sein. Dort droht die Luft so heiß und feucht zu werden, dass Menschen nicht mehr überleben können. Je höher die Luftfeuchtigkeit, desto schlechter kühlt das Schwitzen den menschlichen Körper, denn in der mit Wasserdampf gesättigten Luft kann der Schweiß nicht mehr verdunsten. Betroffene erleiden selbst bei relativ niedrigen Lufttemperaturen Hitzestress bis hin zum tödlichen Hitzschlag.
und “bestätigt” dem unbedarften Leser, daß es überall wärmer wird, wegen dem CO2 und überhaupt. Nun, wer den Beitrag und die Kurve von Bregenz betrachtet hat, weiß, daß es dort ein kleines Dorf in den Alpen, umzingelt von Feinden …
http://www.focus.de/wissen/wissenschaft/klima/klimawandel/tid-20563/klimawandel-es-wird-waermer_aid_575688.html
Ich sehe gerade, daß der Focus Beitrag mit einem Photo des Bodensees einsteigt.
Nun, die menschengemachte Erwärmung des Bodensees kann man an der Temperaturentwicklung in Bregenz wunderbar sehen. Wie Sie sehen, sehen Sie nichts…
http://www.wolframalpha.com/input/pod.jsp?id=MSP174519d7b26c316i3cf400002eb4ebc4c2e51dee&s=36&selection=All
@Prosemit
Nein, ich sage, daß es auch Ende November mal frostig sein kann, habe aber auch im Sommer gesagt, daß der mal einige heiße Wochen aufweisen kann.
Andererseits hat der Mensch natürlich Einfluß auf das Klima, da er alljährlich Unmengen an Rohstoffen verbruzelt. Fragt sich nur, in welcher Form sich der Einfluß auswirkt. Sicherlich nicht in jener, die uns irgendwelche Scharlatane aufzuschwatzen versuchen und dafür eine passende Tagestemperatur zur Beweislegung bemühen.
Seit Einführung der statistischen Wetteraufzeichnungen und der daraus resultierenden Mittelwertbildung kann alles, das vom Durchschnitt abweicht, als “Außergewöhnlich” bewiesen werden.
Nachdem das Erdbebenklima in Haiti die letzten, mit dekadentem Mörtel und Ziegelstein errichteten Kolonialbauten hinweggefegt hat, besteht nun die Chance, aus Palmwedeln, Bast und Lehm eine nachhaltige, erdbebensichere Architektur zu leben, die auch viel mehr den kulurellen Eigenarten des Landes entspricht.
…oder gar den kulturellen Eigenarten…
Besonders peinlich war der Versuch am Anfang des Sommers den Klimawandel wieder in die Schlagzeilen zu bringen mit dem durchweg Schlechte-Gewissen Artikel wie “für viele (böse) ist der Klimawandel nach dem Winter kein Thema mehr. Sie haben es verdrängt.”
Dann war der Sommer lahm und sie schwiegen.