Bäcker kündigen Generalstreik an

Nach dem Erfolg der Eisenbahnerpresser, die den Umstand nutzen, daß Menschen darauf angewiesen sind, von ihnen zum Arbeitsplatz befördert zu werden, weil sie sich dummerweise für Arbeiten und ökologisch unbequemes und unzuverlässiges Reisen entschieden haben, haben nun auch bundesweit die Bäcker und Angestellten des Bäckergewerbes, das die Backwarenverkaufstellen einschliesst, angekündigt, für eine  Verdopplung ihrer Löhne zu streiken. Das sei ihre Mindestforderung. Die Menschen im Bundesgebiet nehmen die Ankündigung gefasst auf, sie sind es gewöhnt, von allen möglichen Dienstleistern in exklusiver Stellung geschröpft zu werden, ob das die Windenergie- und Solarstromerzeugungsdarsteller sind, das Parlament, die Lokführergewerkschaft, der öffentliche Dienst oder nun die Bäcker. Notfalls werde man eben Reis essen, solange Reis zu bekommen sei, daß sich die Preise für Backwaren dann verdoppeln oder verdreifachen könnten, das stört “unsere” Menschen nicht, der lebt ja bekanntlich nicht vom Brot alleine, ein I – Pod und ein Plasmafernseher tragen das ihrige dazu bei und zur Not gibt es ja die Tafeln.

5 Antworten zu „Bäcker kündigen Generalstreik an“


  1. 1 Prosemit 23. Februar 2011 um 06:44

    So ein richtig schöner Generalstreik, so mit kilometerlangen Aufmärschen vorbei an der Führung, einem roten Fahnenmeer und Jungfrauen, die meterhohe Photos der verdienten Genossen tragen, das wäre noch etwas. Ernst träumt auch davon.

  2. 2 Baumstaub 23. Februar 2011 um 07:47

    Diesmal stimme ich mit dem Autor dieses Bloggs nicht überein.

    Es war keine Eisenbahnerpressung.
    Selbst Otto-Normalbürger rieb sich die Augen, als er sah, dass die deutschen Lokführer ein Drittel weniger verdienten, als Lokführer in den Nachbarländern.

    Es musste erst eine neue Gewerkschaft gegründet werden, damit man mehr Gehalt fordern konnte. Der Chef der alten Gewerkschaft nannte das unsolidarisch und warnte vor englischen Zuständen. Er konnte sich der Unterstützung von Medien und Politikern sicher sein, währen die neue Gewerkschaft stets negativ dargestellt wurde.
    Doch von einem Tag auf den nächsten verstummte die Kritik.
    Was war passiert?

    Nach dem die neue Gewerkschaft ihre Forderungen durchgesetzt hatte, entschloss sich der oberste Chef der alten Gewerkschaft plötzlich einer der obersten Chef im Bahn-Konzern zu werden und für die Arbeitgeber zu verhandeln. Er wurde ohne Probleme aufgenommen. Scheinbar hatte der oberste Chef der Arbeitnehmer sehr gute Kontakte zu den Chefs der Arbeitgeber.
    Jeder verstand von da an, warum die Löhne für Lokführer all die Jahre so niedrig waren. Damals war ich noch Fan der Links-Partei (ich war noch jung) und sah das als Bestätigung und Sieg eben dieser.

  3. 3 Karl Eduard 23. Februar 2011 um 07:54

    Richtig, keine Eisenbahnererpressung. Eine Erpressung durch Eisenbahner.

  4. 4 Baumstaub 23. Februar 2011 um 10:06

    Schon besser ;-)

    Hätten wir keine Milliarden an hungernder Nachfolger derer durchzufüttern, deren hungernde Eltern von unseren Eltern durchgefüttert wurden und wiederum deren hungernden Eltern von den Eltern unserer Eltern durchgefüttert wurden, und mit Medizin versorgten,
    hätten wir keine Milliardenausgaben für Euro-Rettungen, EU, Entwicklungshilfen, Integrationsbeauftragten etc…

    kurz: würden wir wieder Geld für das ausgeben, was uns weiterbringt, tja, dann hätten wir wohl schon längst Züge, die sich selber lenken könnten. Schaut man sich die Entwicklungen von 1935 bis 1975 und dann von 1975 bis 2010 an, besonders zwischen 1990 und 2010, merkt man schnell, dass die technische Entwicklung immer langsamer wird, in manchen Teilen der Welt sogar rückwärts läuft.

    An dieser Stelle möchte ich auf die deutsche Übersetzung eines Artikels von Bruce Charlton hinweisen, der vermutet, dass 1975 die Menschheit ihren technologischen Höhepunkt erreicht hat. Ab dann war der Wachstum von Menschen niedrigen IQs innerhalb und außerhalb der dominierenden Weißen Menschen schlicht zu groß, um eingedämmt zu werden. Plötzlich mussten, angetrieben von Hippies, Milliarden in den Wachstum der Dritten Welt und Multikulti investiert werden. Eine Last, unter der der Motor der Entwicklung (weiße Mittelschicht) nicht mehr in der Lage war, weiterhin Kinder in die Welt zu setzen.

    http://tinyurl.com/34xfmvn

  5. 5 Karl Eduard 23. Februar 2011 um 18:43

    @Baumstaub

    Na, man muß sich nur mal vor Augen halten, daß Captain Kirk und Co. schon Handys hatten, man sollte doch meinen, die wären weiter gewesen. ;)


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