Archiv für März 2011



Soziale Gerechtigkeit in Aktion

Es ist 1919. Deutschland befindet sich noch im Kriegszustand mit den Alliierten. Die Kämpfe hat Deutschland einseitig beendet, im Vertrauen auf den amerikanischen Präsidenten Wilson, es regiert eine sozialdemokratische Regierung und verteilt  den Reichtum der Reichen sozial gerecht unter die Witwen, Waisen und andere verdiente Revolutionäre. Die Coburger Zeitung empört sich, sicherlich hat der Journalist nichts abbekommen.

Eisenach, 24. März. Unglaubliche Vorgänge spielten sich im hiesigen Schloß ab. Von der provisorischen Regierung war die Nachricht eingegangen, daß mit Genehmigung des früheren Großherzogs das gesamte Mobiliar des Eisenacher Schlosses freihändig zu angemessenen Preisen an die Bevölkerung verkauft werden solle. Es war an den Verkauf die ausdrückliche Bedingung geknüpft, daß Kriegsbeschädigte und bedürftige Kriegsteilnehmer besonders berücksichtigt werden sollten. Angeblich, um den reellen Verkauf der Sachen zu überwachen, war das Mitglied der Weimarischen Regierung, Louis Hill mit noch einem anderen Manne nach Eisenach gekommen. Die Bekanntgabe des bevorstehenden Verkaufs war widerrechtlich nur in der „Eisenacher Volkszeitung“ erfolgt, so daß der größte Teil der Bevölkerung hiervon nichts erfahren hat. Die Leute wurden erst aufmerksam, als das wertvolle Mobiliar fuhrenweise aus dem Schloss abgefahren wurde.

Wie die „Eisenacher Tagespost“ berichtet, hat nun der Beauftragte Hill diese günstige Gelegenheit dazu benutzt, sich selbst und seine näheren Freunde, in der ungehörigsten Weise  zu bereichern. Dem Arbeiterrat, der mit den „Schiebungen“ nichts zu tun haben soll, wurden von Hill in fast gewaltsamer Weise die Schlüssel zu den Schloßräumlichkeiten abgefordert. Nun begann Hill und seine Helfershelfer ihre Tätigkeit. Zunächst wurden die besten und wertvollsten Sachen und Möbel unter sie verteilt und einer ganz willkürlichen Taxierung unterworfen. So haben Hill und derLagerhalter Böttger ganze Wohnungs – und Zimmereinrichtungen von kostbaren Rokoko – und Empire Möbeln für 500 oder 600 M. „gekauft“. Reich geschnitzte Tische und Stühle, letztere mit Seidenpolstern versehen, waren z.B. mit 2 – 5 M. taxiert worden.

Inzwischen hatten sich die Räume des Schlosses mit einer neugierigen und kauflustigen Menge gefüllt, die nun endlich auch zum Kauf zugelassen wurde. Was aber Hill und Genossen übrig gelassen hatten, waren meist wertlose Gegenstände. Die Erregung in der immer zahlreicher werdenden Menschenmenge schwoll mächtig an und schliesslich wurde Hill von einigen aufgeregten Frauen regelrecht verprügelt. Es begann ein wüstes Plündern. Sehr wertvolle Portieren, Gardinen, Sores, Vorhänge usw. wurden herabgerissen, in Säcke und Bettücher wahllos gestopft und hinweggeschleppt, bis dann endlich der weitere „Verkauf“ eingestellt wurde.

England lässt Kakao ins Land – Freude! Freude! Freude! Die deutsche Kakaoindustrie, besonders die linksrheinischen Fabriken erwartet noch vor Ostern einige Ladungen Rohkakao. Auch Kakaopulver wird in Deutschland erwartet, da die englische Regierung bereits erlaubt hat, bis zu 300 000 Kilo Kakaopulver im Monat einzuführen. *Coburger Zeitung 27.03.1919* Bild: Aus den Berliner Spartakistentagen: Die Kämpfe der Regierungstruppen auf den Dächern der Häuser. Quelle: Wiener Bilder.

Schellnhuber will das Land regieren

Jetzt ist die Zeit, sagt Schellnhuber, um ehrliche Leute, wie ihn, die sich nicht auf Kosten der Allgenmeinheit, durch Lügen und Phantasien, durchschlauchen, als weise Ombudsleute einzusetzen, die dem deutschen Parlament sagen, wo es lang geht. So etwa in der Art von Hitler etwa, nur ohne Bart und natürlich weiser und hochbegabter. Wie wir den Bundespräsidenten Wulff kennen, wird der auf Schellnhubers Brief, in dem sich Schellnhuber als Berater ankündigt, mit Freude reagieren und einer Einsetzung zum unbeschränkten Klimaherrscher steht nur eines im Wege, er hat keinen Migrationshintergrund. Den sollte der Hochbegabte schleunigst irgendwo ausgraben, sonst klappt das nicht mit der Ombudstätigkeit.  Schon lange wünscht sich das Deutsche Volk wieder jemanden, an dessen Lippen es hängen kann, und warum sollte sich Schellnhuber nicht als derjenige empfehlen? Schliesslich ist er ja nicht größenwahnsinnig, sondern nur ehrlich besorgt.

Endlich mal ein Ansporn

In Sachsen – Anhalt hat ein Sportbegeisterter die schöne Tradition pyramidenbauender Indianervölker aufgenommen, bei Mannschaftsniederlage dieselbe dem Fußballgott zu opfern, vorerst begnügt er sich mit dem schlechtesten Spieler. Der Autor ruft „Bravo!“ Das ist kultursensibler Umgang mit unseren toltekischen- , olmekischen – oder Mayawurzeln, die der Bundespräsident Wulff ganz gewiss in unserer Kultur entdeckte, wären denn noch wahre Nachkommen übrig, die sich unter uns niedergelassen hätten und uns seit der Zeit mit Quengeleien, Ehrenmorden und Zentralräten terrorisieren würden. So gibt sich der 1. FC Zeitz schockiert, entsetzt, angewidert, betroffen und ein Stück weit auch traurig, anstatt das als Ansporn zu nehmen, die Mannschaft aufzurütteln und für den unglücklichen schlechtesten Spieler präventiv fürs Grabbesteck zu sammeln. Oder für einen schönen südamerikanischen Tempel. Statt jetzt vorschnell über den Briefeschreiber den Stab zu brechen, sollte eine umfassende Motivationssuche im Vordergrund stehen, natürlich ist Mord keine Lösung, ausser, es geht um Muslime, die sich gegen westlichen Fortschritt wehren, dann nennen wir es Widerstand, Befreiungskampf oder gerechtfertigte Gründe. Hoffen wir nun alle auf erfolgreichere Spiele des 1. FC Zeitz, möge der Motiviertere gewinnen!

Als gälte es das Leben

Gegen Erdbeben und für höhere Strompreise

Gegen Erdbeben, für höhere Strompreise und eine stärkere Belastung Einkommensschwächerer, werden diesen Samstag Hunderttausende in Berlin auf die Straße gehen. Vorgeblich geht es um Anti- Atomkraftdemonstrationen, in Wahrheit fürchten GRÜNE und LINKE um Einbussen des lukrativen steuergeförderten ökologisch-industriellen Komplexes, 20 Jahre Westen haben ausgereicht, um den Rest der DIE LINKE auch vollkommen verblöden zu lassen, daß sie einmal dafür demonstrieren wird, daß Einkommensschwache höhere Strompreise zahlen sollen, damit hat wohl keiner gerechnet.  Mit dabei, natürlich, DIE GRÜNEN, eine echte Protestpartei, die immer protestiert, auch, wenn sie gerade die Regierung stellt, dann protestiert sie erst einmal gegen sich selbst, um dann den nächsten Kriegseinsatz mitzubeschliessen oder den Welthunger. Je nach Tageszeit, Lust oder Laune. Ein schöner Beleg auch dafür, wie eine durch die Medien der BRD künstlich erzeugte Hysterie ihre dankbaren Früchte trägt. Man kann bloß noch den Kopf schütteln.

 

Ach nee!

Schlimme Kritik im DER WESTEN an der autonomen Hausbesetzerszene. Die 27 Jahre alte Camelia aus Bulgarien sagt, dass sie keinem Mann gehorcht. Seit sechs Monaten ist sie in Dortmund. „Der Strich ist sicher“, sagt sie in gebrochenem Deutsch. „In Bulgarien ist alles scheiße.“ Deswegen sei sie nach Deutschland gekommen. Hier lebe sie allein, ohne Familie. „Eine Katastrophe“ sei die Mallinckrodtstraße mit ihren vermüllten und besetzten Häusern, auf dem Strich sei es aber ok, sagt sie und hält den Daumen hoch. Und Sebastian meint, ohne Prostitution, würden die Vergewaltigungszahlen in die Höhe schnellen.  „Wenn der Strich geschlossen wird, hat das Vergewaltigungen zur Folge.

Mal davon abgesehen, daß wir nun alle ganz froh sind, daß uns die jüngeren EU – Mitglieder vor allem mit Facharbeitern – und Facharbeiterinnen für Kriminalität oder Hurerei beglücken, wie sehr hat Deutschland bis dahin unter Mangel an diesen gelitten, sollte es uns doch alle beunruhigen, daß in gewissen Gegenden, die noch Deutschland genannt werden, Massenvergewaltigung nur durch Prostitution vorgebeugt werden kann. Wie die ländlichen Gegenden, in denen Huren rar sind, damit klar kommen, wissen wir ja schon. Mit „Bauer sucht Frau“.

Kriegsbeute

 

« Vorherige SeiteNächste Seite »


 

März 2011
M D M D F S S
« Feb   Apr »
 123456
78910111213
14151617181920
21222324252627
28293031  

Blog Stats

  • 638,104 hits

Follow

Get every new post delivered to your Inbox.