Beispielhaft

Wir sollten alle so leben wie  Hanna Poddig. Also als Aktivist hintenrum um die Supermärkte gehen und uns aus Abfallcontainern ernähren. Wegen des Konsumverzichts. Blöd nur, daß es dann niemanden mehr geben wird, der die Supermärkte füllt. Aber das sind so Nebensächlichkeiten im Großen Plan, mit denen kann man sich als Weltverbesserer nicht auch noch abgeben.

6 Antworten zu „Beispielhaft“


  1. 1 Blond 30. Dezember 2010 um 12:04

    Diese Person – und Andere dergleichen – sind bodenlose Träumer:
    der Zeitungsartikel steht unter
    Konsumverzicht
    und dann folgt
    wo die Container stehen. Und dann nehmen sie mit, was drin ist
    und
    das Wort „Containern“ als Bezeichnung einer Ernährungsalternative
    sowie
    Schuhe tragen Barfuß laufen im Winter sei ohnehin schwierig
    Wer produziert die ‘veganen’ Lebensmittel, die sie verzehrt, wer die Schuhe, wer die Kleidung, die sie trägt, wer baut die Häuser, in denen sie unterschlüpft?
    Und dann meint sie
    Und wie relativ alles ist, wie veränderbar auch.
    Sogar der Unterschied zwischen Männern und Frauen.
    Sie sagt dann etwa, dass sie „Geld für keine so coole Erfindung“ hält und „die Wachstumslogik für total bekloppt“, genau wie letztlich Staat, Polizei und so weiter. „Ich brauche das alles nicht . . .“


    Doch, braucht sie – sonst wurde sie schon verhungert, erfroren, von Krankheiten geschwächt, von wilden Tieren zerissen, von Räubern und Wegelagerern behelligt, vergewaltigt und versklavt sein und dererlei mehr.
    Absoluter Schwachsinn im Resthirn.
    Und reichlich Schaden hat sie auch schon verursacht, das “Schienenmädchen”:
    Ihre Arme steckten fest im Stahlrohr. Und das Rohr steckte fest unter der Schiene irgendwo bei Oster-Ohrstedt in Nordfriesland. Ihre Arme, das Rohr, das Gleis – eine einzige Unauflöslichkeit. Ihr Hirn sagte: Das ist eine Aktion! Das ist alles organisiert.
    Wie würde man es dort weg bekommen? Niemand wusste es. Nach Stunden die Lösung: Gleis durchtrennen, Gleis anheben, Rohr mit Mädchen dran abstreifen, Gleis flicken. Sie lächelt. Der Vorwurf: „Nötigung“ und „Störung des öffentlichen Betriebs“. Aber rechtsgültig verurteilt ist sie noch immer nicht.

    Aber ihre Wahrnehmung der Welt ist eh
    dass es „die Wirklichkeit“ gar nicht gibt, nur verschiedene Perspektiven: „Das Land begann zu schaukeln.“” [nach einer "Robin-Wood-Floßtour zur Loreley"]

  2. 2 Prosemit 30. Dezember 2010 um 12:56

    Hanna und Christoph betreten Supermärkte ohnehin vorzugsweise von hinten, wo die Container stehen. Und dann nehmen sie mit, was drin ist. Wenn sie Pech haben, palettenweise Marmelade, Chips oder Schokoosterhasen.

    Habe nur ich Schwierigkeiten mit dem Wort “Konsumverzicht”?

    Hanna Poddig lehnt Konsum nicht nur in Gedanken ab – sie bemüht sich auch um Konsequenz.

    Wieso kommt mir nur das Wort “Schmarotzer” in den Sinn?

  3. 3 Blond 30. Dezember 2010 um 13:06

    Noch etwas zum Tagesspeigel (kein Verschreiber):
    in der rechten online-Spalte
    erfährt man und frau
    zu den fast schon ins Unendliche gehenden
    Todesopfer rechter Gewalt
    Analysen, Grafiken, Hintergründe


    Das VI-te Reich steht,
    nach Weihnachten – schon weitergegangen -
    und Sylvester/Neujahr
    frierend vor der Tür!

  4. 4 Blond 30. Dezember 2010 um 13:08

    Mist, sollte doch IV-te heißen :-o

  5. 5 Bernd 30. Dezember 2010 um 14:12

    “Attraktiver waren die Feuerschlucker: „Zünde an und die Leute finden es toll!“”
    Findet so was noch einen Studienplatz für Jura? Gibt es Briefbomben ohne Ende. Aber solange diese Sorte Schmarotzer, auch im Fernsehen auftreten ohne gebrieft zu werden, weiß man wie Krank das Umfeld schon ist. Sag nur Töff, töff, von Sylt, auch ein Containerfreak.

    “Dieser Zwiespalt ist oft zerreißend. Hanna Poddig hat ihn zum Lebensraum erklärt. Sie bewohnt ihn. Sie wehrt sich in ihm. Sie kultiviert ihn.” Hahaha. Bingo.
    Jeder hat sein Hobby, nennen wir es Training. Sie, diese verstoßene Göre, wird es kaum erwarten können, bis sie sich im Kommunismus wiederfindet! Dann nämlich läuft sie auch barfuss und Container wird sie vergebens suchen.

  6. 6 netzwerkrecherche 3. Januar 2011 um 08:18

    Es klopft. Ein junger Mann steht draußen, barfuß im Schnee bei gefühlten minus zehn Grad. Er gehe dann jetzt, man sehe sich nachher. War das etwa Christoph, der Mitjongleur ihrer Kindheit?

    Genau, antwortet Hanna Poddig, der ist auch da. Und nein, Christoph sei nicht erpressbar, auch nicht vom Wetter. Nur wegen der zehn Grad minus fange er nicht an, Schuhe zu tragen.

    Das ist doch wirklich konsequent und für alle Erderwärmungsfanatiker anzuraten: Da es Winter mit Eis und Schnee dank der Erderwärmung gar nicht geben kann, muß man auch keine Bekleidung tragen. Höchstens einen veganischen Lendenschutz (Baströckchen).


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