Undisziplinierterweise speit der Vulkan Shinmoedake in Japan Rauch und Asche. Das ist schlimm und schlecht für das Klima. Aus Sorge um den Fortbestand des ökologisch-industriellen Komplexes in Deutschland hat darum die Regierung Merkel beschlossen, kurzfristig 40 Millionen Euro bereitzustellen, um den Vulkan zu besänftigen. Das Geld soll den letzten in Japan ansässigen Schamanen zukommen, die im Gegenzug Beschwörungen und Gesänge vortragen werden, bis der Vulkan seine Tätigkeit einstellt. Das Geld wird wie immer geliehen, die Enkel und Urenkel der Deutschen dafür irgendwann die Zinsen abstottern, bei dem gigantischen Schuldenberg, den deutsche Regierungen aufhäuften, kommt es darauf auch nicht mehr an. Und wenn der Oma ihr klein Häuschen versoffen ist, dann verkaufen wir ihre Leiche, irgendwer wird das alte Gerippe schon nehmen!
In den nächsten 50 Jahren zahlt Deutschland 800 Milliarden für Schäden durch Klima. Da man dieses Geld durch Dr. Merkels beispiellose Politik der Klimareduzierung so gut wie eingespart hat, kann man es heute im Rahmen einer nachhaltigen Bilanzierung schon gutschreiben und ausgeben.
Das Problem ist ganz einfach zu lösen.
Der Vulkan muß eine Feinstaubplakette erwerben, andernfalls eine Strafe zahlen. Wo ist das Problem?
Falls der Vulkan zahlungsungsunfähig ist, können wir ihm ja die zu entrichtende Strafe finanzieren. Gegen 4,5 Prozent Zins. Und schon haben wir ein Geschäft gemacht. Davon ist unser größter Finanzminister aller Zeiten sicherlich überzeugt. Das liegt auf seiner Linie und seinem
KenntnisstandVerständnislevel.Wieso der Umweg über Schamanen? Man könnte das Geld doch auch direkt in die Vulkanöffnung werfen, das besänftigt das Ungeheuer sicherlich am ehesten.