Archiv für November 2010



Warum die Erde bebt

Alles hat Angst vorm Terror unterm Tannenbaum, aber das Loch von Schmalkhalden hätte Warnung genug sein müssen, wandelt sich das Klima, verschieben sich die Kontinentalplatten und die Erde bebt. Ergo, Frühling, Sommer, Herbst und Winter bringen seismische Erschütterungen hervor, daß es nur so kracht, man kann es hören, wenn übermütige Jungen das dünne Eis auf den Pfützen zerbrechen,  Deutschland schafft sich ab, und begonnen hat das Abschaffen mit den Journalistenhirnen, die sind und waren sowieso gänzlich überflüssig, Lügen haben nicht nur kurze Beine, sie sitzen vor allem in Deutschlands Medien.

Der Klimawandel trifft vor allem die ärmsten Länder. … Anfang September erschütterte ein Erdbeben der Stärke 7,0 die neuseeländische Südinsel. Es ereignete sich knapp unter der Erdoberfläche und in der Nähe der Stadt Christchurch. Damit ähnelte es auf frappierende Weise dem Beben in Haiti Anfang des Jahres. Doch während es in Neuseeland kein einziges Todesopfer gab, starben in Haiti 250 000 Menschen. 1,3 Millionen Haitianer wurden obdachlos. …

Für solche Zusammenhänge hätte uns damals der Lehrer noch der Klasse verwiesen oder uns schamvoll verleugnet, nein, das ist nicht mein Schüler, nein, Klima und Plattentektonik stehen in keinem Zusammenhang, der Schüler da, ist sowieso etwas seltsam, eigentlich hätte er in einer Sonderschule für Minderbegabte gehört, aber der Vater, wissen Sie, Erster Bezirkssekretär der SED, da kann man doch nicht … . Haben wir am Jahresanfang noch gelacht, als Metereologinnen das Erdbeben auf Haiti erklärten, scheint sich der Trend nun fortzusetzen.  Daß der Urkontinent wegen des Klimawandels auseinanderbrach und sich deshalb die Erdteile bildeten, ist nun allgemeines Schülerwissen, kein Wunder, daß die von der Leyen nach ausländischen Facharbeitern herumrennt, mit den Deutschen ist kein Staat mehr zu machen, die so etwas in Zeitschriften lesen, die „Fakten, Fakten, Fakten“ bringen.

Und natürlich trifft der Klimawandel und die daraus resultierenden Erdbeben, Überschwemmungen und Weltwirtschaftskrisen wieder einmal die Ärmsten der Armen, während das Erdbeben Haiti beuteltete, machte es fieserweise einen Umweg um die Dominikanische Republik, der Klimawandel und die damit verbundene Plattentektonik ist eben nicht nur sozial ungerecht, sondern auch hinterlistig, deshalb fordert die UNO einen  Länderfinanzausgleich nach Vorbild der EU, das heißt, Deutschland zahlt, während der Rest der Staaten auf Wohllebe macht. Wir sind sicher, die Bundesregierung ist schon dabei, neue Schulden aufzunehmen, um großzügig die Suppenkelle zu schwenken. Deshalb müssen deutsche Arbeiter, Bauern und Angestellte bis 67 arbeiten, bis sie in den Sielen sterben, damit es der Welt besser gehe. Wir sind schon ein selten dämliches Volk!

Hier trifft es die Reichen

Eines der wenigen Beispiele, wo Naturkatastrophen ausnahmsweise sozial gerecht zuschlugen. Aber immer öfter fallen sie über die Armen her. Berlins Zukunft sieht also düster aus. Wir drücken dem Erdbeben die Daumen und wünschen uns „keine halben Sachen.“ Dank an Prosemit für den Link.

Passendes Weihnachtsgeschenk gesucht?

Was wie das Vorspiel zum heißen Krieg auf der koreanischen Halbinsel aussah, entpuppt sich nun als Werbegag der Elektronikfirma Conrad, die inmitten der Artillerieeinschläge wirbt : „Sie haben den Spaß. Wir haben die Technik!“

Wo Frauen und Kinder um ihr Leben rennen, Häuser und Angespartes verbrennen, das fetzt ein, daß muß man haben! Der neue Katalog ist indessen erst einmal nur in Nordkorea zu erhalten, dann soll er ausgeliefert werden, in alle Krisenregionen der Welt, und solche, die es werden wollen, also auch nach Deutschland. Die Bestellhotline des umtriebigen Unternehmes ist derzeit anscheinend zusammengebrochen, Interessierte an 155 mm Panzerhaubitzen und reichlich Munition müssen sich auf lange Warteschleifen gefasst machen, ob so die Geschenke noch rechtzeitig auf den Gabentisch kommen, um das nächste Dorf in Schutt und Asche zu legen, das darf bezweifelt werden.

 

 

Pech für deutsche Arbeitslose

Im Bestreben, immer mehr Ausländer ins Land zu holen, die zwar kein Deutsch können, nicht mit den deutschen Normen und Mentalitäten vertraut , aber ausländisch sind, will die Heilige Ursula von der Leyen, wenn ihr ihr Kampf gegen Kindesmißbrauch im Internet Zeit dazu läßt, bis zum Herbst 2011  losziehen, um offene Stellen zu aquirieren. Die müssen dann herhalten, um Deutsch – und Fachunkundige vermehrt nach Deutschland einreisen zu lassen, wo sich sich an der Gesellschaft gütlich tun können. Wir haben es ja! Deutsche Stellenlose sind dann natürlich in den Hintern gekniffen. Nicht nur, daß sie bereits die Amtssprache tadellos beherrschen, was anscheinend ein großer Makel ist, bei der Fortbildung, zumindestens für die Fortbildungs – und Ausländerindustrie, sie müssen auch zusehen, wie die eigenen Volksvertreter dem Beschäftigungsnotstand anderer Völker abhelfen.

Immerhin ist es ja ein großes Eingeständnis dieser Ministerin, daß die Regierung bei der Zuwanderung nun genauer hinschauen will, auf  “Sprachkenntnisse, Beruf, Bildungsstand“, um dann jeden wie gewohnt und wie es schöner Brauch ist, zum Sozialamt durchzuwinken. Vorher hatte sie, die Regierung, anscheinend beide Augen geschlossen. Ob die, die dann ohne Sprachkenntnisse, Beruf, Bildungsstand einwandern, wieder weggeschickt werden? Das werden wir wohl nimmer erleben, immerhin wäre das ja rassistisch, selektiv und voll auf der Linie der kruden und eugenischen Theorien Sarrazins, so lange noch ein deutscher Arbeiter, Bauer, Handwerker oder Ingenieur ein Werkzeug halten kann, um ein Ministerinnengehalt zu erarbeiten und das Wohlleben der zuwandernden Facharbeiter, ob mit Sprachkenntnissen, Beruf, Bildungsstand oder ohne, zu finanzieren, so lange wird das Geld in hohem Bogen zum Fenster herausgeschmissen.

Natürlich könnte man auch damit beginnen, die Schulen wieder zu Orten des Lernens zu machen, statt nach Ausländern zu rufen.

Facharbeiter auf dem Weg nach Deutschland

Goldrausch in Niedersachsen

Niedersachsen kann sich freuen, ihm geht es besser. Sie ist jung, Frau, Migrantin und auch an ansonsten auf den Kopf gefallen, Niedersachsens Sozialministerin Aygül Özkan hat den richtigen Riecher, wenn es darum geht, das Land in eine strahlende Zukunft zu führen. Und wer sagt, es würde in Niedersachsen keine Bodenschätze geben, die nicht der Ausbeutung würdig wären?

Niedersachsens Sozialministerin Aygül Özkan (CDU) hat Vorurteile von Arbeitgebern gegenüber Migranten beklagt. … Manche Arbeitgeber haben leider Vorurteile. Die müssen wir abbauen.

Ob das mit herkömmlichen Mitteln, mit dem Presslufthammer oder Dynamit,  geht, was die Bevölkerung dazu sagt, wie lange die Genehmigungsverfahren dauern und was die besten und umweltverträglichsten Abbaumethoden sind, dazu hat die Sozial- und Bergbauministerin noch keine Stellung genommen, sie weiss nur eines, schnell muß es gehen. Denn Klagen hat noch niemandem geholfen, höchstens vor Gericht.

Hitler war es nicht alleine

und das ist ja wohl die lächerlichste Entschuldigung, die uns da aufgetischt wird, im traurigen Monat November, was den Holocaust betrifft, der den Deutschen heute immer noch als Knüppel um die Ohren gehauen wird und stellen wir uns mal vor, die umgebenden Demokratien hätten 1938 die Juden aufgenommen, wo bliebe denn da der Holocaust? Ja, wo bliebe er denn da? Zum Glück taten sie es nicht und deswegen kann heutzutage immer noch jeder frischgeborene Säugling vom Entbinder mit „Du Nazisau hast die Juden ermordet!“ angebrüllt werden, was natürlich zu Schreikrämpfen führt und einem devoten Leben, das sich in der Verehrung der Feuchtgebiete einer Anne Frank, dem Pflastern von güldenen Stolpersteinen  und dem Bau pharaonischer Gedenkstätten erfüllt, die bereits zehn Jahre nach dem Bau zu bröseln beginnen.

Hitlers willige journalistische Helfer zitieren am 24. November 1938 genüßlich die Portugiesen, bis heute hat sich die Kaste der Blutschreiber noch nicht dafür entschuldigt, das gebiert jeden Tag neue Ungeheuerlichkeiten, sie waren es damals ja auch nicht, sondern irgendwer, wahrscheinlich die Klingonen.

Für den Blogautor ist es nur so interessant, daß mitnichten eine Welle der Solidarität mit den Verfolgten durch Europa und die Welt rollte, außer den Verfolgten und ihren Vertretern und Lobbyisten, hat kein Hahn nach ihnen gekräht, wie das auch heute, zum Beispiel, bei den irakischen Christen der Fall ist. Nur damals war Deutschland von lauter Demokratien umgeben, die zumindest sichere Passage zum Hafen hätten gewähren können, während der Irak doch etwas weiter entfernt ist, als meinetwegen Frankreich, Holland, Dänemark, England oder die Schweiz.

Widerwärtige Solidarität.  Klare Sprache des Lissaboner Regierungsblattes zur Judenfrage. Lissabon 23. November. Das Regierungsblatt „Diario da Manha“ schreibt in seinem Leitartikel am Mittwoch u.a. im Falle der Juden in Deutschland werde überall lärmend viel Aufhebens gemacht. Sei aber all dieser Lärm der Beachtung wert? Man brauche sich nur daran zu erinnern, daß die große Mehrheit der Zeitungen, Vereinigungen und Parteien, die sich jetzt so aufrege, im Namen sakrosankter Menschheitsprinzipien die Juden zu verteidigen, niemals Worte gefunden habe, die Sowjetmassaker in Rußland und Spanien zu verdammen. Im Gegenteil, man habe alles getan, was man konnte, um sie zu bemänteln und zu rechtfertigen. Uns widerstrebt eine so widerwärtige Solidarität, so erklärt das große Portugiesische Blatt.

Der Artikel erinnert dann weiter an die ergebnislose Eviankonferenz, an die quotenmäßige Beschränkung der jüdischen Einwanderung in Nord – und Südamerika und führt statistisches Zahlenmaterial zum Beweis des ehemaligen jüdischen Übergewichts im deutschen Berufs- und Wirtschaftsleben an. Abschliessend wird unterstrichen, daß die bisher aus Deutschland ausgewanderten Juden bereits das Leben der Gastnationen so belasteten, daß man dort ihre Gegenwart und Betriebsamkeit als Last und politische Gefahr empfinde. Wir müssen, so sagt Diario da Manha, die Judenfrage mit Klugheit und Ernst betrachten. Wir sind nicht in der Lage, die Einwanderung von Ärzten, Advokaten, Professoren und Kaufleuten zuzulassen, auch nicht von unerwünschten Politikern, weil wir aus Erfahrung wissen, daß wir auf diesem Wege nur die Proletarisierung unserer freien Berufe beschleunigen und Kolonien von aufsässigen und unzufriedenen geistigen Mittelpunkten der Anarchie und des Kommunismus schaffen würden. Das passt uns offen gesagt, unter keinen Umständen. *Freiburger Zeitung 24.11.1938*

Was aber nicht passt, kann passend gemacht werden, wozu es heute den Lissabonvertrag gibt. Auch dafür benötigen wir die Europäische Union, um die freien Berufe zu proletarisieren, denn wer geht von den Einwohnern Europas nicht gerne zum schwarzen Doktor aus dem Busch, der sich seinen Doktortitel selbst verliehen hat, inklusive dazugehöriger Urkunden? Es ist jedenfalls bezeichnend, daß die bessere Staatsform Demokratie auch schon damals nicht besser war als heute, wo sie dabei ist, die Einführung einer Diktatur zu befördern, deren blaue Fahne mit den güldenen Sternen schon bald von der grünen Fahne Allahs abgelöst werden wird. Das hoffen wir alle.

Bild: Fast jeden Tag graben Hitlers willige journalistische Helfer neue Beweise für die Abscheulichkeit der Juden aus, wie sie heute Beweise für das Wundersame und Bereichernde an den Muslimen ausgraben. Bekannte Vertreter der Philosophie, Literatur und  Politik äußern sich zu den Eigenschaften der Juden, ganz der damaligen Mediencharta verpflichtet, die auch uns ja so Not tut, wie der Bundespräösident Wulff betonte, Heil und Segen über ihn.

Auch Du Voltaire! „Die Juden sind nichts als ein unwissendes und barbarisches Volk, das seit langer Zeit die schmutzigste Habsucht mit dem verabscheuungswürdigsten Aberglauben und dem unauslöschlichsten Hasse gegen alle Völker verbindet, bei denen sie geduldet werden und an denen sie sich bereichern.“ (Voltaire 1694 – 1778, Band XXV, S. 462, Dictionaire philosophique.) Na, und wenn solche Geistesriesen die Theorien der Regierung untermauern, dann muß das einfach stimmen!

Siehe auch hier

 

« Vorherige SeiteNächste Seite »


 

November 2010
M D M D F S S
« Okt   Dez »
1234567
891011121314
15161718192021
22232425262728
2930  

Blog Stats

  • 638,104 hits

Follow

Get every new post delivered to your Inbox.