Ägypten hat etliche Tausend Gefangene verloren. Die Ägypter können aber beruhigt sein. Es handelt sich überwiegend um Falschparker, Leute, die ihre Steuern nicht bezahlt haben, sowie um Freiheitskämpfer, die das Existenzrecht Israels bestreiten. DIE LINKE hat Letztere nach Deutschland eingeladen, auf dem Wege über einen Asylantrag, immerhin würden sie ja politisch verfolgt, in Deutschland könnten sie dann Vorträge halten, vor den Genossen, wie die Juden Schuld daran sind, daß seit 1948 immer noch kein eigenständiger palästinensischer Staat entstanden ist und wie man es schafft, trotz permanenter Ausrottung die Bevölkerungszahl stetig zu vermehren. Ohne Ausländer einzuführen. Was auch die Radebeuler Indianer brennend interessieren dürfte.
Wir aber wissen, in demokratischen Gesellschaften, in denen das Staatsoberhaupt mehr als eine Legislaturperiode regiert, sitzt immer nur die Opposition ein, das wird ein Freudentag, wenn sich auch in Deutschland die Kerkertüren öffnen und die Gefangenen nach Hause gehen dürfen. In die Türkei, den Libanon, in die Schweiz, die Sächsische, oder ins wohlduftende Arabien.
Großartiger Aufruf, Carlos!
Kommt alle zur Demo “FREE FACHKRÄFTE FROM ALL OVER THE WORLD!” in Dresden-Neustadt, 19.00 Uhr.
Im Gedächtnis blieb mir wieder eine der vielen großartigen Ermahnungen von Mutti. Diesmal an die Adresse von Mubarak, sich doch bitte friedfertig aus seinem Abschied zu verabschieden. Selbigen Wunsch hätte ich ebenfalls an die Königin der Hausfrauen und das Vorbild aller Unfähigen.
Es ist gut und richtig, dass die EU bei Mubarak einen friedlichen Verlauf der Plünderungen anmahnt. Das Freikommen der hamasitischen Freiheitskämpfer ist auch eine erste ermutigende Annäherung an politische Positionen der EU.