Archiv für November 2010



Weinen mit Hakim

Er ist kein Junge, den Deutschland willkommen heißt. Er hilft nicht gegen den Fachkräftemangel und fragt nicht nach Integrationskursen. Er spricht kaum Deutsch, er benimmt sich zuweilen daneben, ist krank, verschüchtert und heimatlos. So ein Junge darf nicht auf Verständnis hoffen. Der Junge, von dem hier die Rede ist, hat sogar die volle Staatsgewalt gespürt. Hakim (Name geändert) ist 17 und stammt aus Afghanistan. Er ist ein „unbegleiteter, minderjähriger Flüchtling”, also einer, der ohne Verwandte einreist. Das Schicksal hat Hakim irgendwie ins Rheinland gespült. Er hat schon viel erlebt: Ein paar Jahre Sklavenarbeit im Iran, Schläge in ungarischer Abschiebehaft, und er hat mehrfach versucht, sich umzubringen . …

Ja, so kann das gehen, da tritt man als ahnungsloser Minderjähriger plötzlich aus seiner afghanischen Hütte und schon verweht einen ein Wirbelsturm ins Rheingebiet nach Deutschland, wo putzige und arglose Wesen hausen, die nichts lieber tun, als einen zu umhegen und zu umsorgen, ganz gerührt von den Geschichten, die man als Hakim dem Volke so auftischt, wären da nicht die bösen Hexen des Westens, die Abschieber, die sich dann doch nicht als Abschieber entpuppen und die Geschichte hat wie immer ein gutes Ende. Hakim, der über Ungarn nach Deutschland geweht wurde, muß nicht nach Ungarn, seinen Asylantrag vor Sklavenarbeit und Suizidversuchen stellen, nein, er wollte schon immer nach Oz, bzw. Deutschland, hier fliessen Milch und Honig und gebratene Tauben flattern von den Bäumen in den Mund und Monika Düker, NRW-Landesvorsitzende der Grünen, hat bereits angekündigt, auch den Hakim persönlich zu adoptieren, sie hat schon ein ganzes Haus voll davon, und ihn auf eigene Kosten zu versorgen, statt auf Kosten der anonymen Allgemeinheit, weswegen sie jeden Tag in aller Frühe auf den Markt geht, um mit Obst und Gemüse zu handeln, denn irgendwo muß das Geld für die ganzen Hakims ja herkommen.

Der lernt unterdessen Deutsch, denn was ein rechter Kerl vom Schlage Obeidi  werden will, der sollte sich mit deutschen Wörtern und so auskennen.

Vom Winde verweht

aber immer willkommen.

Waren Migranten beteiligt?

Aufatmen bei Maria Böhmer, CDU. Nachdem auf dem Rüsselsheimer Bahnhof zwei Mädchen angepisst, beraubt und geschlagen wurden, herrschte im Ressort Maria Böhmers, die sich vorgeblich mit Integration beschaftigt, hektisches Treiben. Aufrufe gegen  Gewalt gegen Migranten wurden vorbereitet, spontane Lichterketten und neue Füllhornausschüttungen, zum Beispiel über das Bündnis für Demokratie und Toleranz. Die Forderungen, den Kampf gegen Rechts zu verschärfen, lagen bereits glasklar ausformuliert auf dem Tisch, als die erlösende Botschaft eintraf, „es waren keine Migranten beteiligt“ – die angepisst wurden.

Wie die CDU – Expertin beteuerte, würde aber auch keine Deutschenfeindlichkeit vorliegen. Die Kultur des Täters wäre aber nun einmal so, daß dort, wo er herkomme, immer gegen Frauen uriniert würde. Wenn Deutsche das sich verbieten würden, sei das unsensibel, rassistisch und fremdenfeindlich, die Mädchen hätten sich die Folgen selber zuzuschreiben. Vielmehr sollten Mädchen und Frauen mit offenen Armen auf solche Anpinkler zugehen, ausgestattet mit wasserabweisender Bekleidung, um die Migranten, die derlei Kultur frönen, willkommen zu heißen, sich anpinkeln zu lassen und ihnen ihre Wertgegenstände auszuhändigen. „Integration ist keine Einbahnstrasse“ fügte Maria Böhmer, CDU, hinzu. Auch würden nicht alle Migranten Mädchen und Frauen anpinkeln, viele würden  sie nur schlagen, vergewaltigen oder ermorden, und das, so die Ministerin, wäre doch ein gewaltiger Fortschritt. Oder nicht?

Kein Bett, kein Bier, kein Tofu für Finkelstein

Aus dem ehrenwerten Blog, der sich abseits vom mainstream bewegt:  Der antisemitische Kotzbrocken Norman Finkelstein soll am 27. November beim Palästinensischen Ärtze- und Apotheker-Verband in Berlin sprechen. Das ist klar, dass die so einen einladen. Die Tagung soll im Berliner Hotel Maritim (Stauffenbergstraße 26) stattfinden. Einige Gruppen versuchen das Hotel zur Kündigung der Veranstaltung zu bewegen; sollte das nicht gelingen, dann soll es eine Demonstration geben. Nähere Informationen gibt es auf einem eigenen Stoppt-Fingkelstein-Blog.

Der große Volksschauspieler sagt: „Demokratie – Schtonk! Liberty – Schtonk! Free Spreaken – Schtonk!“ Und „uuuuuuh Taitschutten!“ Niemals hätte er sich im Traum einfallen lassen, daß einmal die edlen Taitschutten – Unterstützer dieselben Methoden anwenden, wie die rührigen Sturmabteilungen des Großen Volksschaupielers. Hätte er das geahnt, na, dann hätte er doch niemals die Taitschutten verfolgen lassen, sondern sie als willige Helfer in die Schar seiner willigen Helfer eingegliedert.. Da haben sie aber Glück gehabt. Daß sie nun die Opfer sind und wenn sie Sturmabteilungsmethoden anwenden, dann wissen wir, das ist nur die gerechte Bestrafung der europäischen Demokratien, die im November 1938 ablehnten, die Taitschutten aus Deutschland aufzunehmen. „Free Spreaken  – Schtonk!“ Aber das wissen wir ja bereits.

 

Erschütternde Bilder

die Schwester Hatunes Theorien belegen. Während der Westen Tag für Tag die Wasserhähne aufdreht, um den glücklichen Indern oder Kirgisen das Wasser abzugraben, trocknet der einst wunderbare Aralsee weiter aus, nur wegen der Erderwärmung und  der Sucht der Menschen im Westen nach Morgenkaffee oder einer Dusche. Wir sollten uns schämen. Im Sozialismus wäre das nicht passiert!

Schwester Hatune weiß es

Schwester Hatune kennt nicht nur den gütigen Islam, sie weiß auch, wie sehr Menschen weltweit, zum Beispiel schwangere Frauen in Indien auf der täglichen Suche nach Trinkwasser, zu leiden haben, weil der Westen nur an profitablen Großprojekten interessiert ist und weiterhin auf Kosten der Mehrheit der Weltbevölkerung lebt. Denn hätten wir, der Westen, keine Wasserleitungen, Wasserwerke, keine Dampfkraft und Elektrizität erfunden, und all die wunderbaren Baumaschinen, mit der Kraft von Hunderten Elefanten, sondern würden weiterhin fürbaß zum Brunnen trotten oder an den Fluß, um kotverseuchtes Wasser zu holen, zum Waschen, zum Trinken und zum Kochen, dann würden zum Beispiel schwangere Frauen in Indien aus kristallklaren Bornen ihre Lippen netzen und über blumigen Matten wandeln. Ja, wir sind schon arg selbstsüchtig, uns so weit entwickelt zu haben, was nicht ohne Gewinnstreben und Egoismus geglückt ist.

Der Martin übrigens, der Heilige, der ein annehmbares Kleidungsstück zerriss, um einen Bettler im Schneesturm zu wärmen, anstatt sein Schwert oder den Helm, wenn schon nicht das Schwert, zu versetzen, was für einen ganzen Mantel gereicht hätte, von dem kann man doch sicher annehmen, daß der keinen Handschlag getan hat, um sich selbst auszurüsten. Als römischer Ritter hatte der das auch nicht nötig. Und wer weiß, wer wegen ihm alles unglücklich und barfuß auf der Welt einherschlurfen mußte, nur weil er so egoistisch war, sich ein Pferd zu leisten. Aber solche Fragen, wie die auch, wovon denn Jesus eigentlich lebte, hat er gearbeitet oder hat er sich durchgeschnorrt, während er gute Verteilungsratschläge gab, die immer das Verteilen der Güter der anderen betrafen, die wollen wir hier nicht aufwerfen. Das wäre zu unsensibel. Auch wegen der Angst vor Anschlägen durch Christen.

Indische Hochtechnologie

Schwester Hatune besichtigt eine mobile Milch – Fleisch – Leder – Erzeugungsmaschine, da, wo Schwester Hatune herkommt, sind Menschen nicht selbstsüchtig und gemein, weshalb bereits in frühester Vorzeit Inder in Europa anlandeten, um mobile  Milch – Fleisch – Leder – Erzeugungsmaschinen gratis zu verteilen, die Schwangeren mußten deshalb nicht mühevoll nach Nahrung und Leder suchen, Danke, Ihr Inder und Dank an Schwester Hatune und Sebastian Edathy, den kleinen Inder im deutschen Parlament, der uns täglich lehrt, was Demokratie bedeutet.

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