Archiv für Februar 2011



Deutsche haben kein Recht auf Heimat!

Voller Empörung, der Autor zittert immer noch innerlich darüber, entdeckte dieser jüngst, daß er ein Wahlpamphlet der NPD gelesen hatte, dieser in Deutschland verbotenen Partei, die es dennoch irgendwie geschafft hat, zur Wahl, im März, in Sachsen – Anhalt, sich auf die Wahllisten zu schmuggeln und er war abgestoßen von der widerlichen und primitiven Hetze gegen die ausländischen Facharbeiter, die uns allen lieb und teuer sind, unseren Politikern aber noch viel lieber und teuerer, das heißt den Volksvertretern, also den Vertretern des Deutschen Volkes, das aus Tradition immer noch und bedauerlicherweise so genannt wird, obwohl heute auch der mit Defiziten behaftetste Bundespräsident weiß, und so etwas muß es wegen der Quote ja vermehrt geben, daß Deutschland die Welt in furchtbare Kriege gestürzt hat und nur mit Hilfe seiner islamischen Wurzeln von dieser Kriegstreiberei genesen wird. Nicht umsonst umgeben sich deutsche Politiker verstärkt mit islamischen Politikflüsterinnen, wie  Aygül Özkan, Dr. Naika Foroutan oder Sawsan Chebli, die mit dem Körting tanzt, hätte der Kaiser eine iranische Prozentrechenkünstlerin als Beraterin gehabt, nie wären England und Frankreich  in die Lage gekommen, Neid auf Deutschland zu verspüren aber wir Deutschen lernen aus unserer Geschichte und das ist auch gut so. Straßenschlachten zwischen Rot und Rot oder Rot gegen Grün  heißen heute friedliche Blockaden, wir können also zufrieden sein.

198 Jahre nachdem ein Franzose zum ersten Male Deutsche gezwungen hat, behängt mit Waffen nach Moskau zu marschieren, unterm ruhmvollen und in Frankreich verehrten Napoleon, so fand eine Zeitung jüngst wieder heraus, hätte Frankreich bereits auch schon 1999 wieder Angst vor Deutschland! So wie 1806, 1870, 1914 oder 1939. Angst vor der Schuldenkanzlerin Merkel, Angst vor der Wirtschaftskraft der Deutschen, die höher wäre, weil Deutschland mit seinen islamischen Einwanderern nicht diese Probleme hätte, wie Frankreich, – da ist die Entwaffnung der deutschen Streitkräfte ein Signal zur rechten Zeit gewesen, sollte dieses Mal Frankreich sich  in begründeter Panik gegen Deutschland wehren, werden wir das auf keinen Fall tun,  wir sind auch bereit uns an die Unsitte der Franzosen, andauernd Weißbrote unterm Arm herumzuschleppen, ohne Klagen anzupassen, am besten, wir beginnen schon heute damit.

In die Angst vor liebreizenden Fremden, wie Sawsan Chebli, stimmt auch die NPD ein, Fluch der Völker und Verderben über sie, dabei ist es eine Wohltat für jede Staatsministerin für Integration, nachts, in der U – Bahn, von vier Abkömmlingen migrantischer Zugereister bis ins Koma geprügelt zu werden, Pech ist nur dabei, diese Leute fahren nur selten mit Nahverkehrsmitteln, im Gegensatz zu Malergesellen oder pensionierten Lehrern, da muß etwas dagegen getan werden, folgerichtig rief Maria Böhmer (CDU) auch dazu auf, die Videoüberwachung auf Bahnhöfen sofort zu beenden, sie verstoße gegen das Persönlichkeitsrecht von Komaschlägern und der Autor kann da nur zustimmen. Er hat früher schließlich auch mal Streiche verübt und wollte nicht, daß es herauskommt.

In ihrem Sudelblatt, anders kann man es nicht nennen, fragt die NPD, und die Finger hätten fast den Dienst verweigert, „Wer hat die vielen Ausländer nach Stendal geholt?“ Was für eine Frage! Was heißt, wer hat sie geholt? Sie waren schon immer da! Man muß nur mal die alten, gottlob wegsterbenden, Menschen fragen, ob sich das Großmütterchen oder das Großväterchen an die vielen hübschen Kopftuchmädels erinnert, an die wohlgeformten schwarzen Menschen, an die sonnengebräunten Südländer mit ihren martialischen Bartstoppeln und Goldketten, und wenn sie vor 1989  geboren wurden, die Greise, dann werden sie mit tiefster Überzeugung sagen, wie unser verehrter Bundespräsident, die waren schon immer da! Sie gehören zu unseren Wurzeln, sie bereichern uns, dafür geht man gerne arbeiten. Ist es nicht so? Und wir werden zustimmen müssen, wollen wir nicht das nächste Ziel einer Initiative sein, die Bunt statt Braun zelebriert oder von heidnischen Verwünschungen, ausgestoßen von evangelischen Kirchenbeamt_innen.

Ja, Ihr Volksverhetzer von der NPD, Ausländer gab es schon immer in Stendal, vor allem Ausländer, die von der Wohlfahrt leben und demnächst wird es noch mehr geben, wenn erst die Demokraten aus Libyen, Ägypten, Bahrain oder sonstwoher angeschwommen kommen, weil hier, in Deutschland niemand zu arbeiten braucht, bis auf die Deutschen, um ihre Schuld gegenüber der Welt ewiglich abzutragen.

Den Gipfelpunkt unverblümter Hetze gegen unsere verehrten und umknuddelten Nachbarn aus dem Süden bildet aber der Aufruf der NPD, und es ist so grauenvoll, man kann es kaum wiedergeben, nicht die Wohnblöcke der Ausländer anzuzünden, wie einst,  in Rostock – Lichtenhagen. Da bleibt einem wirklich die Spucke weg!

Bild: Aufmacher der Tagespost, die scheinheilig seriös daherkommt und der Leser andauernd „richtig, richtig“, murmelt, bis seine Augen über die Buchstaben npd stolpern, viele Menschen mußten deshalb schon nach einem Kreislaufkollaps ins Krankenhaus gebracht werden, Leute, seid gewarnt davor!

Kaum sind die Befreier vom Hitlerfaschismus abgezogen, da kriecht die braune Brut, hier sind nicht die colorierten Völkerschaften gemeint, wieder aus ihren Löchern. Wo damals Sowjetsoldaten auf Wacht für den Frieden standen, gammeln heute bevorzugt Studenten ihren Jobs in Parteiorganisationen entgegen, um den Werktätigen später als Spitzelkandidat_innen die Welt zu erklären. Eine Schande!

Garnision Borstel

Bäcker kündigen Generalstreik an

Nach dem Erfolg der Eisenbahnerpresser, die den Umstand nutzen, daß Menschen darauf angewiesen sind, von ihnen zum Arbeitsplatz befördert zu werden, weil sie sich dummerweise für Arbeiten und ökologisch unbequemes und unzuverlässiges Reisen entschieden haben, haben nun auch bundesweit die Bäcker und Angestellten des Bäckergewerbes, das die Backwarenverkaufstellen einschliesst, angekündigt, für eine  Verdopplung ihrer Löhne zu streiken. Das sei ihre Mindestforderung. Die Menschen im Bundesgebiet nehmen die Ankündigung gefasst auf, sie sind es gewöhnt, von allen möglichen Dienstleistern in exklusiver Stellung geschröpft zu werden, ob das die Windenergie- und Solarstromerzeugungsdarsteller sind, das Parlament, die Lokführergewerkschaft, der öffentliche Dienst oder nun die Bäcker. Notfalls werde man eben Reis essen, solange Reis zu bekommen sei, daß sich die Preise für Backwaren dann verdoppeln oder verdreifachen könnten, das stört „unsere“ Menschen nicht, der lebt ja bekanntlich nicht vom Brot alleine, ein I – Pod und ein Plasmafernseher tragen das ihrige dazu bei und zur Not gibt es ja die Tafeln.

Vulkan trotzt deutschem Klimakampf

Obwohl unsere ruhmvolle HehlerHeldenregierung, in deren Reihen sich ein ausgemachter Plagiator als Kriegsminister tummelt, und die nicht vorm Ankauf von Diebesgut zurückschreckt, alles politikermögliche tut, um mit dem Kraftstoffzusatz E 10 das Privateigentum der Menschen nachhaltig zu zerstören, alles für die Rettung des absterbenden Klimas nämlich, hält dieser Vulkan auf den Philippinen gar nichts davon. Er bricht einfach aus und schleudert tausende Tonnen aller möglichen klimaschädlichen  Gase in die Luft, anstatt sie umweltfreundlich in Norddeutschland in tiefe Stollen verpressen zu lassen. Wie lange will da die Klimakanzlerin noch zusehen? Jetzt heißt es Geld in die Hand nehmen und ein paar Ökoaktivisten und sie dem Vulkan in den Krater werfen. Gerüchten zufolge sollen in der Nacht bereits sämtliche Mitglieder des NABU verhaftet und deportiert worden sein, um auf den Philippinen durch ihr Opfer den Vulkan zu besänftigen. Sollte das nicht reichen, so die GRÜNEN, werden sie folgen. Hoffen wir das Beste!

Noch ein Zivilcouragepreis

Nach Margot Käßmann wird jetzt auch Herr von und zu Guttenberg als Kandidat für einen Zivilcouragepreis gehandelt, nach dem er erklärt hatte, er würde nun, nachdem er erwischt worden sei, vom Professorentitel zurücktreten. Das ist wirklich beispielhaft und inspirierend. Schulen und Universitäten werden nun um den Namen Guttenberg wetteifern. Anne Frank – zieh Dich warm an.

Preis für Zivilcourage

Schleswig, 17. Februar. (1864) Die Lazaretheinrichtung kommt hier jetzt in das gehörige Geleise, da alle hier befindlichen Lazarethe unter ein Comité gestellt sind dessen Versammlungen der dirigierende k. k. Oberarzt sowohl als auch der Vertreter der österreichischen Kommandantur beiwohnen. Den Hauptimpuls für diese einheitliche Leitung hat wohl Madame Arnemann gegeben, die, nachdem sie zu gleichem Zwecke die Lazarethe in Kiel und Eckernförde besucht hat, seit einigen Tagen hier ist. Das Hauptverdienst dieser würdigen Dame aber ist, daß sie auch zugleich, wie es scheint, zum Centralpunkt der vielen in Hamburg und den Herzogtümern entstandenen Hülfsvereine sich gemacht und auf diese Weise es ermöglicht hat, daß deren Tätigkeit ineinander greift. – Einer der österreichischen Standesherren, die hieherkamen, um Verwundete von hier nach Böhmen zu holen, wohnte heute der Versammlung des Lazarethecomité bei und war erstaunt über die Umsicht und Sicherheit, mit der letzteres verfährt und die eben nur dadurch erklärlich ist , daß die Mitglieder desselben schon im ersten Kriege gegen Dänemark dieselben Functionen auf sich genommen hatten. – Die vielen barmherzigen Schwestern und Diaconissinnen haben sich über sämmtliche Lazarethe verteilt. Auch 3 Damen aus Altona befinden sich als Pflegerinnen hier. *Wiener Zeitung 22.02.1864*

(Ueber die Einrichtungen und den Geist des preußischen Heeres) äußert sich ein nicht preußischer Offizier, welcher bei den verschiedensten europäischen Armeen als Freiwilliger viele Feldzüge mitgemacht und also eine reiche Erfahrung gesammelt hat, in einem Briefe an eine liberale Zeitung folgendermaßen: »Da Tausende von Familien, deren Angehörige jetzt, getreu ihrer Soldatenpflicht, im fernen Norden für deutsches Recht und deutsche Sitte gegen dänischen Uebermuth kämpfen, vielleicht diese Zeilen lesen werden, so können wir ihnen die beruhigende Versicherung geben, daß wir noch bei keinem Heere der Welt und in keinem Kriege Feld-Lazarethe gesehen haben, die so musterhaft eingerichtet sind und in denen die Soldaten, so weit dies überhaupt im Felde möglich ist, so vortrefflich verpflegt werden, als dies jetzt in den preußischen Lazarethen von Kiel, Altona, Flensburg, Schleswig, Apenrade, Hadersleben, Kolding und andern Orten geschieht. Was die preußischen Militair-Lazarethe so ausgezeichnet macht, sind die ordentliche, streng rechtliche Verwaltung, die gut ausgebildeten, in der nöthigen strengen Disziplin erhaltenen Krankenwärter, und die sehr vielen wissenschaftlich gebildeten und vom regen Eifer beseelten Militairärzte aller Grade. Besonders hinsichtlich dieser sehr großen Zahl tüchtiger Militairärzte steht die preußische Arme hoch über allen andern deutschen Truppen und über dem österreichischen, französischen und gar englischen Heere, welches in dieser Hinsicht, wie überhaupt hinsichtlich seiner ganzen inneren Einrichtungen entschieden den niedrigsten Rang einnimmt. Der treffliche Grundsatz der allgemeinen Wehrpflicht in Preußen, welcher sich überhaupt in diesem Feldzuge so musterhaft bewährt, trägt ungemein viel dazu bei, die preußische Armee mit dieser hinreichenden Zahl wissenschaftlich gebildeter Aerzte selbst in den untersten Graden zu versehen.

Aber bei aller noch so geregelten Verwaltung und dem hinreichenden Bedarf noch so tüchtiger Aerzte würden die Lazarethe lange nicht so gut eingerichtet sein, wenn nicht die allgemeine Unterstützung aller Stände, nicht allein in Schleswig-Holstein, sondern auch in ganz Deutschland so Außerordentliches geleistet hätte. Den ersten Dank vor Allen verdienen die wirklich edlen Frauen und Männer, welche in wahrhaft frommer Selbstaufopferung hierher eilten, um das beschwerliche, ja sogar gefährliche und oft wirklich Ueberwindung erfordernde Amt von Krankenpflegerinnen und Wärtern mit unausgesetztem Eifer zu versehen. Es ist ungemein erfreulich, daß bei dieser Krankenpflege gar keine Spur von konfessionellem Hader zu finden ist und Katholiken wie Protestanten in wahrhaft christlicher Nächstenliebe zu wetteifern suchen. Die frommen Schwestern und Brüder aus den verschiedenen katholischen Orden wetteifern mit den protestantischen Diakonissen aus Kaiserswerth und Berlin, den Brüdern des Rauhen Hauses und den Johanniter-Ordensrittern, und sie alle, alle ohne Ausnahme haben den vollgültigsten Anspruch auf den innigsten Dank von Hunderten leidender Soldaten und deren Familien. (Und hier ist wieder typisch, wie dieser Bericht die aufopferungsvolle Liebe der, wie der Bundespräsident Wulff meint,  in Deutschland verwurzelten islamischen Verschleierten verschweigt. Eine Schande! Wo doch gerade die deutschen islamischen Traditionen von Nächstenliebe so viel Gutes vollbrachten.) Es ist aber auch wirklich rührend, mit welcher Verehrung alle Soldaten auf ihre Pflegerinnen blicken. Selbst der wildeste ungarische Husar, dessen drittes Wort sonst nur ein Fluch ist, wird sanft und mild wie ein junges Mädchen, wenn die ihn pflegende Diakonisse an sein Bett tritt, und die Zunge des frivolsten und spottlustigsten Berliners spricht nur gerührte Dankesworte aus gegen die barmherzige Schwester des katholischen Ordens, welche seine Pflege mit wahrhaft mütterlicher Sorgfalt versieht. Aber auch viele edle Frauen und Mädchen, namentlich aus Schleswig-Holstein, welche keinen besonderen geistlichen Genossenschaften angehören, nehmen sich der Krankenpflege mit musterhaftem Eifer und glücklichem Erfolge an. Besonders glänzt in dieser Hinsicht wieder der Name der Frau Mathilde Arnemann aus Altona, welche schon 1848–50 mit so aufopfernder Thätigkeit für die schleswig-holsteinische Armee sorgte und sich den innigsten Dank vieler Soldaten verdiente. Quelle.

Bild: Dankesgabe der Königinwitwe Elisabeth von Preußen 1869 „Königin Luise“. Goldfassung mit Fries aus Flussperlen, am verschraubten Deckel der Rückseite Widmungsgravur „Madam Arnemann in dankbarer Erinnerung ihrer Wohlthaten – Elisabeth – 16ter April 1869″ Quelle.

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